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    <title>Conni Lechner Blog</title>
    <link>https://www.connilechner.de</link>
    <description>Blog von Conni Lechner über folgende Themenbereiche:
Essen und Trinken, Freizeit und Sport, Handwerk und Unternehmen, Kunst und Kultur, Soziales</description>
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    <item>
      <title>Faszination – Sehnsucht - Entdeckung</title>
      <link>https://www.connilechner.de/faszination-sehnsucht-entdeckung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Barockmuseum Oberaudorf zeigt Europäische Landschaftsmalerei
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           des 17. und 18. Jahrhunderts
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0203_CL1.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Conni Lechner im Gespräch mit Restaurator und Museumsleiter Jürgen Jung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Conni Lechner:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           „Ich bin jetzt im Barockmuseum Oberaudorf, sitze mit Jürgen Jung, dem Leiter des Museums, inmitten der Ausstellung „Europäische Landschaftsmalerei des 17. und 18. Jahrhunderts.” Sie trägt den Untertitel „Faszination, Sehnsucht, Entdeckung.” Was ist so faszinierend an der Barockmalerei?“
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Jürgen Jung:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Faszinierend ist, dass mit der Barockmalerei auch die Landschaftsmalerei als eigenständige Kunstform entdeckt wurde. Ab etwa 1580 bis 1600 begann die Landschaftsmalerei, sich als autonomes Kunstwerk zu entwickeln. Dies hatte seinen Ursprung tatsächlich in den Niederlanden und in Antwerpen.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Ab hier sind einige Maler schon sehr früh nach Rom gereist, um das Land der Antike zu erkunden, und das goldene Licht und das warme Klima zu erleben. Im Gegensatz zu ihrer Heimat mit oft nasskaltem Wetter, rauer Seeluft und kurzen und trüben Tagen.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Die ersten Wanderschaften von Künstlern aus den Niederlanden und Antwerpen Richtung Süden fanden unter schwierigen, ja strapaziösen Bedingungen statt. Sie benötigten viel Zeit, reisten oft mit einfachen Mitteln und einige Künstler bezahlten dafür mit ihrem Leben. Trotzdem wurden sie von der Sehnsucht getrieben, ihr Ziel zu erreichen.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Glücklicherweise haben es viele Künstler auch geschafft, und konnten ihre Eindrücke und Erlebnisse auf Papier und Leinwand festhalten. Nach 5 bis 10 Jahren in Italien kehrten sie schließlich in ihre Heimat zurück und konnten anhand der Gemälde und Zeichnungen die neue Welt ihren Kollegen und Sammlern vorstellen. Was wiederum große Neugier und Staunen auslöste, neue Aufträge bescherte, und somit auch den Weg für die nächste Malergeneration ebnete.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           CL:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           „Beim Betrachten der Bilder finden sich wiederkehrende Motive. Was sind denn die typischen Stilmittel,
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           die die Maler eingesetzt haben?“
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           JJ:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Das lässt sich pauschal gar nicht sagen, die Nachfrage entschied jeweils, ob Naturstücke oder Seestücke geschaffen wurden. Vor allem ging es darum, die Natur oder das Landschaftsbild im goldenen Licht und seinen vielen Farben darzustellen, sowohl das Gebirge als auch das Meer. 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Die Landschaftsmalerei sollte einfach Stimmung erzeugen, aber auch eine Welt erschaffen, die die Natur in Ihrer Schönheit und Erhabenheit abbildet, in der man sich einfach wohlfühlt.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           CL:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           „Also auch die Ehrfurcht vor der Schöpfung.“
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           JJ:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Der Gedanke war immer präsent. Natürlich ist „Schöpfung“ ein dehnbarer Begriff. Christen sahen die Welt als Schöpfung Gottes, während andere eine kosmische Schöpfung betrachteten, die sich über Jahrmillionen entwickelt hat. Für uns Menschen ist diese Zeitrechnung ein kurzer Wimpernschlag und dennoch ist es erstaunlich, wie viel der Mensch in dieser Zeit geleistet und hervorgebracht hat und seit jeher mit der Landschaft in Einklang lebt.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Mit dieser Ausstellung haben die Besucher die Möglichkeit, eine Zeitreise zu unternehmen, die vor ca. 400 Jahren begann und in eine unberührte Welt zu schauen, die jeder der ausgestellten Künstler auf seine individuelle Art versucht hat, zu interpretieren.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           CL:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           „Was ist für dich als Museumsbetreiber und Restaurator wichtig?“
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           JJ:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Die Kunst den Menschen näherzubringen, insbesondere die Botschaften, den Zeitgeschmack und die individuelle Lebensweise der Künstler für die Besucher verständlich zu machen.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Und als Gemälderestaurator war es für mich immer wichtig, Gemälde in ihren ursprünglichen Charakter zurückzubringen, d.h. Übermalungen und Verschmutzungen freizulegen und die malerische Handschrift und Strahlkraft der Farben, einschließlich der Signaturen, wieder zum Leben zu erwecken. Unser Beruf als Gemälderestaurator ist zeitlebens eine spannende Aufgabe und zugleich ein Abenteuer, bedeutende Künstler wiederzuentdecken und dies ggf. der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           CL:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           „Erstaunlich ist auch, dass ihr keinen Eintritt verlangt und es einen bebilderten Katalog mit ausführlichen Beschreibungen gibt, der kostenlos ausgehändigt wird.“
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           JJ:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Aufgrund der Sparmaßnahmen der heutigen Zeit wollen wir trotzdem Besucher anziehen, wir möchten, dass die Leute herkommen und nicht aus Kostengründen sagen müssen, nein, das können wir uns nicht leisten.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Deshalb verzichten wir auf Eintritt und geben den Katalog kostenlos heraus, um die Besucher zu begeistern und Freude zu bereiten. Uns ist wichtig, dass niemand auf Kunst verzichten muss, nur weil er finanziell eingeschränkt ist. Kunst ist ein allgemeines Bildungsgut und sollte jedem Menschen, ob arm oder wohlhabend, zugänglich sein.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           CL
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            :
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           „Es sind tolle Traumwelten, die hier zu sehen sind und dazu einladen, wirklich längere Zeit vor einem Bild zu verweilen. Man darf Fragen zu versteckten Details, der Biographie des Künstlers, etc. stellen und bekommt ausführliche Antwort. Das kriegt man nicht in jedem Museum geboten.“
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           JJ:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Ja, die Besucher schätzen das und sind dankbar für die Begleitung. Wir sind gerne bereit, ihre Fragen zu beantworten. Für viele ist es unheimlich bereichernd, es schafft Vertrauen, dieses Wissen und auch die Vorstellungskraft von damals und heute wahrnehmen zu dürfen.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Als Museum, oder in diesem Fall einer Ausstellung, geht es darum, Kunst den Menschen näherzubringen. Kunst ist Abenteuer, Kunst ist etwas Schönes und ein Teil der Kultur, mit der wir täglich leben, und die auch in Oberaudorf präsentiert werden kann.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Ausstellung "Europäische Landschaftsmalerei des 17. und 18. Jahrhunderts" -
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Faszination - Sehnsucht – Entdeckung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           im Barockmuseum Oberaudorf ist noch bis 31. Januar 2026 zu sehen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Öffnungszeiten:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Mittwoch bis Sonntag von 13 - 18 Uhr
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sonderführungen nach Vereinbarung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.barockmuseumoberaudorf.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.barockmuseumoberaudorf.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in den Samerberger Nachrichten am 12.11.2025
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/IMG_7425_CoLe_4.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 10:17:47 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Patenprojekt „Jugend in Arbeit“</title>
      <link>https://www.connilechner.de/patenprojekt-jugend-in-arbeit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Seit 2006 auch an der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             ﻿
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        
            Michael Ende Mittelschule 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0410.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass in Familien ideale Verhältnisse für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen vorherrschen. Beziehungen erweisen sich als instabil, Ehen werden geschieden, und viele Eltern und auch Kinder stehen unter erhöhtem Leistungsdruck. Psychische und soziale Folgen der Trennung sind zu bewältigen - schwierige Bedingungen also, unter denen die Betroffenen leiden. Oft sind dann die Schulnoten der Indikator dafür, dass ein Bedürfnis nach Unterstützung vorhanden ist. Und schlechte Noten sind wiederum „schlechte Karten“ für eine Bewerbung um Ausbildungsplätze.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Projekt, das sich es sich zum Ziel gesetzt hat, die Jugendlichen an dieser Stelle abzuholen und ihre Zukunftsperspektiven zu verbessern, ist das Patenprojekt „Jugend in Arbeit“. Die Michael Ende Schule in Raubling ist eine der teilnehmenden Mittelschulen im Landkreis Rosenheim.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Modell ist einfach erklärt: es bringt Jugendliche zusammen mit ehrenamtlichen Paten, die sich sozial engagieren möchten und offen sind für die Sorgen und Nöte von Heranwachsenden. Beide Generationen können voneinander profitieren, denn wie es Verena Seischab, Geschäftsführerin von junge arbeit Rosenheim erklärt: „es ziehen einige Leute von der Stadt auf´s Land, die in Unternehmen gewisse Erfahrungen gesammelt und hier ihren Altersruhesitz gewählt haben. Ein möglicher Punkt, sich sinnvoll einzubringen und in der Gemeinde „anzukommen“ ist dann das Patenprojekt als Alternative zu Feuerwehr und Faschingsverein.“ Um die Paten auf ihre Rolle vorzubereiten, gibt es ein umfangreiches Fortbildungs- und Coaching Angebot und als Ansprechpartner fungieren die Projektleiter und jeweiligen Sozialarbeiter an den Schulen. Aktuell stehen 19 Koordinatoren als langjährige Paten zur Verfügung, die in regelmäßigen Treffen zum Erfahrungsaustausch einladen. Ein großes Netzwerk an öffentlichen Stellen und Förderern sorgt für eine gesicherte Finanzierung. Darüber hinaus ist die Berufsberatung bei der Agentur für Arbeit Rosenheim wichtiger Kooperationspartner.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für die Jugendlichen sind die Paten oft nur jemand „zum Reden“, in anderen Fällen langfristige Begleiter in der Übergangszeit ins Erwachsenenleben mit allen Herausforderungen, die es zu bewältigen gibt: einen Praktikumsplatz finden, ein ansprechendes Bewerbungsschreiben verfassen oder einen klaren Berufswunsch formulieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sabine Konrad arbeitet in der Jugendsozialarbeit an der Michael Ende Schule und in der Gemeindejugendpflege Raubling, sie betont, wie wertvoll die Erfahrung für die Jugendlichen sein kann: „ein ganz wichtiger Bestandteil und Voraussetzung ist natürlich, dass die Schüler es selber wollen und auch die Eltern damit einverstanden sind, weil nur dann kann es funktionieren. Manchmal hakt es ein bisschen daran, Verantwortung zu übernehmen und diese Selbstwirksamkeit zu erfahren. Und das ist dann ein ganz gutes Übungsfeld, sein Leben selber zu organisieren, sich mit seinem Paten die Themen zu überlegen, an denen man arbeiten möchte, was wiederum die Eigenverantwortung unglaublich fördert.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kerstin Stock ist seit 13 Jahren im Bereich Süd-Ost, Inntal/Chiemgau als Sozialpädagogin und Bereichsleitung im Patenprojekt tätig. Sie hat erfreuliche Ergebnisse mitzuteilen: „die Zahlen aus dem letzten Jahr bestätigen, wie effektiv sich die Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Stellen gestaltet: mit Hilfe von 188 ehrenamtlichen Paten gelang 92 Jugendlichen der Übergang in die nächste Klasse, 36 Schüler konnten eine Ausbildung beginnen, unter anderem wurden je sieben Klienten der Besuch von weiterführenden Schulen (wie Fachoberschule oder Wirtschaftsschule) sowie Schulwechsel ermöglicht.“ Neue Wege zu öffnen, wo die Ausgangssituation zunächst aussichtslos erscheint, das hat sich das Patenprojekt mit Hilfe der vielen Ehrenamtlichen und Unterstützer auch für dieses Jahr wieder vorgenommen. Wer sich jetzt näher für die Angebote des Patenprojekts interessiert, erfährt alles Wichtige unter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.patenprojekt-rosenheim.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.patenprojekt-rosenheim.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, Mai 2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos: (c) Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0398-c56182b8.JPG" length="125597" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 11:30:22 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>„My home is my temple“</title>
      <link>https://www.connilechner.de/my-home-is-my-temple</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           20 Jahre Haus und Tempel 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0528.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Ort, an dem man sich wohlfühlt und den man so gestalten kann, wie es der eigenen Persönlichkeit entspricht: die sind die eigenen vier Wände, das Zuhause - nicht umsonst heißt es im englischen auch: „home sweet home“ oder: „my home is my castle“. Bei einem Besuch im Geschäft für Wohnaccessoires „Haus und Tempel“ erzählt uns Inhaber Attila von Stein, warum der Name anfangs für Verwirrung gesorgt hat. „Zuerst nannten wir das Ganze „Haus- und Tempelbedarf“, und viele meinten, dass wir Räucherstäbchen und Klangschalen anbieten. Auf einer Indonesienreise haben wir die weltgrößte Tempelanlage Borobudur auf der Insel Java besichtigt, und im Umkreis dieser Attraktion gibt es viele Tempelläden mit Schirmen und Buddhastatuen. Die haben wir dann auch von unserer Reise mitgebracht und im Laden verkauft. So lag es irgendwie nahe, dass wir gesagt haben: hier kannst du deinen persönlichen Tempel einrichten und wir haben dann die abgekürzte Version beibehalten.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mittlerweile besteht „Haus und Tempel“ seit zwanzig Jahren und in München sind zwei weitere Läden unter dem Namen „somewhere shop“ entstanden, mit einer hauseigenen Linie - online ist man ebenso präsent. Tatsächlich bezieht Attila von Stein nach wie vor sehr viele Produkte aus Asien, aber auch afrikanische und europäische Hersteller sind im Programm. „Unser Alleinstellungsmerkmal ist die komplette Serie eines bestimmten Sortiments, so haben wir Kissen und Geschirr im Vollsortiment, unsere Ware ist meist saisonal und wir bekommen ständig neue Lieferungen. Alles, was nicht unseren Standards in Bezug auf fairem Handel und Nachhaltigkeit entspricht, nehmen wir aus der Produktpalette.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Interesse für exotische Dinge wurde bei ihm früh geweckt: in einer Art „Villa Kunterbunt“ aufzuwachsen, hat ihn entsprechend geprägt und sein Faible für schöne Dinge aus aller Welt angelegt, wie er sagt. Hinzu kam eine Faszination für das kaufmännische Leben und der Wunsch, in den Handel zu gehen. „Obwohl ich ja eigentlich aus der Landwirtschaft komme, denn als gelernter Landwirt habe ich auch die Bezogenheit zur Natur und Nachhaltigkeit.“ Man spürt seine Begeisterung für die Entstehung von Dingen und Kreisläufen, wenn er weiter ausführt: „im Prinzip können Sie diese ganzen aus Naturfasern hergestellten Produkte komplett recyclen, ohne dass irgendwas übrig bleibt. Was natürlich auch toll ist, jetzt, wo überall mehr Kunststoff eingebaut wird in alle Textilien und Lampen und Körbe etc.“ Ein weiteres Steckenpferd ist die Bücherauswahl, die sich von Kochbüchern über Lifestyle Themen und auch Kinderbücher erstreckt. Selbst mit fünf Kindern gesegnet, liegt ihm diese Abteilung sehr am Herzen, und nicht nur Klassiker wie Astrid Lindgren oder Enid Blyton finden sich in der gutsortierten Auslage, sondern auch neuere skandinavische Literatur.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die vielen langjährigen Kunden tragen oftmals dazu bei, dass neue Produkte hinzukommen, erfahren wir weiter, denn aus so manchem Gespräch heraus ergeben sich wiederum Anregungen für diese spezielle Mischung, die sich im Inneren auf 140 qm präsentiert und in nächster Zeit um die Frühjahrs- und Sommerware im Außenbereich erweitert wird. „Wenn man auf dem Weg zum Sudelfeld ist, kann man durchaus mal die Bremse reinhauen und bei uns reinkucken,“ scherzt Attila von Stein, „denn wir haben auch immer wieder Leute da, die uns nach so langer Zeit noch nicht kennen und wenn sie das erste Mal durch den Laden gehen sehr erstaunt sind, was wir hier alles bieten.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch online kann man sich ein Bild machen unter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.somewhereshop.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.somewhereshop.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, Mai 2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos: (c) Conni Lechner
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0579.JPG" length="437309" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 11:25:14 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0579.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Passion des Bäckers</title>
      <link>https://www.connilechner.de/die-passion-des-baeckers</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tradition trifft Innovation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/BB_Brote_Stephan.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Bäckerei Bockmeier in Raubling ist ein Familienunternehmen mit Herz und Seele – mittlerweile führt es Stephan Bockmeier in der zweiten Generation und ist dem Gründungsprinzip treu geblieben, das darauf basiert, qualitativ hochwertige Backwaren herzustellen, die nicht nur schmecken, sondern auch eine Geschichte erzählen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beginnen wir mit der einen Zutat, die das „Bockmeier Brot“ so besonders macht: dem Sauerteig. Vor über 40 Jahren startete Seniorchef Johann Bockmeier in Rosenheim mit einem selbst gezüchteten Sauerteig, der sprichwörtlich bei seinen Kunden „in aller Munde“ ist. Er kombinierte Milch- und Essigsäurebakterien mit Hefen sowie der guten oberbayerischen Luft. Dieser ursprüngliche Sauerteig wird bis heute weitergeführt. Er bildet die Grundlage für die Brote, die ausschließlich mit natürlichen Zutaten und ohne Weizenmehl gebacken werden. Die Bäckerei Bockmeier setzt auf Dinkel, Roggen und Spezialmehle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Herausforderung, den Sauerteig auch während eines Betriebsurlaubs zu erhalten, hat sein Sohn Stephan Bockmeier auf kreative Weise gemeistert. Der Sauerteig muss nämlich bewegt werden, auch wenn die Bäckerei geschlossen hat. Nach alter Bauerntradition hat er Streusel aus seinem Sauerteig und Roggenmehl hergestellt, um ihn über diesen Zeitraum am Leben zu halten. Nach der Rückkehr wird er dann wieder reaktiviert. Somit verbindet er seinen Anspruch an Qualität mit der Wertschätzung von alten Handwerkstechniken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das reichhaltige Sortiment der Bäckerei geht über die herkömmlichen Standards hinaus und umfasst eine Vielfalt, die aus der Freude an Innovation entspringt. So finden sich über 40 verschiedene Brotsorten im Jahresverlauf, von traditionellen Klassikern bis hin zu neu interpretierten Kreationen als „Brot der Woche“. Jedes Rezept wird intern entwickelt und vom gesamten Team ausgiebig getestet. Zur Philosophie gehört auch die offene Kommunikation mit den Kunden, die sich aktiv in den Entwicklungsprozess neuer geschmacklicher Varianten einbringen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stephan Bockmeier legt großen Wert auf die Herkunft seiner Rohstoffe. Regionalität und Frische stehen an erster Stelle. Das gilt auch für die Zutaten in der Konditorei, soweit es geht. Ziel ist es, Produkte zu schaffen, die nicht nur geschmacklich überzeugen, sondern auch seinen Standards für Nachhaltigkeit entsprechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Werbung und Marketing haben bisher keine allzu große Rolle gespielt, doch mittlerweile hat man erkannt, dass es wichtig ist, die Menschen darüber zu informieren, was die Bäckerei Bockmeier ausmacht. Eine moderne Herangehensweise im Wandel der Zeit - und so nutzt man soziale Medien und auch konventionelle Printformate, um das Unternehmen vorzustellen und seine typischen Merkmale hervorzuheben. Im Internet findet sich die Bäckerei unter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.xn--bckerei-bockmeier-qqb.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.bäckerei-bockmeier.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Stolz ist man darauf, dass die Produkte für sich "sprechen". Der Fokus im Hauptbetrieb Raubling ist die offene Backstube, in der seit 10 Jahren Einblicke in das Handwerk gewährt werden. Der ausströmende Geruch von Brot nach Öffnen des Ofens ist für viele Kunden Wohlfühlatmosphäre und Appetitanreger zugleich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und schließlich: das Herzstück des Betriebs sind die Menschen, die jeden Tag mit Leidenschaft und Hingabe dafür sorgen, dass die Produkte höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Stephan Bockmeier und seine Frau Simone mitsamt dem Team arbeiten daran, den Betrieb auch für die nächste Generation attraktiv zu machen und das Vermächtnis des Handwerks mit moderner Lebensweise zu vereinen. Dabei helfen auch flexiblere Arbeitszeiten als vor einigen Jahren und Freiräume, die man sich schaffen kann. Kurz gesagt, in der Bäckerei Bockmeier verbindet sich die Liebe zum Backen mit dem Wunsch, Traditionen zu bewahren und gleichzeitig neue Pfade zu beschreiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, Juni 2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos: (c) Bäckerei Bockmeier
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/BB_Breze-538e876b.jpg" length="229140" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 11:20:49 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/BB_Breze.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/BB_Breze-538e876b.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Oberaudorfer Dorfmarkt:</title>
      <link>https://www.connilechner.de/oberaudorfer-dorfmarkt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zusammenkommen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           und Vielfalt genießen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0755_oberaudorf_hoch-b9742351.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Oberaudorfer Dorfmarkt im idyllischen Kurpark gibt es eine Vielzahl regionaler Produkte von hoher Qualität. Der Markt findet von Juni bis September 2024, jeweils am ersten Freitag im Monat statt. Mit dem großen Oberaudorfer Markt im Mai beginnt die Marktsaison, die im Oktober mit einem weiteren Highlight endet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben den ersten Dorfmarkt des Jahres besucht und mit Martina Schweinsteiger und Sandra Ziegaus von der Tourist Information gesprochen, die das Ganze auf die Beine gestellt haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zunächst werden die Stände liebevoll aufgebaut – es sind vor allem charmante Holzwägen, die die Gemeinde zur Verfügung gestellt hat. Jeder Freitag bringt dasselbe einladende Ensemble mit sich. Am Stand des Hofwirts z.B. gibt es eine bunte Auswahl an frischem Gemüse, von knackigem Salat bis hin zu aromatischem Kohlrabi, alles sorgsam angebaut und direkt vom Feld geerntet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frischer geht es wirklich nicht! Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, um vorbestellte Waren abzuholen und dabei in´s Gespräch mit den Erzeugern zu kommen. Besonders beliebt ist die „Grüne Kiste“, ein Angebot vom Hofwirt, das sich inzwischen einer treuen Kundschaft erfreut. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Auf dem Markt gibt es neben frischem Gemüse vieles zu entdecken, u.a. köstlichen Honig, kreative Keramikkunst und Kräuter, sowie hausgemachtes Bier und kreative Kaffeevariationen, die im Café Leichtsinn genossen werden können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein erfolgreiches Debüt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kam es eigentlich zum Oberaudorfer Dorfmarkt? – fragen wir die Organisatorinnen: „Letztes Jahr entstand die Idee aus der Bevölkerung selbst. Viele der Produzent:innen kamen auf uns zu und äußerten den Wunsch, ihre Waren direkt bei uns auf einem Markt verkaufen zu können. Darauf haben wir offen reagiert und beschlossen: Ja, das können wir machen!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am siebten Juli 2023 fand dann der erste Markt statt und seither ist es jedesmal wie ein kleines Fest der Sinne, wenn der Kurpark zum Dorfmarkt wird. Es gibt immer eine musikalische Begleitung, die das Einkaufserlebnis abrundet – heute sind es zwei Musiker mit „Ziach“ (für Nicht-Bayern: Ziehharmonika) und Tuba, sehr zur Freude der Marktbesucher, die die Spielpausen nutzen, um sich mit den Musikern zu unterhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Martina Schweinsteiger betont: „und das schafft einfach ein ganz besonderes Ambiente. Die Familien kommen mit ihren Kindern, den Großeltern und oft auch Freunden. Es ist ein schönes Miteinander. Unsere Musi übernimmt auch immer mal wieder die Bläserklasse und die Jugendmusik der Musikkapelle Oberaudorf. Das trägt zur Stimmung bei und so kommt noch mehr Leben ins Dorf. Besonders freuen wir uns über die Frauengemeinschaft aus Reisach, die jedes Mal köstlichen hausgebackenen Kuchen anbietet. Im Café Leichtsinn können sich die Besucher dann niederlassen, um dazu ihren Kaffee zu genießen. Alles greift hier wunderbar ineinander und unterstützt sich gegenseitig.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erzeuger im Fokus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die Erzeuger, die den Oberaudorfer Dorfmarkt bilden, sind noch einmal zusammengefasst in einem Flyer aufgeführt. Dort kann man erfahren, wo sich die Standorte der Aussteller befinden und welche Produkte sie im Einzelnen anbieten. „Viele wissen ja gar nicht, dass es solche tollen Hofläden in der Nähe gibt, wo man all die frischen Produkte kaufen kann und vor allem, wie vielfältig das Angebot ist,“ fügt Martina Schweinsteiger hinzu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und was ist das übergeordnete Ziel? „Die Dorfgemeinschaft zu beleben und die örtlichen Erzeuger zu unterstützen, ist das Eine,“ erklärt Martina Schweinsteiger, „daneben ist es uns sehr wichtig, bei der Bevölkerung ein Bewusstsein zu schaffen, dass man hier in der Region einkauft und wirklich unsere regionalen Produkte direkt vor Ort bekommen kann. Das ist uns eine Herzensangelegenheit.“ Und das Schönste daran ist, dass es besonders gut schmeckt – können wir als Fazit unseres speziellen Einkaufsbummels noch hinzufügen…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, Juni 2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos: (c) Conni Lechner
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 11:12:34 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gutes aus Südtirol in Brannenburg</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alfredo und Julian vom Speckstadl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/WhatsApp-Image-2024-06-18-at-10.05.20-ccbd4650.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sprachen mit Julian bei einem Espresso über die Anfänge, sprich Speck und Kaminwurzen auf Märkten bis zum heutigen Ladengeschäft mit Feinkost aus Südtirol &amp;amp; Italien in Brannenburg und natürlich darüber, was einen guten Speck ausmacht…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Julian, Du und dein Vater Alfredo, wie lange habt ihr jetzt den Speckstadl schon?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Den Speckstadl gibt es seit etwa 11 Jahren. Angefangen haben wir auf Märkten, mit Speck und Kaminwurzen – erst Wochenmärkte, dann größere Sonntagsmärkte, schließlich waren wir auch auf Weinmessen in München unterwegs, sowie in Österreich, z.B. in Innsbruck. Ursprünglich war unser späteres Ladengeschäft eigentlich nur als Lager gedacht. Aber immer wieder sind Leute von den Märkten bei uns eingetrudelt und wollten direkt vor Ort etwas bei uns einkaufen. Und dann haben wir spontan gesagt: "Wir eröffnen einen festen Laden im Inntal!" Somit haben wir jetzt unsere Basis in Brannenburg – direkt neben Netto - und unser Sortiment hat sich mittlerweile enorm erweitert.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Letzte Woche habe ich Dich angerufen und du warst gerade in Südtirol unterwegs...
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Ich fahre einmal pro Woche nach Südtirol und hole alles, was das Herz begehrt. So können wir sicherstellen, dass unsere Produkte immer frisch sind. Wir haben Südtiroler Speck, italienische Cacciatori, viele verschiedene Salamis – Walnuss, Fenchel, Alpenkräuter, pikante Salami und so weiter – sowie Bergkäse, Schüttelbrot und Weine, Marmeladen und vieles mehr.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und was ist das exotischste Produkt, das Ihr anbietet?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Wir haben keine exotischen Früchte oder Ähnliches, aber etwas Besonderes, das man nicht überall findet wären unsere handgemachten Salamis wie die Walnuss-Salami mit echten Walnüssen oder die Trüffel-Salami, die besonders beliebt ist. Auch Pecorino mit Oliven oder die 1,5 Meter-Salami „il Ducato Magnum“ fallen eher aus dem Rahmen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Früher wart Ihr Betreiber der „Tenne“ in Oberaudorf, wo es mehr um Unterhaltung und weniger ums Essen ging – wie seid ihr denn zum Speckstadl gekommen?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Die Tenne war eine tolle Tanzbar, also mehr eine Diskothek, wo der Schwerpunkt auf Musik, Stimmung und Getränken, Cocktails usw. lag. Wir sind jedoch Südtiroler und wollten die wunderbaren Spezialitäten unseres Landes nach Bayern und in viele Haushalte bringen – somit entstand der Speckstadl. In unserer Familie gibt es eine Specktradition, denn unser Großvater hat schon früh damit angefangen. Er hat den Speck selbst hergestellt, allerdings nicht für den Ladenverkauf, sondern für den privaten Verbrauch, in seiner Räucherkuchl. Das ist in den Bergregionen bis heute so. Die Bergbauern verkaufen ihren Speck meistens privat oder an Freunde, nicht in großen Mengen an Supermärkte.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was sagst Du zum Thema Speckqualität?
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             „Speck ist ja nicht gleich Speck. Es gibt günstigen und teuren Speck, und die Leute möchten natürlich das günstigste in hoher Qualität, was jedoch schwierig ist. Guter Speck braucht Zeit, um zu reifen. Je länger er gereift ist, desto besser der Geschmack – am besten einfach selbst vorbeikommen und probieren.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ihr habt auch Geschenkkörbe im Angebot…
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             „Ja, eine Menge davon, die sind ein großer Teil unseres Geschäfts, ob vor Ort oder per Versand. Aber auch auf Feste sind wir spezialisiert. Egal ob für vier, fünfzig oder hundert Personen, wenn wir es früh genug wissen, können wir Brotzeitplatten mit allem Drum und Dran vorbereiten – vollgepackt mit Speck, Mortadella, Salami, Bergkäse, Kaminwurzen und so weiter.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Noch mehr Vorgeschmack und Information über das breit gefächerte Angebot bekommt man online unter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.speckstadl.com/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
            https://www.speckstadl.com
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, Juni 2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos: (c) Speckstadl Brannenburg, Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0747_header-e2f66e72.JPG" length="276422" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 11:07:18 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Clowns unter den Hunden</title>
      <link>https://www.connilechner.de/die-clowns-unter-den-hunden</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Boxer-Klub Rosenheim und seine Aktivitäten 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/boxerhund.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hunde gelten seit tausenden von Jahren als bester Freund des Menschen, vom niedlichen Schoßhund bis zur „XXL“ Variante sind inzwischen alle Größen und auch Wesensmerkmale vertreten. Der deutsche Boxer wurde früher primär für die Jagd gezüchtet und so ist ein angeborener Suchinstinkt vorhanden, der ihn zu einem anspruchsvollen Begleiter macht, denn er sollte möglichst auch entsprechend gefördert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beim Boxer-Klub Rosenheim dreht sich alles um den Vierbeiner und der Verein verfolgt zwei Ziele, wie mir Alexander Koleber, der zweite Vorsitzende erklärt: „primär bieten wir die Ausbildung der Hundebesitzer an und unser zweites erklärtes Ziel ist es, Boxer als Hunderasse wieder populärer zu machen, auch durch eigene Züchtungen.“ Er selbst ist mittlerweile seinen Boxern verfallen und spricht aus Erfahrung: „einen Boxer nicht zu mögen ist schwierig, es ist sogar so gut wie unmöglich. Unter Besitzern gibt es den Spruch: einmal Boxer, immer Boxer.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vor kurzem ist die neue Saison gestartet und es stehen einige Veranstaltungen und Lehrgänge auf dem Programm, eines davon ist der Wochenendlehrgang zur Fährtenprüfung, wo ich als Beobachterin dabei sein darf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hundesport in Theorie und Praxis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bevor es mit auf das Feld geht, bekomme ich noch etwas Theorie von Alexander Koleber vermittelt: „es gibt drei Stufen im IGP-Hundesport (IGP steht für Internationale Gebrauchshunde Prüfungsordnung): Abteilung A für die Fährte, Abteilung B für Unterordnung und Abteilung C für Schutzdienst. Die Fährtenprüfung verläuft verkürzt so: irgendwo im Feld wird eine Spur gelegt, auf der meist kleine Gegenstände abgelegt werden und der Hund muss sie finden.  Hat er die Gegenstände lokalisiert, muss er auf verschiedene Art (Sitz, Platz, Steh) auf sie verweisen und ruhig dort verweilen, und darauf achten, dass sie nicht wegkommen, bis der Mensch dazu kommt.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Viele Regeln also und Schwierigkeitsstufen, die im Laufe der Übung erhöht werden. Im Feld sieht das Ganze ziemlich gut trainiert aus, die Hunde wirken freudig aufgeregt und können es kaum erwarten, die gelegte Fährte zu „erschnüffeln“. Der aus dem Norden der Republik angereiste Fährtentrainer Martin Rodzoch korrigiert immer wieder das Verhalten der Besitzer, denn der Fokus liegt wie erwähnt nicht auf einer „externen“ Hundeschulung, sondern dass die Teilnehmer selbst lernen, ihre Lieblinge auszubilden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Offene Vereinskultur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Ende warten dann die ersehnten Belohnungs-Leckerlies und fast scheinen die Vierbeiner einen stolzeren Gang einzunehmen, nachdem sie in punkto Fährtenarbeit erfolgreich waren. Und nicht nur Boxerhunde sind zu sehen, denn der Verein ist auch offen für andere Rassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein aufregender Tag für alle Vier- und Zweibeiner, und im Vereinshaus wartet die Küchenbelegschaft mit dem Essen. Zeit für Geselligkeit, lockeren Erfahrungsaustausch und den Tag ausklingen lassen, bevor am nächsten Morgen die gelehrigen Vierbeiner weiter zeigen können, was sie gelernt haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das 1989 erbaute Vereinshaus ist ein geräumiges Gebäude, welches über einen großzügig gestalteten Außenbereich verfügt: zwei Felder, die Auslauf für die Hunde bieten und ein Parkplatz, der viele Besucher aufnehmen kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Warum gelten die Boxer als die Clowns unter den Hunden?“, möchte ich noch von Alexander Koleber wissen: „weil sie so eine ausgeprägte Mimik haben, an der man viel ablesen kann. Der Schuldblick, der neugierige Blick, der Bettelblick – jeder Hund hat einen Kopf, aber der Boxer hat ein Gesicht.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehr über den Boxer-Klub Rosenheim finden Sie im Internet unter: www.bk-rosenheim.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, April 2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos: (c) Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_boxerclub.jpg" length="151171" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 12 Apr 2024 08:43:50 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Werkstattbühne und Kaffeegarten Heufeld</title>
      <link>https://www.connilechner.de/werkstattbuehne-und-kaffeegarten-heufeld</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Gespräch mit Andi Mittermüller
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/andi_mittermueller_vor_kornspeicher_lo-b1d734e8.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sitzen hier im idyllischen Kaffeegarten vor einem Holzhaus, was ist das für ein Gebäude?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Das ist ein alter Kornspeicher, wo früher das Getreide gelagert wurde, den haben wir abgebaut und hierher versetzt. Ursprünglich hatte er noch ein weiteres Stockwerk, aber das war beim Abbau schon nicht mehr vorhanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann kam die Idee mit dem Kaffeegarten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Ein bisschen parallel dazu kam der Gedanke, so etwas zu machen und mit dem alten Kornspeicher war halt auch die Möglichkeit da, aber es hat noch lange gedauert, bis es so weit war und wir vor einem Jahr geöffnet haben.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Werkstattbühne dagegen gibt es schon länger?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Im Herbst haben wir 10-jähriges Jubiläum, das war das erste, was aus einer Idee heraus entstanden ist. Die Werkstatt ist, so wie sie ist, zufälligerweise ebenerdig, behindertengerecht und öffentlich zugänglich. Wir hatten privat mal ein Fest mit Musik und das war so stimmungsvoll, dass wir gesagt haben, das wollen wir eigentlich öfters machen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie viele Konzerte fanden bisher statt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Im Schnitt gab es alle zwei Monate ein Konzert, während Corona natürlich gar nichts, dann hatten wir erst wieder eine Veranstaltung, um zu schauen, wie es uns taugt. Es ist zäh, man schreit zwar nach Kultur und man muss es unterstützen und auch fördern, aber irgendwie habe ich das Gefühl, auch die Künstler, die spielen halt jetzt lieber vor 300 Leuten als in so einem kleinen Rahmen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gibt es bestimmte Kriterien, nach denen ihr vorgeht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Bei der Musikrichtung nicht, aber es muss mir bzw. uns als Familie gefallen und die Leute müssen sympathisch sein, es ist doch eine sehr private Sache, wir versorgen die Künstler in unserem Wohnhaus mit Essen usw. Die Künstler kommen auch nicht unbedingt aus der Region, wir hatten Leute aus Berlin, Hamburg, Österreich, auch eine Amerikanerin die als „Artist in Residence“ in Deutschland gelebt hat.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wie ist die Kooperation mit der Gemeinde?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Wir bekommen von der Gemeinde eine Unterstützung, dass bis zu einem gewissen Budget die Übernachtungen der Künstler übernommen werden, und wenn jetzt drei Leute aus Österreich da sind, ist das doch ein Posten, den wir nicht zahlen müssen, weil wir den Künstlern auch gerne eine Gage zahlen und die soll ja auch anständig sein, aber es muss sich halt über den Eintritt finanzieren. Wir waren jahrelang, was Musikveranstaltungen angeht, in der Gemeinde auch die Einzigen, die Kulturtage gab es nicht mehr, auch kein Lokal, wo Live Musik stattfand. Jetzt nicht im volkstümlichen Bereich, sondern im Pop oder Singer-Songwriter Bereich. Inzwischen gibt es ja die Kulturmühle, ein eigenes Kulturzentrum.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Kaffeegarten ist immer sonntags geöffnet, was erwartet Eure Gäste?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Wir sind jetzt nicht das „Winklstüberl“, bei uns gibt es keine Riesenauswahl an Torten, wir haben Kleinigkeiten, immer ein paar Kuchensachen, kleine Brotzeiten, die Portionen sind ein bisschen kleiner, dafür durchaus erschwinglich. Es kommen viele Leute mit Kindern, die können den Spielplatz gut nutzen, und auch aus der Nachbarschaft wird es gut angenommen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist anders, seit ihr den Kaffeegarten betreibt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Wir haben noch etwas weniger Zeit als vorher, aber das ist jetzt tatsächlich so: wir sperren das Café auch einfach mal zu, wenn es aus familiären Gründen nötig ist, finanziell abhängig vom Umsatz sind wir zum Glück nicht. Es liegt uns einfach, für andere was Schönes zu machen, also was uns Spaß macht, wovon andere gleichzeitig auch was haben, ob es jetzt private Familienfeste sind oder Live Konzerte oder eben unser Kaffeegarten.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist das ein Talent, das ausgelebt werden will?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Man muss ein bisschen phantasievoll sein, anpacken können und die Arbeit nicht scheuen, und Spaß daran haben sollte man natürlich auch. Dieses Jahr planen wir einen Pizzatag,  also unseren selbstgebauten Pizzaofen anzuschmeißen sowie wieder einen Cocktailtag, wo wir einfach mal den Abend verlängern und die Werkstatt mitnutzen können, da haben wir viele Möglichkeiten.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mehr über den Kaffeegarten und die Werkstattbühne finden Sie im Internet unter: 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.werkstatt-buehne.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           werkstatt-buehne.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, April 2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Foto: (c) Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_kaffeegarten.jpg" length="87262" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 12 Apr 2024 08:41:03 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_kaffeegarten.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_kaffeegarten.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Aus Liebe zum Pferd</title>
      <link>https://www.connilechner.de/aus-liebe-zum-pferd</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Besuch auf dem Brainpoldhof der Familie Karosser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/brainpoldhof_kathrin_georg_karosser-cd0fd98a.jpg" title="Georg und Kathrin Karosser"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo vor 10 Jahren noch grüne Wiese war, ist heute das Gelände des Brainpoldhofes angesiedelt. Angela Karosser, die Seniorchefin, erinnert sich an die Anfänge: „1973 bauten wir unser Haus am Naturpark in Bad Feilnbach, da waren wir noch völlig alleine auf weiter Flur, unser Stall für 10 Rösser und die Koppeln drumherum. Mit den Jahren ist alles zugebaut worden und quasi ein Himmelfahrtskommando für die jungen Pferde, quer durch das Wohngebiet,  über die Bundesstraße, den Wertstoffhof und das Industriegebiet bis zur Koppel zu gelangen. Dann hat es sich so ergeben dass Kathrin uns nach Ihrem BWL Studium erklärt hat, sie möchte Pferdewirtin werden.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und es war auch schon immer der Traum von Seniorchef Georg Karosser gewesen, seinen eigenen Pferdehof zu haben, und so entschieden die Karossers im Familienrat, diesen Weg zu gehen. Was mit bürokratischen Hürden verbunden war, wartete man doch vier Jahre auf die Baugenehmigung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vielseitigkeit und Vertrauen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein schlüssiges und tragfähiges Konzept als Basis für den Familienbetrieb wurde erstellt und erweist sich auch heute noch als krisensicher: „wir sind möglichst breitgefächert aufgestellt und können dadurch auch Sektoren, die gerade mal schwächeln durch andere auffangen“, so Kathrin Karosser.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Jeder vertraut dem anderen, dass er seinen Bereich optimal ausfüllt, und wir können uns darauf verlassen,“ ergänzt Angela Karosser. So kümmert sich der vierte im Bunde, Andreas Karosser, um Online- und Marketingaktivitäten und baut eine E-Learning Akademie aus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Das ist sein Herzensprojekt, welches noch etwas in den Kinderschuhen steckt, aus Zeitmangel,“ erklärt Kathrin Karosser, und nennt die drei Hauptsäulen: „die Ausbildung von jungen Pferden, vornehmlich Haflinger, wobei wir uns einer stetigen Nachfrage bedienen können.“ Will heißen: wer einen Ausbildungsplatz für sein Pferd am Brainpoldhof bekommen möchte, hat ab Juni 2025 (!) wieder eine Chance. Am Brainpoldhof stehen 34 Boxen zur Verfügung, in denen Pferde eingestellt und rundum versorgt sowie auch ausgebildet werden können. Bis dahin hat sich garantiert weiterer Nachwuchs in der ebenfalls betriebenen Haflingerzucht eingestellt: „Unsere zwei Deckhengste am Hof, „Nachtstolz“ und „Armani Ass“, sind jetzt schon seit mehreren Jahren ganz erfolgreich bei uns im Deckeinsatz, und heuer haben wir ausnahmsweise mal einen Junghengst, einen Pachthengst, der ist jetzt ganz frisch hier, er wurde erst letzte Woche Sieger in Südtirol.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hoher Anspruch – zahlreiche Preise
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Last but not least stehen unter anderem auch die Deckhengste für Reit- und Fahrunterricht zur Verfügung, als Besonderheit auf dem Brainpoldhof nur in Einzelstunden angeboten. „Wir haben gesagt, wenn Unterricht, dann individuell, mit gezielten Einheiten, mehr auf die eine Person fokussiert und auch den entsprechenden Fortschritten, das ist einfach unser Anspruch.“ Dieser hohe Anspruch ist nicht nur wörtlich zu nehmen, sondern spiegelt sich auch in den vielen Auszeichnungen und Ehrungen auf renommierten Veranstaltungen. „Sie kamen, sahen und siegten“–  das ist bisher in jeder Turniersaison auf´s Neue gelungen, und zahlreiche Preise und Schärpen werden fast schon routinemäßig entgegengenommen. „Den Blumenstrauß kriegt immer die Mama mit nach Hause – es ist gar nicht so leicht, ihn über vier Tage am Leben zu halten, aber man wird fündig,“ schmunzelt Kathrin Karosser.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am  23. und 24. März rührt sich was am Brainpoldhof, denn die große Hengstpräsentation lockt Pferdefreunde in Scharen an. Am Samstag sind die Haflinger beim Schaulaufen zu sehen und am Sonntag die Kaltblüter, bei schlechtem Wetter auch in der Halle.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehr über die vielen Seiten des Brainpoldhofes im Netz unter: www.brainpoldhof.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos: (c) Brainpoldhof
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, März Ausgabe 2024
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/wg_header_brainpoldhof.jpg" length="174673" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 09 Mar 2024 08:29:14 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bühne frei für die Showtanzgruppe Inntal!</title>
      <link>https://www.connilechner.de/buehne-frei-fuer-die-showtanzgruppe-inntal</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Interview mit Leiterin Angela Moser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/showtanzgruppe_inntal.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tanzen ist so alt wie die Menschheit, denn schon vor 2 Millionen Jahren haben unsere Vorfahren damit angefangen, als sie Gruppen bildeten und sesshaft wurden. Der Zweck des Tanzens für unsere Urväter war es, freundschaftlichen Kontakt mit anderen Gemeinschaften und Stämmen zu pflegen, und das ist in gewisser Weise auch heute noch so. Vor allem Kinder bewegen sich spontan und frei, folgen ihrem eigenen Rhythmus und lassen sich von der Musik tragen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Schöne am  Showtanzen ist: es gibt keine festgesetzten Schrittfolgen oder Figuren, man kann ausdrücken bzw. „austanzen“, was man will. Es geht darum, eine Show darzustellen, das Publikum zu unterhalten. Das Motto „Evil - das Inntal im Bann des Bösen“, mit entsprechend teuflischen Outfits und Choreographien verfeinert, sorgt in dieser Faschingssaison für leichtes Gruseln und Gänsehautfeeling. Angela Moser leitet die Hip Hop und Rock´-n-´Roll Gruppe, und weil die Tänzerinnen beides gemeinsam aufführen, wurde der Dachbegriff Showtanz darübergelegt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was braucht es, um beim Showtanz mitzumachen? haben wir Angela Moser gefragt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „In erster Linie sind das tatsächlich Spaß und Motivation. Klar ist beim Tanzen wichtig, dass man ein gewisses Takt- und Körpergefühl hat.“  Wie sieht es mit körperlicher Fitness aus? 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Auch da braucht man keine spezielle, da trainieren wir ja dann hin. Disziplin ist schon gefragt, weil es einfach ein Teamsport ist und wir müssen uns aufeinander verlassen können. Deshalb bieten wir auch gerne ein Probetraining an, damit man sehen kann, ob das Team und die Atmosphäre einem überhaupt taugen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ab 16 Jahren kann man sich der Showtanzgruppe anschließen, aber es gibt verschiedene Kindertanzgruppen im Verein, auch Angela Moser hat sehr früh angefangen, wie sie uns erzählt:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Mit vier Jahren bin ich zu den „Tanzmäusen“ gekommen, die waren damals relativ neu. Meine Schwester war dort, und da wollte ich dann auch hin. Ich habe die ganze Vereinshistorie und viele Gruppen mitgetanzt, und bin vor ein paar Jahren ein bisschen aus dem Ganzen herrausgewachsen, weil einfach älter geworden. Das Tanzen wollte ich aber nie ganz aufhören. Da hat es sich idealerweise ergeben, dass der Verein eine Trainerin gesucht hat, somit habe ich mich entschieden, mit dem Unterrichten weiterzumachen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihre Tänzerinnen in der Showtanzgruppe betreut sie meistens über längere Zeit, aber mindestens ein Jahr lang. Sie freut sich sehr über die sportlichen Erfolge und auch das persönliche Wachsen Ihrer Schützlinge, wenn sie nach und nach freier werden auf der Bühne, die Angst zunehmend verfliegt und Gelassenheit und Spaß überwiegen. Und mit Ihnen die eigenen Ideen umzusetzen: „wenn man irgendwelche wirren Vorstellungen im Kopf hat, wie es in der Show aussehen könnte, und wenn es dann einfach tatsächlich funktioniert und man es so mit der Gruppe umsetzen kann, wie man es sich ausgemalt hat, und wenn zusätzlich auch noch der Aufritt reibungslos klappt, freut man sich umso mehr. Der Spaß in den Trainingsstunden und die gemeinsam die durchtanzte Faschingszeit sind die Mühe und den Schweiß wert.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Auftritte sollte man im Februar nicht verpassen?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Wir sind beim großen Faschingswochenende unterwegs, auch auf den Raublinger Bällen wie dem Sportlerball und der 90´s Party. Am Faschingsdienstag sind wir beim Faschingstreiben in Rosenheim auf dem Max-Joseph-Platz zu erleben und am Rosenmontag sind wir in Raubling und Umgebung unterwegs bei verschiedenen Sponsoren, um uns mit einem Auftritt zu bedanken.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Übrigens geht es nach der aufregenden Faschingssaison gleich weiter mit dem Training – die Showtanzgruppe ist das ganze Jahr aktiv und kann auch für Firmenfeiern, Geburtstage, Events jeglicher Art gebucht werden. Angela Moser: „wir freuen uns über jede Nachricht und natürlich kann auch jeder, der Lust hat, ein Probetraining vereinbaren - auf Instagram sind wir unter showtanzgruppe_inntal zu finden und im Internet unter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.tsg-raubling.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.tsg-raubling.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos: (c) Christopher Horst, Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, Februar 2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 11 Feb 2024 19:08:36 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>SAV Liquid Productions</title>
      <link>https://www.connilechner.de/sav-liquid-gmbh</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Haus der tausend Stoffe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/sav_liquid_0124_lo.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            SAV Liquid ist Hersteller von Flüssigkeiten, vereinfacht gesagt. Die Firma verfügt über eine breite Produktpalette, von Medizinprodukten und technischen Chemikalien bis hin zu Lohnabfüllungen im Lebensmittelbereich. „Unsere Kunden sitzen nicht direkt vor der Haustüre“, wie uns Leonhard Schliersmaier, der Geschäftsführer erzählt. „Deutschland, Österreich und die Schweiz, also die „DACH“ Region sind die Hauptmärkte, wobei die Medizinprodukte auf EU Ebene zugelassen sind. Universitäten, Krankenhäuser, Labore, pharmazeutische und technische Industrie gehören unter anderem dazu.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Formaldehyd und Co. kennt sich Dr. Angela Wölfel, die über das Qualitätsmanagement wacht, bestens aus. Für Laien auf dem Laborgebiet bringt Sie ein Anwendungsbeispiel: „eines unserer Produkte sind kleine Probengefäße für Gewebeproben. In der Praxis kann das so aussehen: wenn man einen Leberfleck beim Hausarzt herausgeschnitten bekommt, dann wird dieser in ein Probengefäß mit einer Fixierlösung gelegt. Das Ganze wird an ein Pathologielabor geschickt und da weiterverarbeitet. Das sind wiederum verschiedene Alkohole, Lösungsmittel, Wachse und Färbelösungen, die man eben braucht, um diese Probe soweit aufzubereiten, dass der Pathologe am Ende sehen kann: wie ist das Gewebe denn verändert.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            David Berghammer ist Mitarbeiter der Produktion und bringt uns zum Staunen, als er seine tägliche Routine schildert. Es heißt, die Maschinen auf die jeweiligen Produktgrößen einzustellen, die Abfüllanlage zu rüsten und den Abfüllprozess zu fahren. Die Reaktionszeiten sind so kurz, dass bei brenzligen Aufträgen am selben Tag des Auftragseingangs produziert, etikettiert, verpackt und auch der Versand abgewickelt wird. Unzählig verschiedene Gefäße, von 1ml bis hin zu 60-Liter Kanistern stehen zur Verarbeitung bereit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Die Stimmung in der Firma ist sehr gut und ich habe mir auch schon alles anschauen können, von Werk 2 (in Fischbach) bis Lebensmittel, Chemie und Lager“, so Kilian Maurer, seit zwei Jahren Auszubildender bei SAV Liquid Production GmbH. „Ich kann mir keinen besseren Arbeitsplatz vorstellen“, fügt er hinzu. Was für allgemeines Kichern im Raum sorgt. „Das ist jetzt nicht inszeniert, und er bekommt auch kein Geld dafür“, kontert der Chef: „der Zusammenhalt zwischen allen Mitarbeitern ist echt super, wir sind eine sehr gesellige Runde, was uns auch in sämtlichen Faschingszeitungen unterstellt wird.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Leonhard Schliersmaier kommt übrigens nicht aus dem pharmazeutisch-technischen Bereich, sondern ist „nur“ Kaufmann, wie er es bescheiden formuliert. Mit langjähriger Erfahrung und familiärer Vorbelastung: „SAV steht abgekürzt für „Schliersmaier Anlagenbau und Verfahrenstechnik“, und meine Firma ist sozusagen aus der meines Vaters entstanden, als ich mich 2002 selbstständig gemacht habe. Es sitzt noch eine Planungsfirma bei uns im Haus, „SAV Planung“, also Qualifizierungen und Anlagentechnik. SAV Liquid Production hat also mit der ursprünglichen Firma nichts zu tun, aber der Name ist geblieben.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Was sind die Pläne und Herausforderungen für die Zukunft?“, wollten wir abschließend wissen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Wir arbeiten daran, den Automatisierungsgrad weiter zu erhöhen und das Vertriebsgebiet in Europa zu erweitern. Und: ständige Verbesserungen in der Sozialpolitik den Mitarbeitern gegenüber stehen ganz oben auf der Tagesordnung. Die Herausforderungen sind die Erhaltung der ISO Norm 13485, sowie behördliche Auflagen im Umgang mit Gefahrstoffen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alles über die Unternehmenswelt von SAV Liquid findet der interessierte Leser auf der Website:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://sav-lp.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://sav-lp.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos: (c) SAV Liquid Productions, Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, Februar Ausgabe 2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 11 Feb 2024 19:03:46 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Feintäschnerin Beate Kreidt</title>
      <link>https://www.connilechner.de/die-feintaeschnerin-ein-besuch-in-kolbermoor</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Besuch in Kolbermoor
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/Feintaeschnerin_lo-2bbbda76-4e45f809.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schon beim Betreten der Werkstatt ist er da, der angenehme Geruch von Leder. Hier entstehen also handgefertigte Taschen, Mappen, Gürtel, Börsen und Lederaccessoires,  oftmals Einzelstücke, in Feinarbeit. „Heute ist es etwas unaufgeräumt“, sagt Beate Kreidt, aber gerade das macht den Raum für mich so interessant. Die kreative Atmosphäre lädt zum Entdecken ein, da ist zunächst der große Arbeitstisch mit Zuschnitten, die verschiedenen Maschinen, an denen Beate Kreidt das Leder bearbeitet und die Einzelstücke schließlich am Ende zu einer Tasche  zusammengesetzt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Beruf des Feintäschners
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Feintäschnerhandwerk gehört zu den lederverarbeitenden Berufen, genauso wie das Sattlerhandwerk und die Reitsportsattler. Während der Feintäschner Kleinlederwaren herstellt, verarbeitet der Sattler eher schwere Gebrauchsgegenstände aus Leder, bei denen oftmals eine Sattlernaht erforderlich ist. Die Grenzen zwischen den beiden Berufen ist jedoch  fließend. Der Beruf des Feintäschners ist im deutschen Sprachraum sehr selten geworden und daher nicht mehr so bekannt, obwohl doch die Produkte jeder trägt. Die Herstellung  von Lederwaren hat sich in den letzten Jahrzehnten ins billig produzierende Ausland verlagert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beate Kreidt hat im Laufe ihrer Ausbildung zur Meisterin das Handwerk von der Pike auf gelernt. Nach mehreren Stationen in Traditionsbetrieben war es an der Zeit, sich mit ihrer fundierten Kenntnis eine eigene Wirkungsstätte aufzubauen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von der Skizze bis zur fertigen Tasche
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Aufträge sind vielfältig, einerseits kommen Kunden mit ganz klaren Vorstellungen. „Zunächst fertigen wir eine grobe Skizze an, die umreißt, wie das Endprodukt ausschauen soll. Dann wählen wir ganz individuell das Leder aus, weiches oder festes,  die Farbe, dann die Beschläge und die Innenausstattung. Da nehme ich für feine Taschen gerne auch mal einen schönen Seidenstoff oder bei einer größeren Tasche ein Schaf- oder Ziegenleder. Das Ziel ist Nachhaltigkeit, also, dass das Produkt sehr lange hält und Freude macht.“ Selbstverständlich hat Beate Kreidt aber auch ihre eigenen Designs, die sie u.a. in Geschäften und Ausstellungen zeigt. „Ich brauche meinen eigenen kreativen Freiraum – sonst werde ich manchmal richtig nervös, wenn ich diese Abwechslung nicht habe“,  sagt sie. Sie lässt sich gerne vom Material inspirieren, und zeigt auf die vielen Lederballen in allen Farben und Zurichtungen. Eine Eigenkreation ist gerade im Entstehen, höchste Präzision und Genauigkeit ist gefragt, das sehe ich, als ich ihr beim Nähen über die Schulter schauen darf. „Kommen auch manchmal Leute auf Sie zu, die bei Ihnen lernen möchten?“ frage ich. „Ja, das kommt vor - das Interesse wird bei vielen schon geweckt, wenn sie sich in der Werkstatt umsehen und auch den Ledergeruch wahrnehmen. Man merkt einfach, dass da eine gewisse Wertschätzung da ist, von Produkten, die noch in Handarbeit geschaffen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mode oder nicht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine richtig schöne Ledertasche ist für Beate Kreidt kein schnelllebiges Modeprodukt im herkömmlichen Sinne: „Natürlich macht es Spaß,  modische Produkt zu machen, ich bin selber durchaus auch an Mode  interessiert, modisch orientiert schließt gute handwerkliche Ausführung ja nicht aus. Meine Lederwaren sollen in erster Linie langlebig und klassisch sein und da ist mir einfach die erstklassige  Qualität des Leders und die Haltbarkeit des Produkts sehr wichtig. Die Lederherstellung ist in Europa „sauberer“ geworden. Es haben hier allerdings schon viele Gerbereien wegen der hohen Umweltauflagen geschlossen. Das Leder ist damit natürlich sehr teuer geworden, aber der  Mehrheit meiner  Kunden ist es wichtig, dass das Leder aus Deutschland oder den Nachbarländern kommt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausstellungen im Dezember
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Momentan arbeitet die Feintäschnerin an neuen Designs, die sie bei  folgenden Geschäften zu den üblichen Geschäftszeiten in der Adventszeit ausstellt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            EM-Chiemgau,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Högeringer Str. 25,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Stephanskirchen,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fischer`s Advent Markt und Ausstellung  vom 25. November bis 16. Dezember.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anderlbauer Hofladen, Hauptstr. 4, Frasdorf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerberei Scherer, Gerberstraße 5 , Bad Aibling.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Internet findet man die permanente Ausstellung unter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.die-feintaeschnerin.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.die-feintaeschnerin.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, Dezember/Januar Ausgabe 2023/24
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos: Beate Kreidt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_blog_feintaeschnerin.jpg" length="158297" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 06 Dec 2023 16:01:48 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bärbl und Hoppl Hasenöhrl</title>
      <link>https://www.connilechner.de/baerbl-und-hoppl-hasenoehrl</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Nur wer Zickzack denkt,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           weiß wie der Hase läuft“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/Hof_aussen_Biergarten_Bankerlgarten2-5cf596f7.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein 500 Jahre alter, denkmalgeschützter und baufälliger Einfirsthof in traumhafter Kulisse gelegen und eine junges Paar mit drei kleinen Kindern trafen vor über zwei Jahrzehnten aufeinander und es war der heutige Hausherr Hoppl, der von erster Sekunde an hellauf begeistert war. Seine Frau Bärbl sagt heute darüber: Ich war schwer schockiert, dass mein Mann sich so dafür interessiert. Mein erster Eindruck war: warum wollen wir uns so etwas antun, in so einer Größe? Ich komme aus einem Handwerksbetrieb und die „Fast-Ruine“ weckte deshalb das Gegenteil von Euphorie bei mir.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pack die Omas ein…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nachdem der Konsenz letztendlich für den Hof ausfiel, wurde kurzerhand ein Wohnmobil gekauft, Kinder und Omas eingepackt und versucht, das junge Familienleben irgendwie mit dem Umbau zu vereinen. Wie man sich denken kann, war es dann auch ein Haufen Arbeit, um das landwirtschaftliche Gebäude in ein Gebäude zu verwandeln, in dem auch Veranstaltungen stattfinden können und in das, was es heute ist: Der Hasenöhrl Hof, in den alle Kreativität und Hirnschmalz sowie viel Schweiß eingeflossen sind. Damit nicht genug: „Wir haben ja auch mit dem Hof zusammen seinerzeit sehr schönen Oberlandgrund mit erworben, weil´s eine Landwirtschaft war und die Idee war ja von Anfang an da, dass wir einen Hochseilgarten bauen“ erklärt Hoppl. „Was damals noch etwas komplett Neues war, hat inzwischen auch den ein oder anderen Nachahmer gefunden, „was uns auch ein bisschen stolz macht.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Stillstand ist einfach nicht unsere Kernkompetenz …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und wir glauben, dass Träume dazu da sind, verwirklicht zu werden“ …liest man in der hofeigenen Zeitung, wo die geschichtlichen Details ebenso wie die erfolgreich durchgeführten Projekte genauer vorgestellt werden. Tochter Mavie hat Fotos und Texte zusammengetragen und die graphische Umsetzung übernommen; insgesamt drei Töchter gehören im Familienbetrieb zur unersetzlichen „Feuerwehr“ des Hauses. 28 weitere feste sowie zusätzliche freiberufliche Mitarbeiter komplettieren die „Hasenmeute“. Eventmanager, Outdoor Guides, Serviceleute gehören dazu. Insgesamt steht eine Full Service Agentur zur Verfügung, die den Firmenkunden ein Rundum-Sorglos-Paket nach individuellen Bedürfnissen schnüren kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Olympisches Gedankengut bringt „Teams in Bewegung“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt keine Verlierer beim jährlichen Firmenlauf, sondern das gesamte Team profitiert meistens schon im Vorfeld. Nicht jeder, der sich dazu anmeldet, ist eine Sportskanone, geschweige denn trainierter Langstreckenläufer. Im Laufe des Trainings werden nicht nur Muskeln aufgebaut, sondern auch Begeisterung geweckt und Ängste abgebaut – es geht um´s Dabei sein. Welches Team am Abend dann auf dem Siegertreppchen steht, bekommt natürlich den größten Applaus der ca. 1.000 Mitläufer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alm als Ruhepool
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Wie sie hören, hören Sie nichts“: die absolute Stille auf einer Alm. Vor zwei Jahren wurde ein Rückzugsort geschaffen, der vor allem für kleine Firmengruppen attraktiv ist. Die neu renovierte Hasenöhrl Alm liegt in einem Tal, das als Ausganspunkt für eine Berg-, Ski- oder Radltour in Bärbl´s Augen „göttlich liegt.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Wintersaison fängt an, die Abende werden länger und für „Team Hasenöhrl“ auch eine Zeit, um etwas aufzuatmen - auch wenn man das nicht so einfach glauben kann. Liegt da nicht schon wieder eine Idee in der Schublade, die verwirklicht werden will…? Man darf gespannt sein. Für aktuelle Informationen empfiehlt sich die Website:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.hasenoehrl.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos und Grafik: Mavie Hasenöhrl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, November 2023
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 11:06:09 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>PUR VITAL Pflegezentrum</title>
      <link>https://www.connilechner.de/pur-vital-pflegezentrum</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wir treten in große Fußstapfen“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/PUR_VITAL_Hanna_Zenker_Hausleitung_02-da98c7b4.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Flintsbach, Ortsteil Fischbach gibt es seit letztem Jahr eine  Pflegeeinrichtung  von PUR VITAL. Am Rande der Neueröffnungsfeier haben wir uns mit Hanna Zenker, der Hausleiterin, unterhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie haben vor einem Jahr die Pflegeeinrichtung Hofstetter übernommen…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            …“und fast so lange  hat es  auch gedauert, bis wir den  Umbau fertigstellen und das Haus neu eröffnen konnten. Hinter uns  allen liegt eine lange  Phase mit viel Dreck, Lärm und Staub. Es war ein Umbau während eines laufenden Betriebs – eine große Herausforderung! Ein großer Dank gilt unseren Bewohnern und  Mitarbeitern, die uns in dieser Zeit treu geblieben sind.  Wir haben uns Etage für Etage vorgenommen und renoviert,  manche Bewohner mussten sogar mehrfach umziehen.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herr Hofstetter ist heute auch anwesend…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Es ist sein Lebenswerk und ich glaube schon, dass ihm ein wenig das Herz blutet. Wir haben  sehr viel verändert und vieles an Mobiliar ausgetauscht. Trotzdem haben wir versucht den familiären Charme zu bewahren. Herr Hofstetter und ich kennen uns schon einige Jahre aus der gemeinsamen Netzwerkarbeit und er hat mich persönlich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, dass PUR VITAL diesen Standort erhalten würde. Ich glaube es freut ihn, dass es nun wirklich geklappt hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gewisse Standards wollen erfüllt werden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            PUR VITAL bemüht sich um einen „ hotelähnlichen Standard“ in seinen Häusern und möchte dabei ein modernes Ambiente schaffen. Hier in Flintsbach können wir aus gebäudetechnischen Gründen nicht alles nach den neusten Vorgaben umbauen. Es wird also künftig eine Mischung aus alt und neu bleiben. Die Kosten für die Bewohner steigen jedes Jahr  und das schafft eine hohe Erwartungshaltung, auch bei den Angehörigen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist das Besondere am Standort Flintsbach?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das  „Seniorenheim Hofstetter“ war hier immer eine Institution und  für viele Einwohner  in Fischbach/Flintsbach war klar, wenn sie mal Pflege benötigen, dann gehen Sie zum Hofstetter.  Wir wissen, dass wir in große Fußstapfen treten und hoffen  dem gerecht werden zu können. Es ist ein kleines, familiäres Haus mit tollem Garten und nun auch moderner Ausstattung. Ich freue mich sehr, dass wir unseren Kunden weiterhin eine wohnort- und familiennahe Betreuung anbieten können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Haus wird als Filialbetrieb zu unserer Einrichtung in Oberaudorf geführt. Ich leite nun beide Häuser und wir können Synergieeffekte nutzen, um trotz der kleinen Größe des Hauses einen wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es sind hauptsächlich Langzeitpflegeplätze?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Wir bieten, genau wie in Oberaudorf, sogenannte „eingestreute Kurzzeitpflege“, das heißt, wenn ein Bett frei ist, dann können wir es für Kurzzeitgäste zur Verfügung stellen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erst „Probewohnen“ und dann bleiben…?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Viele haben vor dem Schritt ins Pflegeheim Angst – seien es alte Vorurteile oder der Gedanke an das Endgültige.  Oftmals wird die Option der Kurzzeitpflege als „Probewohnen“ genutzt und es ergeben sich längerfristige Aufenthalte daraus.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Man muss ganz klar sagen, dass wir nicht allen Anforderungen der Bewohner und Angehörigen gerecht werden können. Viele erhoffen sich eine größere Personaldichte, welche vom Gesetzgeber aber gar nicht vorgesehen ist. Es gibt keine 1:1 Betreuung.  Für unsere Bewohner ist es unheimlich wichtig, dass der Kontakt zur Familie bleibt und wir begrüßen es sehr, wenn die Angehörigen sich mit einbringen -  regelmäßige Besuche, kleine Ausflüge oder Spaziergänge, gern auch Unterstützung  bei der Pflege, soweit als möglich.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Integration statt Abschottung?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Mir ist es immer besonders wichtig, dass die von mir geführten Einrichtungen sich gut in das Gemeindeleben integrieren. Wir versuchen an so vielen Gemeindeaktivitäten wie möglich teilzunehmen und freuen uns auch, wenn Vereine und Verbände Interesse haben uns im Haus zu besuchen. Wir haben jetzt einen tollen Veranstaltungsraum, der auch gern von externen Gästen genutzt werden kann. Das bringt Leben ins Haus und sorgt dafür, dass sich die Bewohner nicht „abgeschoben“ oder ausgeschlossen fühlen. Es wäre toll, wenn wir das auch hier in Flintsbach schaffen."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nähere Informationen über PUR Vital und seine Einrichtungen finden sich unter: www.pur-vital.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos: Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, November 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_blog_purvital.jpg" length="135077" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 10:47:09 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Trinkwasser - Kostbares Gut für Mensch und Natur</title>
      <link>https://www.connilechner.de/trinkwasser-kostbares-gut-fuer-mensch-und-natur</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wasserbeschaffungsverband Degerndorf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/Ultrafiltrationsanlage-8b6a7a54.jpg" alt="Ultrafiltrationsanlage"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wasserbeschaffungsverband Degerndorf/Inn wurde vor über 100 Jahren gegründet. Damals waren es 67, heute sind es rund 1.000 Mitglieder, die im Ortsteil Degerndorf mit Trinkwasser versorgt werden. Die Gemeinden Brannenburg, Raubling und zum Teil Flintsbach bekommen ebenso ihr Wasser vom WBV Degerndorf, betreiben jedoch ihre eigenen Leitungssysteme.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rüdiger Langanke, seit 2019 Verbandsvorstand des WBV nimmt sich Zeit für eine ausführliche Präsentation der wichtigsten technischen Eckdaten und der Arbeitsweise des Verbands. Weil man als Verbraucher den Großteil der Anlagen und Leitungen nie zu Gesicht bekommt, ist es umso erstaunlicher, zu erfahren, was sich unter- und auch oberirdisch befindet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Allein das Netz der Hauptwasserleitungen umfasst ca. 40 km Länge, von wo aus die Hausanschlussleitungen für aktuell 1.250 Hausanschlüsse verzweigen, deren Länge wiederum ca. 30 km betragen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo kommt das Wasser her, das durch diese Leitungen fließt? Es sind vier Quellen und zwei Tiefbrunnen, die sich in zwei Wasserschutzzonen befinden. Zur Zwischenspeicherung gibt es zwei Hochbehälter, deren gesamtes Fassungsvermögen mit ca. 1.500 Kubikmeter angegeben wird. Ein Kubikmeter Wasser entspricht 1.000 Litern. Zum Vergleich: Durchschnittlich wird der Wasserverbrauch pro Person in Deutschland aktuell mit ca. 130 Litern/Tag angegeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Grundwasserspiegel wird konstant gemessen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor vier Jahren wurden die bestehenden Grundwassermessstellen, die zur Überprüfung des Grundwasserspiegels im Bereich der Tiefbrunnen dienen, digitalisiert. Mit den Messstellen kann täglich neben dem aktuellen Grundwasserpegel auch die Wassertemperatur dokumentiert werden, was gerade in der heutigen Zeit, in der sich Extremwetter wie lange Dürrephasen oder Starkregenereignisse häufen eine Aussage über unser Grundwasser geben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wasserknappheit – aktuell kein Thema
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufgrund von Wasserknappheit musste in den Sommermonaten der letzten Jahre zeitweise in manchen Regionen Deutschlands oder auch Bayerns die Wasserentnahme zur Bewässerung von Grünanlagen eingeschränkt werden. Hiervon war man bei uns bisher nicht betroffen, denn aufgrund der idealen geologischen Verhältnisse und der geografischen Lage der Tiefbrunnen - zwischen Riesenkopf und Biber - fließt das Grundwasser, das aus den Bergen gespeist wird, nur langsam in das Rosenheimer Becken ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Qualitätssicherung und Versorgungssicherheit stehen beim WBV Degerndorf an erster Stelle. Daher ist es Rüdiger Langanke, der über langjährige Erfahrung in der Energiewirtschaft verfügt und sich bestens mit Automatisierung und Digitalisierung auskennt, ein wichtiges Anliegen, die Anlagen stets auf dem neuesten Stand der Technik zu halten. So trägt eine zentrale Anlagenüberwachung und -bedienung mit Hilfe eines Prozessleitsystems einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit bei. Zudem ist sichergestellt, dass im Falle eines längeren Stromausfalls ein leistungsfähiges Notstromaggregat ausreichend Energie für den Betrieb der Pumpen in den Brunnen gewährleistet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine notwendige Investition zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit und zur Sicherung der Trinkwasserqualität war im Jahr 2022 die Erweiterung der bestehenden UV-Anlage durch eine vorgelagerte Ultrafiltrationsanlage.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ständige Kontrolle und Dokumentation
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wir werden regelmäßig vom Gesundheitsamt kontrolliert und müssen auch immer durch engmaschige Laboruntersuchungen eines neutralen Labors nachweisen, dass alle Normwerte eingehalten werden“, so der Vorstandsvorsitzende. Zudem steht der Wasserbeschaffungsverband auch in ständigem Kontakt mit dem Wasserwirtschaftsamt, wenn es um Themen möglicher Erweiterungen, baulicher Maßnahmen oder Fragen im Zusammenhang mit den Wasserschutzzonen geht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ebenso wird durch regelmäßige Kontrollen und Wartung aller Anlagenteile durch den Wassermeister die Versorgungssicherheit beim WBV sichergestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Noch viel mehr Wissenswertes über die Wassergewinnung und Aufbereitung, sowie praktische Informationen, z.B. über die Wasserhärte in den verschiedenen Ortsteilen, findet sich auf der Website des WBV unter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.wbv-degerndorf.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.wbv-degerndorf.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Foto Ultrafiltrationsanlage: WBV Degerndorf/Inn, Übersichtsplan Versorgungsgebiet: Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, November 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_blog_wbv.jpg" length="203858" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 10:42:32 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.connilechner.de/trinkwasser-kostbares-gut-fuer-mensch-und-natur</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_blog_wbv.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>SIMMISAMMA</title>
      <link>https://www.connilechner.de/simmisamma-35-jahre-fetzige-volksmusik-und-mehr</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           35 Jahre fetzige Volksmusik und mehr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Robert Köhler ist Gründungsmitglied der Band SIMMISAMMA, und kann heuer auf ganze 35 Jahre Bühnenerfahrung zurückblicken. Im Gespräch erzählt er aus der bewegten Bandgeschichte. Als sich die Band damals aus Musikern der Stadtkapelle Rosenheim gegründet hat, war noch nicht klar, dass sie einmal vor großem Publikum auftreten werden, und das regelmäßig. Achtzig bis neunzig Auftritte pro Jahr wurden zeitweise hingelegt, für eine Amateurband beachtlich, und Robert Köhler alias Bertl erinnert sich gerne an Highlights wie etwa die Meisterschaftsfeier vom SBR mit ca. 10.000 Leuten auf dem Max-Josephs-Platz. Aber auch Faschingsumzüge und Großveranstaltungen wie im holländischen Nachbarland, wo man in Sittard eines der größten Oktoberfeste (nach-)feiert. Für ausgelassene Stimmung sorgen, das hat die Band drauf - fest gebucht im Hippodrom, früher auf der „Wiesn“ und mittlerweile auf dem Münchner Frühlingsfest vertreten. Wobei das musikalische Repertoire nicht nur aus bayerischen „Wiesnhits“ besteht, sondern auch aus rockigen Evergreens und Klassikern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Repertoire: je nach Publikum und Rahmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Wir haben es wirklich ganz, ganz gemischt, natürlich bayerische Stücke, mal einen Walzer, und auch was getragenes Bayerisches. Aber das hängt davon ab, wie alt das Publikum ist, wenn es ein bisschen jünger ist, dann spielt man ein bisschen moderner oder wenn es älter ist - es kommt immer auf die Situation an - dann greifen wir wieder auf bayerisch zurück, aber wir haben wirklich eine ganz große Bandbreite.“ Übrigens: auch Eigenkompositionen haben SIMMISAMMA eingespielt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Besetzung: aus sieben wurden neun
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Wir waren ja am Anfang SIMMISAMMA, der Name kam deswegen zustande, weil wir zu siebt angefangen haben. Kurz vor dem ersten Auftritt ist ein Musiker ausgestiegen. Jetzt haben wir aber den Namen schon gehabt und auch bereits ein bisschen Werbung gemacht, dann haben wir jahrelang zu sechst gespielt und trotzdem SIMMISAMMA geheißen. Das war halt lustig, wenn einmal ein Schnapserl spendiert wurde, dann haben wir sieben Schnäpse dagehabt, bloß die Gage haben sie nicht siebenfach gezahlt,“ witzelt der „Bass-Bertl“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Stimmung soll wachsen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Wir sind jetzt keine Band, die versucht, auf Teufel komm raus Stimmung zu machen. Wir haben das erlebt im Cannstatter Wasen, da ist dann ein DJ, der dann schon Ballermann Hits auflegt. Das ist nicht unser Stil, sondern ich finde immer, eine Stimmung sollte wachsen, weil es nichts bringt, wenn die Leute von Anfang an rumspringen sollen. Es sind ja auch alle Altersklassen vertreten, das mag ich so am Rosenheimer Herbstfest, man kann sich mit den Leuten unterhalten und erst mal eine Brotzeit schmecken lassen und dann nimmt man das Publikum mit, und der 100-jährige ist ebenso begeistert wie der 12-jährige. Es ist wunderbar und das ist eigentlich auch unser Ziel, dass wir das so weiter beibehalten.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie hält man sich fit bei so vielen Auftritten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Es ist einfach der Spaß an der Freude, der einen auch jung hält. Es ist wirklich so, aber das hat sich jetzt sowieso gemäßigt, wir werden heuer vielleicht noch ungefähr dreißig Mal insgesamt spielen.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           35 Jahre wollen gefeiert werden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Am meisten freue ich mich, wenn man vielleicht alte Musikerkollegen, die man vielleicht ein bisschen aus dem Auge verloren hat, oder die bei uns ausgeholfen haben, wieder sieht. Ich selber musste auch einmal krankheitsbedingt eine ganze halbe Saison aussetzen, und da hat für mich dann auch ein Kollege die ganzen Jobs übernommen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das 35-jährige Bühnenjubiläum findet am Samstag, den 21. Oktober im Rahmen der Veranstaltung „1.Oktoberfest Brannenburg“ statt. Einlass ist ab 17 Uhr, Musik bis ca. 23 Uhr, anschließend Barbetrieb. Kartenvorverkauf mit Reservierung unter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="mailto:veranstaltung@schlosswirt-brannenburg.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           veranstaltung@schlosswirt-brannenburg.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Und mehr über die Band SIMMISAMMA findet sich im Internet unter:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           www.simmisamma.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, Oktober 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Foto (c) SIMMISAMMA
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_blog_simmisamma.jpg" length="109686" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 12 Oct 2023 05:08:57 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.connilechner.de/simmisamma-35-jahre-fetzige-volksmusik-und-mehr</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Second Hand Kinderkram</title>
      <link>https://www.connilechner.de/second-hand-kinderkram</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die günstige und wert(e)volle Art des Einkaufens
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/250846123_4468985923182591_2957618276002297375_n.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Du bist aber groß geworden!“ Oft gehört und gesprochen, sicherlich auch zu Recht. Als Mutter zweier Söhne weiß Nicole Kammerer aus eigener Erfahrung, wie schnell sich Kinder entwickeln und wachsen, also auch neue Ausstattung benötigen. Sie führt seit über fünf Jahren den Second Hand Laden Kinderkram in Bad Aibling und kann sich nichts Schöneres vorstellen, denn sie macht es mit Leidenschaft, und damit ist es keine Arbeit – sagt sie im Gespräch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als sie 2018 gefragt wurde, ob sie den Laden übernehmen möchte, hat sie sofort, ohne zu überlegen, zugesagt. Weil sie gespürt hat, das Universum hat es (quasi) für sie bereitgehalten und musste jetzt so sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann wurde einfach unerschrocken losgelegt und sich in die Arbeit gestürzt, auch die eigene Handschrift entwickelt – was man bei ihren Social Media Auftritten sehen kann - es wird viel gelacht, ausprobiert, und spielerisch mit dem Medium umgegangen. Natürlich soll auch verkauft werden, aber auf eine charmante, individuelle Art. Wobei die Vision von einer besseren Welt stets durchscheint.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein zu „Fast Fashion“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als „Second Hand Queen“ bezeichnet sie sich selbst, lebt und liebt sie den Verzicht auf „Fast Fashion“, was für schnell produzierte Mode zu günstigen Preisen - und damit schlechten Arbeitsbedingungen und schlimmstenfalls Kinderarbeit - steht. Ein Großteil dieser Kleidung landet dann auch schnell wieder auf Mülldeponien und belastet die Umwelt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Ich selbst trage Second Hand, seit ich Mitte zwanzig bin, weil ich diese Wegwerfgesellschaft nicht unterstützen möchte und genauso denken auch meine Kund*innen. Wer zu mir kommt, legt Wert auf Nachhaltigkeit und Qualität.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die jungen Eltern sind natürlich auch froh, wenn sie das Familienbudget schonen können, von Kleidung bis hin zu Spielzeug, Büchern und CDs findet sich alles „ringsrum um´s Leben“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was Nicole Kammerer oft auffällt ist: beim Hereinkommen mit ihren Kindern sind die Mütter oft ziemlich angespannt und achten peinlich darauf, dass die Kleinen nichts anfassen und möglichst leise sind. Sie sagt dann immer: dafür ist es ein Kinderladen geworden, wir können danach alles wieder aufräumen. Die Kinder können auch ausprobieren, anfühlen und spielen. „Es gibt nichts ist schlimmeres, als Kind in einem Kinderladen zu sein und nichts anfassen zu dürfen“, meint sie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sorgfältige Auswahl und Kundennähe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Angepasst an die Saison, wird das Sortiment im Frühjahr und Herbst ausgetauscht, der Platz ist zwar begrenzt, es kommt aber keine Flohmarktatmosphäre auf, weil sorgsam ausgewählt und sortiert wird. Lieber stellt man zusätzlich Waren ins Netz und gibt den Kund*innen die Möglichkeit, sich erst virtuell umzuschauen und dann den gewünschten Artikel zu reservieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei der Abholung im Laden findet dann auch wieder ein sozialer Austausch statt, so kennt „Frau Kinderkram“ viele persönliche Geschichten und freut sich immer über den ein oder anderen Plausch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aktuell können sich aufmerksame Leser*innen freuen, denn im September gilt ein besonderes Angebot: alle, die mit diesem Artikel im Laden vorbeikommen, können 10 % beim Einkauf sparen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mehr Informationen finden Sie unter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.kinderkram-secondhand.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.kinderkram-secondhand.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Nicole Kammerer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, September Ausgabe 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_kinderkram.jpg" length="143582" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 08 Sep 2023 12:57:05 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der Energiewanderweg - Abschnitt 1</title>
      <link>https://www.connilechner.de/der-energiewanderweg-abschnitt-1</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein abwechslungsreicher Natur- und Lehrpfad 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0278.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Energiewanderweg hat mit „Power Walking“ erst mal nichts zu tun, auch wenn jeder sein Tempo natürlich selbst bestimmen kann. Wer also mit sportlicher Gangart auf diesem Rundweg unterwegs ist, wird zumindest bei den jeweiligen Stationen samt Infotafeln zum Innehalten animiert. Entlang des Kieferbachs möchte man sich evtl. von der Fließgeschwindigkeit animieren lassen und etwas schneller die Stelle erreichen, wo der Bach sich mit dem Inn verbindet. An der Mündung lässt man den Blick schweifen und die schöne Landschaft auf sich wirken, bevor es zur nächsten Station geht. Das Thema Energie und speziell die „saubere“ Gewinnung ist dann aus nächster Nähe zu sehen, die 2016 erbaute Kläranlage wird kompakt und verständlich erklärt, auch für technisch nicht allzu versierte Besucher.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Fährmann hol über…“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Ferne schwebt die Autobahnbrücke über den Inn, davor sieht man die bayerische Flagge im Wind wehen. Die Bedeutung wird nach einigen Schritten klar: hier handelt es sich um den Anlageplatz der Innfähre. Früher wohl eine der wenigen Möglichkeiten, auf trockenem Fuße über den Fluss zu gelangen, heute als Symbolträger für die dauernde Freundschaft der Nachbarländer Bayern und Tirol zu sehen und natürlich eine touristische Attraktion obendrein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie es in der Natur der Sache liegt, ist auch die Fähre der Witterung und dem Wasserstand unterworfen, und heute nicht in Betrieb.  Aber wir wollten sowieso noch einen Besuch im Blaahaus machen, das man nach einer kurzen Wegstrecke durch die historische Arbeitersiedlung erreicht. Der Name des jetzigen Heimathauses kommt von dem Wort „Blah“, einer Bezeichnung für das Einblasen von Luft in das Holzkohlefeuer eines Hochofens. Dadurch erhöhte sich die Temperatur und der Schmelzvorgang lief effizienter ab. Derartige Wohnhäuser für Arbeiter, Blähmeister und Zimmerermeister wurden von jeher als „Blaahaus“ bezeichnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Gebäude selbst hat eine bewegte Geschichte, im wahrsten Sinne des Wortes: 1696 neben dem Eisenwerk erbaut, stand es bis zum Jahre 2000 immer an gleicher Stelle, bis es Balken für Balken abgetragen und ungefähr 400 Meter weiter wieder ebenso Balken für Balken aufgebaut wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Umbaupause im Blaahaus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gleich beim Hereinkommen erfahren wir von Peter Neumann vom Führungsteam, dass das Museum eine Umbaupause machen wird, denn es wird am Ausstellungskonzept gearbeitet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Der Sachbereich wird sich mehr auf die Industrie von Kiefersfelden beziehen, also Marmorwerk, Eisenwerk, Sensenschmiede von Mühlbach, das gehört ja auch dazu zur Industrie und zum Ort Kiefersfelden. Das wird alles etwas ausgebreitet und es sind auch drei Räume für Sonderausstellungen angedacht,“ erklärt er uns auf einem letzten zweistündigen Rundgang voller neuer Eindrücke und wissenswerten Ortsinformationen, denn er liebt es, Geschichte zu vermitteln und Geschichten zu erzählen. Voraussichtlich im Sommer 2024 wird das Blaahaus wieder seine Pforten öffnen und bis dahin lohnt es sich, auf dem Gelände das „Lernmodul Wasserkraft“ zu besichtigen. Wer mit Kindern hierherkommt, darf sich auf eine längere Verweildauer einrichten, denn eigens für die kleinen Besucher sind die Schleusen und Pumpen gebaut worden. So eine „Pritschlerei“ macht viel Spaß und kann auch entsprechend ausgiebig betrieben werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir befinden uns ja in Abschnitt 1 des Rundwegs und dieser ist für Pflanzenfreunde doppelt interessant, zum Einen vor dem Blaahaus: dort ist ein Bauerngarten angelegt mit heimischen Blumen, Nutzpflanzen und Kräutern, die nicht nur seit jeher in der Küche Verwendung fanden, sondern auch  heutzutage wieder in der Volksmedizin als Hausmittel eingesetzt werden. Zum Zweiten ist der eigens angelegte „Ökopark Unterkiefer“ eine willkommene Verweilstation inmitten heimischer Pflanzenwelt und auch einem Insektenhotel.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Über das Innsola Schwimmbad, Zielpunkt des „lila Abschnitts“ 1, haben wir bereits Anfang des Jahres berichtet (siehe WSA Ausgabe Februar 2023) und können einen Aufenthalt nur wärmstens empfehlen. Egal, ob aus Wissenshunger rund um das Thema oder einfach nur, um zu entspannen und so neue Energie aufzutanken. In der Tourist Information am selben Ort oder online gibt es nähere Informationen unter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.energiewanderweg.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.energiewanderweg.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, September Ausgabe 2023
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_energiewanderweg.jpg" length="144215" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 08 Sep 2023 12:14:49 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Höhlenführung auf dem Wendelstein</title>
      <link>https://www.connilechner.de/hoehlenfuehrung-auf-dem-wendelstein</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entdeckungsreise in die Dunkelheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0675_ed.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt einen Schauteil und einen nicht-öffentlichen Teil, der im Zuge von „Wendelstein Inside” besichtigt werden kann. Im Inneren sind vier Stelen mit Bildschirmen angebracht, dort kann man sich über verschiedene Aspekte informieren: Psychologie, Biologie, Geologie und Philosophie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Peter Hofmann, der seit seiner Jugend Höhlenforschung betreibt, hat u.a. das Projekt „inntaler unterwelten” konzipiert, begleitet, sowie auf internationaler Ebene vorgestellt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mensch und Höhle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seine Vorgehensweise erläutert er so: „wir haben zwei Höhlen auf deutscher und zwei auf österreichischer Seite zusammengeschlossen unter diesem Begriff „inntaler unterwelten” und ich habe gesagt, wenn ich das mache, dann bekommt es als Oberthema Mensch und Höhle, also diese Welt unter einem anderen Aspekt beleuchtet. Ich glaube fast, dass wir da noch immer einzigartig sind in dieser Konsequenz, das Thema derart in den Mittelpunkt zu stellen und es kommt auch sehr gut an bei den Besuchern.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Wendelsteinhöhle wurde 1864 von einem Bayrischzeller Bergsteiger entdeckt, ab 1882 erkundet und von 1921 an zur Schauhöhle ausgebaut. Modernisiert zuletzt 2010, und mit LED Lampen ausgeleuchtet sowie um vier multimediale Stelen erweitert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Gruppe besteht aus interessierten Laien und regelmäßigen Höhlenwanderern, nach Abstieg in die Dunkelheit und Tiefe gewöhnt man sich langsam an die neue Umgebung, die Sinne werden aber anders gefordert. „Achtet bitte darauf, wo ihr hintretet, wir sind auf unebenen Gelände” - der Gleichtgewichtssinn ist also genauso angesprochen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine andere Welt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tatsächlich haben wir eine andere Welt betreten, die für den Menschen zunächst feindlich ist, in der Wendelstein Höhle haben nie Menschen Zuflucht gesucht, dafür ist sie zu hoch gelegen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wissenschaftler sagen, dass uns das Höhlendasein jedoch geprägt hat, soweit, dass die ersten Laute, die wir sprechen konnten, “BA” und “KAL” waren. „Kal" ist im Deutschen der „Keller“ enthalten, in vierhundert Sprachen der Welt kann man nachweisen, dass die Silbe „Kal” irgendetwas hohles, höhliges bezeichnet. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gruppe ist heute eine sehr ruhige und stellt auch kaum Fragen, bemerkt unser erfahrener Tourguide. Vielleicht ist es einfach dieser Anblick, der uns staunen und in andächtige Stille verfallen lässt… 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An der vierten und letzten Station, dem „Dom”, meldet sich nun doch eine Frau zu Wort: „der große Gesteinsbrocken sieht aus, als würde er sehr locker sitzen und jede Minute herunterstürzen.” Keine angenehme Vorstellung, doch Peter Hofmann beruhigt uns sogleich: „die letzte Veränderung war hier in den Eiszeiten und seit 15.000 Jahren ist kein Stein mehr heruntergefallen.” Warum sollte also gerade heute so etwas passieren, versucht man sich in rationaler Abgeklärtheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ruhig und stetig heruntertropfen kann jedoch gerne das Höhlenwasser auf uns, und die Fledermäuse beleben mit ihrem hohen „Fiepsen” eher, als daß sie Unbehagen verbreiten würden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zuletzt bekommen wir noch eine Aufgabe mit: nachzudenken, was der stärkste Eindruck war, den wir aus der Höhlenbegehung mitgenommen haben. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Naturschutz heißt wirklich, Lebensräume zu schützen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Peter Hofmann macht die Vermittlung dieser Themen unheimlich Spass, so sagt er, er sieht sich sehr stark als interdisziplinären Ansprechpartner, auch für Projekte wie „Natura 2000”, im Zuge dessen erstmals überhaupt die Alpenhöhlen von den Tierarten her bestimmt werden sollten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Naturschutz heißt wirklich, Lebensräume zu schützen”, fügt er an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mehr über die „inntaler unterwelten” unter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.unterwelten.com/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.unterwelten.com
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , und über den Höhlenforscher Peter Hofmann unter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.www.tropfstein.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.www.tropfstein.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, September Ausgabe 2023
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_wendelsteinhoehle.jpg" length="106399" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 08 Sep 2023 11:57:59 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tradition trifft Moderne</title>
      <link>https://www.connilechner.de/tradition-trifft-moderne-der-dannerwirt-in-flintsbach</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hotel und Gasthof Dannerwirt in Flintsbach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/Screenshot+2023-08-31+164518.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beim Dannerwirt in Flintsbach wird Tradition groß geschrieben, die Familie Schweinsteiger ist in der vierten Generation mit dem Haus verwurzelt und pflegt seit jeher bayerische Gastlichkeit und Traditionen. Dennoch bleibt man am Puls der Zeit: schon der Großvater von Anja Schweinsteiger, der 1950 den Betrieb von einem Onkel übernommen hat, erkannte die Notwendigkeit von Veränderungen. „Man darf nicht vergessen“, so die Wirtsenkelin, „das war eine ganz einfache Bauernwirtschaft, bevor mein Opa kam und damit anfing, den Stall zu Zimmern umzubauen und das Haus zu modernisieren.“ Die Eltern stiegen dann in den 70ern ein und baute weiter aus und um - vielleicht liegt diese Innovationsfreude ja im Blut. Anja Schweinsteiger hat in den letzten zwanzig Jahren viel in den Ausbau des Hotels investiert und vor einem Jahr eine neue Küche gebaut.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus der Not eine Tugend gemacht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Corona Zwangspause von sieben Monaten wurde genutzt, um neue Ideen zu entwickeln und sich von alten, nicht mehr zeitgemäßen Abläufen zu verabschieden. „Teilweise hatten wir auch ein bisschen Angst vor der Reaktion unserer Gäste“, aber im Nachhinein hat es sich als vollkommen richtig erwiesen“, sagt auch ihr Mann Oliver, der gerade in dieser schwierigen Phase mit eingestiegen ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über Sozial Media verbreitete sich schlagartig das „Dannerwirt TO GO“ Konzept und so wurde man zum gefragten Schmankerl-Lieferant. Nach Corona lief das Geschäft besser denn je - auch im Hotel, weil viele Menschen wieder in Deutschland Urlaub machen wollten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach Flintsbach reist dank online Buchungsportalen mittlerweile die ganze Welt, und so tummeln sich jede Woche bestimmt 10 verschiedene Nationalitäten im Haus, von Amerika bis Australien.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dennoch oder gerade deshalb schwärmt die Wirtsfrau von ihrem Berufsalltag: „man bekommt im Gespräch immer sehr viel mit und ist „up to date“.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Schöne ist auch der Austausch zwischen den Gästen. „Die Einheimischen sind sehr offen gegenüber Touristen, Geschäftsleuten und Durchreisenden, natürlich ist der Stammtisch eine Art „geheiligtes Land“ und wird freigehalten, aber wenn Not am Mann ist, können sich hier alle Gäste dazu setzen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Sommer wird das Wirtshaus in den Wirtsgarten herausgetragen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Biergarten heißt liebevoll „Wirtsgarten“, dort finden die Gäste auf der Speisekarte nicht nur das gewöhnliche Biergarten-Menü, sondern eben auch „das beste Schnitzel im Inntal“ – wie es auf der Website heißt. Man will sich ja nicht selber loben, aber darf sich durchaus damit schmücken, wenn es den Gästen so oft und so gut schmeckt. Täglich arbeitet man daran, dass man das Versprechen einhält und natürlich stets verbessert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zur Atmosphäre des Hauses tragen auch die Musiker bei, die hier schon immer gern gesehen sind und ein- und ausgehen. Seit 15 Jahren üben Hornbläser ihr schwieriges Instrument und inzwischen wurde auch schon einmal vor den Gästen gespielt, mit überaus positiver Resonanz…  Die Musiker, die Vereine, die kirchlichen Veranstaltungen und anschließenden Treffen beim Dannerwirt – die gelebte Offenheit und Toleranz, das alles trägt zu einem lebendigen Austausch bei und so ist man nach wie vor sozialer Mittelpunkt für die Dorfgemeinschaft. Mehr Informationen finden Sie unter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.dannerwirt.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.dannerwirt.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, August 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/Screenshot-2023-08-31-164342.png" length="3233296" type="image/png" />
      <pubDate>Thu, 31 Aug 2023 15:01:59 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.connilechner.de/tradition-trifft-moderne-der-dannerwirt-in-flintsbach</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/Screenshot+2023-08-31+164553.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/Screenshot-2023-08-31-164342.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Feuer und Flamme</title>
      <link>https://www.connilechner.de/feuer-und-flamme</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kinder- und Jugendfeuerwehr Flintsbach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0669.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es liegt wohl ziemlich nahe, dass Dominik Ralser, Jugendwart der Jugendfeuerwehr schon früh seine Leidenschaft zur m Eintritt in die aktive Feuerwehr betreute er weiterhin die Jugend und seit 2018 wurde ihm die Verantwortung für die komplette Jugendfeuerwehr übertragen, das heißt einerseits, spannende Übungen zu organisieren, andererseits die Jgendlichen zu motivieren, später auch in die aktive Feuerwehr einzutreten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So können die Jugendlichen mit Erreichen des 16. Lebensjahres die sogenannte Truppmannausbildung abschliessen, welche ca. 12 bis 18 Monate dauert. Danach dürfen sie an Einsätzen außerhalb der Gefahrengrenze sowie am Übungsbetrieb der aktiven Feuerwehr teilnehmen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So eine Übungseinheit besteht aus einem der folgenden Themen: Löschaufbau, technische Hilfeleistung, Funkübung, Knotenkunde, Erste Hilfe, Verkehrssicherung, Fahrzeugkunde und Gerätekunde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aktuell sind 19 Jungen und 15 Mädchen  bei der Jugendfeuerwehr Flintsbach. Besonderheit im Ort: Im Landkreis Rosenheim ist Flintsbach die einzige Jugendfeuerwehr mit einer Wettkampfgruppe, diese nimmt jedes Jahr an unterschiedlichen Wettbewerben teil. Auf Bundesebene gibt es den Jugendwettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser besteht aus einem 400 Meter Staffellauf mit verschiedenen Hindernissen und einem Aufbau eines Löschangriffes. Auch Schnelligkeit und Geschicklichkeit werden abgerufen: beim Aufrollen eines ausgerollten C-Druckschlauches, Anziehen der persönlichen Schutzausrüstung, oder auch dem Zielwurf mit der Feuerwehrleine.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Faktor Zeit ist überall präsent: maximal 20 bis 30 Sekunden vergehen, bis ein geübter „Feuerwehrler“ seine Schutzausrüstung angezogen hat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ganz wichtig sind neben der technischen Ausbildung die sozialen Aspekte: es bilden sich oft Freundschaften und auch das Verantwortungsbewußtsein wird gefördert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist es nicht ein schwieriges Alter, möchte ich wissen? „Die Pubertät ist in der Jugendfeuerwehr tatsächlich weniger ein Problem. Nur vereinzelt kommt es vor, dass Jugendliche kein Interesse mehr an der Feuerwehr haben. Auch Konflikte mit Betreuern sind eher selten“, spricht Dominik Ralser aus positiver Erfahrung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           HILFSBEREITSCHAFT UND SOZIALKOMPETENZ STEHEN HOCH IM KURS
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie sieht es bei den „Kleinen“ aus?,  fragen wir bei Barbara Reiter nach. Sie betreut die „Feuersalamander“ und kam ebenfalls über die Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst und kümmert sich nun um den Nachwuchs. Sie betreut derzeit 23 Jungen und 6 Mädchen im Alter von 8 bis 12 Jahren. „Da die Kinder immer früher mit Hobbies beginnen, ist es in der heutigen Zeit nicht mehr so einfach, Jugendliche mit 16 Jahren zur Ausbildung Feuerwehr hinzubewegen. Wenn die Kinder sich aber in jungen Jahren schon mit der Feuerwehr identifizieren, ist es leichter, diese zu halten.“ Werte wie Hilfsbereitschaft und Sozialkompetenz stehen hoch im Kurs: „Wir möchten den Kindern zeigen, dass jeder helfen kann, sei es privat, wenn man zu einer Notsituation kommt, aber auch im Team Feuerwehr. Gemeinsam kann man viel erreichen und wir können dazu jeden brauchen.“ Ihre Kids sind „Feuer und Flamme“: „mir macht es Spaß, mit den Kindern zu arbeiten und zu sehen, wie sie alles Wissen rund um Feuerwehr und Erste Hilfe aufsaugen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Vorbereitungen für das Highlight im August laufen bereits: „wir organisieren ein Kinderfest für alle, es handelt sich hier um ein „Spiel ohne Grenzen“ bei dem jedes Kind mit seinen Eltern vorbeikommen und sein Können an verschiedensten Stationen ausprobieren kann. Wichtig: die Aussichtspflicht liegt bei den Eltern!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Mehr Informationen zur Kinder- und Jugendfeuerwehr Flintsbach unter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://flintsbach.feuerwehren.bayern/" target="_blank"&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Freiwillige Feuerwehr Flintsbach a.Inn - Startseite (feuerwehren.bayern)
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, Juli Ausgabe 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 30 Jul 2023 13:52:10 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Volkstheater Flintsbach</title>
      <link>https://www.connilechner.de/volkstheater-flintsbach</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Begeisterung in die neue Spielsaison 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/volkstheater_flintsbach.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wenn Mitte August unsere Spielsaison vorbei ist, dann steht ein halbes Jahr alles erstmal still, die Hausbänke kommen rein und alles wird eingewintert“, sagt Toni Obermair, der erste Vorsitzende. „Ende März, Anfang April erwacht das Ganze wieder zum Leben und dann geht es natürlich gleich los mit Bühnenbau, Malerei und jetzt wird fast täglich gemalt, gearbeitet, geprobt und alles gemacht, was halt so daran hängt.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als erstes wird die Kulisse, also die Rohkulisse gebaut, dann kommt die Malerei und ganz zum Schluss die Beleuchtung - aber das läuft immer parallel zum Probenbetrieb mit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Stück “Der Geisterbräu” kommt dieses Jahr zum dritten Mal zur Aufführung im Volkstheater, es wurde bereits 1977 und 1990 gespielt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Autor, Josef Maria Lutz, schrieb das Stück 1937 als „Schelmenstück” und es wurde im Laufe der Jahre zum Klassiker und von vielen Volksbühnen immer noch erfolgreich inszeniert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Autor und Dramatiker setzte sich Lutz besonders für den Erhalt der bayerischen Mundart ein und schrieb 1948 auch eine neue Version der „Bayernhymne”, und fügte eine dritte Strophe hinzu, seither auch als „Lutz-Fassung” bekannt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Volkstheater feiert man dieses Jahr auch ein besonderes Jubiläum:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            das Gebäude wurde 1823 erbaut und dient nun seit 200 Jahren als Spielstätte. Bereits seit 1675 wurde im Umkreis der Pfarrkirche Theater gespielt, eine lange Tradition, der sich der Verein verpflichtet fühlt. Wobei sich im Laufe der Geschichte ein Wandel vollzogen hat: im eigenen Gebäude kamen Ritterspiele und auch Passionsspiele zur Aufführung, dann wandte man sich den bäuerlichen Volksstücken zu und seit ca. 50 Jahren hat sich die Auswahl der Stücke weiter verändert vom eher „volkstümlichen” Bauerntheater weg hin zu anspruchsvollerem Repertoire. Diese Linie wird seither verfolgt und aufrechterhalten. Zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen belegen dies.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Fotogalerie im Erdgeschoß kann man durch die bis 1843 erhaltenen Originalplakate und Fotos „blättern” - eine Bilddokumentation der gespielten Stücke ab 1994 ist auf der Website des Volkstheaters zu finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allein im Hinblick auf die Technik im Hause kann das Volkstheater aus dem Vollen schöpfen: so ist die Bühne größer als der Zuschauerraum, und dieses Jahr wird mit einer mobilen Drehbühne gearbeitet, die mehrere Bühnenbilder erlaubt und schnelle Wechsel ermöglicht. Um die dreißig Vorhänge sind vorhanden, feste Vorhänge mit Türen und Fenstern, die aufgezogen werden können. „So können wir auch Stücke umsetzen, die andere Theater nicht schaffen, das kommt uns schon sehr zugute“, meint Toni Obermair.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer einen Blick in die Requisite und den Kostümfundus werfen darf, ist beeindruckt von der Fülle an Gegenständen und Kleidung, die je nach Thema zum Einsatz kommen. Es wird auch neu hinzugekauft, und mittlerweile erleichtert das Internet die Suche nach historischen Sammlerstücken. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann sind da natürlich, neben der vielen Technik und Ausstattung, die Spieler:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           auf der Bühne aktiv wirken zwischen 15 und 40 Personen mit, und insgesamt sind es zwischen 50 und 70 Leuten, die jede Saison mit dabei sind. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Externe Techniker oder Beleuchter finden sich nicht, es sind alles die Spieler, die in Doppel- oder Dreifach-Jobs vor und hinter der Bühne agieren. Da wird geschminkt, souffliert, umgebaut und musiziert. Es gibt Handwerker im Ensemble, die am Wochenende in ihrer Freizeit den Bühnenbau gestalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Absolutes Teamplaying also, das von der Mannschaft gefordert wird, und für jeden einzelnen sind es zunächst um die 25 Probentermine und ebenso viele Vorstellungen, die absolviert werden. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im diesjährigen Stück treffen nicht nur unterschiedliche Charaktere aufeinander, sondern auch Dialekte, die bayerische Mundart überwiegt natürlich, aber es wird auch geschwäbelt und berlinert. Schon bei der Probe merkt man, wie viel Spaß die Akteure am Stück haben und die sprichwörtliche „Begeisterung” wirkt ansteckend. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zuviel sei nicht vorweggenommen, denn am 17. Juni heißt es dann „Vorhang auf” und Toni Obermair freut sich schon im Vorfeld: „mir ist in meinem Leben noch kein Geist erschienen, außer die Geister, die bei uns auf der Bühne agieren, aber das Thema Geist ist glaub ich immer interessant für den Zuschauer und daher finde ich es super gut. Eine lustige, amüsante Szene, wie sich die zwei Geister da treffen und das wird bei uns heuer eine schöne, lustige Saison.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mehr zum Volkstheater und den Spielterminen unter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.volkstheater-flintsbach.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.volkstheater-flintsbach.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, Juni Ausgabe 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 11 Jun 2023 08:16:06 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bücher im Mittelpunkt</title>
      <link>https://www.connilechner.de/buecher-im-mittelpunkt-70-jahre-stadtbuecherei-bad-aibling</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           70 Jahre Stadtbücherei Bad Aibling
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0739_ed-584f346d.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zentral gelegen am Marienplatz und auf der ganzen ersten Etage des Rathauses untergebracht, präsentiert sich die Stadtbücherei Bad Aibling auf 600 qm Fläche, mit einem angrenzenden Lesecafé samt Sommerterrasse inklusive.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit dem Neubau des Rathauses und Bezug im Oktober 2012 bietet sie ihren Besuchern in entspannter Atmosphäre einen Ort zum Schmökern und Entdecken sowie zum Lernen und Spielen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Angebot hat sich im Laufe der Jahre stark verändert, erfahre ich bei einem Rundgang mit Hiltrud Braun, der Leiterin. Sie kann auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückblicken, denn sie wurde schon 1982 als junge Bibliothekarin zur Leiterin und hat nicht nur den Wandel vom „reinen” Buch zur „Onleihe” mit vollzogen, sondern auch eine Reihe weiterer Neuerungen angestoßen. Die Stadtbücherei wird heuer 70 Jahre alt, und rund um das Jubiläum haben sie und ihr Team ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Für alle Altersstufen, aber besonders für Kinder und Jugendliche. Denn auch die regelmäßigen Veranstaltungsreihen richten ihren Fokus stark auf die frühe Förderung. „Intensive Lesephasen als Kind sind wichtig, sich versenken können und in einer anderen Welt sein, abschalten. Die Bilderbücher sind der Anfang”, sagt Hiltrud Braun. „Wer immer schon ein aktiver Leser war, für den ist es im Alter dann auch eine Lebensqualität.” 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie oft kaufen Sie neue Bücher ein, möchte ich wissen? „Eigentlich ständig, wir kaufen täglich. Bestseller sind anfangs immer ausgeliehen - aktuell Prinz Harry zum Beispiel, den haben wir jetzt natürlich, aber man sieht ihn nicht im Regal. Geduld ist gefragt, aber wenn es jemand nicht erwarten kann und sofort lesen möchte, der kauft sich dann halt das Buch. Ich denke mal, der Buchhandel stellt keine Konkurrenz zu den Bibliotheken dar, sondern das ergänzt sich.” 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Sachbuchbereich sind die winterlichen Titel den bunten, fröhlichen Gartenbüchern gewichen und um die Ecke animiert der Osterhase zu allerhand Bastelideen rund ums Ei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Regelmäßig werden alte Bücher ausgesondert, um wieder Platz in den Regalen zu schaffen. Die Kriterien sind hierbei: zerlesen oder schmutzig, oder Bücher, die anhand der Computer- Statistik vielleicht 2 oder 3 Jahre überhaupt nicht mehr ausgeliehen wurden. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleichzeitig eine gute Gelegenheit für den Bücherflohmarkt, der in Kooperation mit dem Förderverein wiederholt stattfindet. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Innovation startete im Oktober letzten Jahres die „Bibliothek der Dinge” - keine Erfindung aus Bad Aibling, denn als relativ kleine Stadtbücherei werden bestimmte Trends mit leichter Verzögerung aufgegriffen. Das Motto „Leihen statt kaufen” steht für die grundlegende Idee der Nachhaltigkeit und erweitert das Angebot auf Dinge des nicht-täglichen Gebrauchs wie Dia-Scanner, eBook Reader, Fotodrucker etc., im Bereich Leseförderung sind es Tonie-Boxen, Tiptoi-Stifte oder Klapptheater „Kamishibai” mit Karten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vom Förderverein initiiert wurde vor 5 Jahren die Bücherbox, eine umgebaute Telefonzelle in der Bahnhofstraße, „eine tolle Geschichte“, sagt Hiltrud Braun, „wir haben auch Gottseidank eine Dame, die sie betreut und oft täglich zweimal nachschaut, man muss immer wieder was ordnen oder wegtun. Die Leute sind begeistert, so wie ich das mitbekomme. Wir haben ja keinen Zähler eingebaut, aber ich gehe manchmal in der Mittagspause vorbei und da kann man oft gar nicht rein, weil da immer jemand davor steht.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es sind nicht nur Aiblinger Bürger, es kommen auch Leute aus dem Umland in die Stadtbücherei und verknüpfen ihren Aufenthalt mit einem Einkaufstrip, was natürlich auch im Sinne der Innenstadtbelebung ist und Einzelhandel und Gastronomie zugute kommt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach vierzig Jahren heißt es nun im Jubiläumsjahr 2023 für Hiltrud Braun, sich in den Ruhestand zu verabschieden. Wobei sie neben der wohlverdienten „Ruhe” ihren ehrenamtlichen Aktivitäten nachgehen wird und sich intensiver ihrem Hobby, der Malerei widmen möchte. Wir wünschen alles Gute und weiterhin so viel Energie und Lebensfreude! 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Das vielfältige Angebot der Stadtbücherei findet sich online auf der Website des Rathauses Bad Aibling: www.bad-aibling.de, (siehe: Bürger &amp;amp; Stadt / Bildung &amp;amp; Kultur) - immer „up to date” auch auf den Sozialen Medien-Kanälen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos: (c) Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, April 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_blog_bad_aibling.jpg" length="79546" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 05 Apr 2023 10:31:38 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der neue Altar des Künstlers Florian Lechner</title>
      <link>https://www.connilechner.de/der-neue-altar-des-kuenstlers-florian-lechner</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Besuch in der Wallfahrtskirche
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mariä Heimsuchung in Kirchwald
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0360_lo-272f9239.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann ein Kunstwerk auf verschiedene Weise betrachten: einerseits kann man es einfach auf sich wirken lassen und Überlegungen dazu anstellen, andererseits ist natürlich der Künstler selbst ein Schlüssel zum Verständnis, da eng mit seinem Werk verknüpft. Florian Lechner hat den neuen Altar und Ambo in Kirchwald gestaltet - höchst abstrakt und sehr persönlich zugleich und gibt bei einem Besuch Einblicke in sein Schaffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Künstler arbeitet schon seit vielen Jahren an sakralen Bauten, seine Schöpfungen aus Glas verleihen speziell Kirchen eine ganz besondere Wirkung. Keine bloße Selbstinszenierung, sondern immer im Bezug auf bereits vorhandene Räume. Er braucht diesen Bezug, sagt er, sonst könnte er als Künstler nicht in der Architektur arbeiten:. „Ich kann es zwar tun und sagen: meine Idee ist so genial, die überstrahlt alles, was die vorherigen Jahrhunderte gemacht haben. Das würde der Egozentrik entsprechen, die ein Künstler ja auch haben muss. Aber ob die Lösung dann den Zusammenhang zur Architektur und zum übergeordneten Ganzen herstellt, das bezweifle ich.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mithilfe seines Gespürs für Licht und Raum greift Florian Lechner Vorhandenes auf, er übernimmt die Elemente und erzielt eine neue Wirkung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Kirchwald fällt die besondere Farbigkeit der Säulen im Hochaltar auf, ein grün-türkis-grauer Ton, der sich auch im Inn wiederfindet. So haben die damaligen Künstler des Spätbarock, genauso wie Florian Lechner heute, dieses Motiv aufgenommen und umgesetzt. Die Glasprismen des neuen Altars, der nun der Kirchengemeinde zugewandt ist,  weisen ebensolche grünlichen Farbtöne auf. Er ist in den vorhandenen Mosaikboden eingepasst, der aus sechseckigen Blütenformen gesetzt ist. Sie haben das Maß der dreieckigen, prismenförmigen Stehlen vorgegeben, auf denen die Holzplatte ruht. Der Arbeitsprozess war ein aufwendiger, denn einerseits mussten exakte Berechnungen angestellt werden, was die Abmessung und das Gewicht der Glasprismen betrifft, andererseits muss sich in der Schmelze der Gläser auch deren Innenleben und Farbigkeit ausbilden, so wie es gewünscht und vorgesehen war. Das Glas dehnt sich beim Schmelzen aus und erzeugt Abweichungen, die nicht zulässig sind. Somit waren experimentelle Arbeit und ein “Sich-Herantasten” vonnöten, um zu einem genauen Ergebnis zu kommen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Licht kommt mit ins Spiel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den Sommermonaten passiert jeweils zwischen 9 Uhr und 10 Uhr morgens etwas Besonderes:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           das natürliche Licht der Sonne wandert hier vorbei und hinterlässt auf seinem Weg für diesen kurzen Moment einen Eindruck von der Sensation, dass der Altar auf Licht schwebt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Florian Lechner war inspiriert durch einen Aufenthalt in der Kathedrale von Chartres während einer Studentenwallfahrt, die sein Lehrer Joseph Lacasse angeregt hatte. Seitdem widmet er sich dem Thema Licht in Verbindung mit Glas, weil für ihn das Glas die Materialisierung von Licht darstellt - als Künstler kann er dies auf unendlich viele Arten sichtbar machen. In seinen Worten: „Licht ist die Begegnung des Kosmischen mit dem Irdischen.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So einfach zu sehen und nur schwer zu erklären
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das, was das Licht gibt, und das ist eines für mich der wesentlichen Elemente”, führt er weiter aus, „denn ohne unsere Erfahrung, die wir hier auf dem Globus genannt Erde machen dürfen, könnten wir das alles nicht erschließen und begreifen. Licht ist eigentlich die Höchstform des Vorstellbaren und Unvorstellbaren. Die Physiker haben damit ein gewaltiges Thema und keine eindeutige Formel und Lösung, vielleicht Formel, aber das Verständnis schwankt zwischen den Elementen des korpuskularen und des Fließenden.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Wikipedia findet sich der Begriff „Korpuskeltheorie” folgendermaßen erklärt: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Die Korpuskeltheorie (auch Emissionstheorie oder ballistische Lichttheorie) ist eine vor allem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Isaac_Newton" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Isaac Newton
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zugeschriebene physikalische
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theorie" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Theorie
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , nach welcher das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Licht" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Licht
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            aus kleinsten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Teilchen_(Physik)" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Teilchen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            oder Korpuskeln (Körperchen) besteht. Die Korpuskeltheorie wurde im 19. Jahrhundert durch die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wellenoptik" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wellentheorie
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            des Lichtes abgelöst, jedoch werden dem Licht seit der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Photon" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Photonentheorie
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Einstein" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Albert Einstein
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (1905) teilweise wieder auch korpuskulare Eigenschaften zugeschrieben.”
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Botschaft des Jesus von Nazareth spielt ebenso in die Gestaltung mit ein. Erzbischöfliches Ordinariat und dessen Kunstkommission haben eine Lösung abgesegnet, die so ungewöhnlich wie logisch daherkommt. So ist bei der rechteckigen Platte des Ambo vorne ein Eck ausgespart und für die Kirchengemeinde sichtbar. Warum? Weil die Texte eine Wahrheit beinhalten, die nicht bequem ist, sondern an-eckt, und dieser provokante Gedanke wurde von Florian Lechner ausgeformt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weitere Infos zu Florian Lechner unter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.glaslichtklang.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.glaslichtklang.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fotos: Rainer Gätcke (Altar im Licht), Conni Lechner (der Künstler Florian Lechner mit Altar)
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, März Ausgabe 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 07 Mar 2023 14:12:27 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Heimatkunde mit System</title>
      <link>https://www.connilechner.de/heimatkunde-mit-system-das-helmut-pabst-archiv</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Helmut Pabst Archiv
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/Archiv_Helmut_Pabst_4_lo-3dd0752c.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Früher war alles anders” - könnte man sagen, die Welt war analog und traditionell organisiert, der Fortschritt zog mit kleinen Schritten ein. Zumindest belegen dies die Aufnahmen von Brannenburg um das Jahr 1905. So sieht man die Bahnhofstraße als ungeteerte Straße, von Bäumen eingesäumt, und auf den zweiten Blick eine Reihe von Masten mit je 16 Isolatoren. Daraus lässt sich schließen, dass es damals in diesem Bereich 8 Telefone gab. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Ansicht vom Bahnhof zeigt: Die Züge wurden von einer Lokomotive befördert, die Bahnsteige sind in Brannenburg kürzer, weil die Züge kürzer sind und die Fahrkarten wurden bereits an der Bahnsteigsperre gezwickt. 10 Pfennig kostete damals eine Bahnsteigkarte für den Aufenthalt in diesem Bereich. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Helmut Pabst hat als Ortschronist diese Aufnahmen gesammelt und mit Hintergründen und Geschichten untermalt. Es war ihm wohl Freude wie Bedürfnis zugleich, sich intensiv mit der Geschichte des Ortes und seiner Bewohner zu beschäftigen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von dieser Arbeitsintensität zeugen mehrere Bücher, die im Eigenverlag herausgebracht, erfolgreich verkauft und teils vergriffen sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was für ein Mensch war Helmut Pabst? Ein Besuch im Archiv lässt bei den drei Frauen, die sich um seine Hinterlassenschaft kümmern, Erinnerungen wach werden: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „meist traditionell bekleidet mit Kniebundhose und Joppe, im Winter mit Lammfell Mantel, sah man ihn oft auf seinem Klapprad fahren”, so Eva Ortmeier. „Er war nicht leidschei“ - so Angela Mayer Spannagel, und Monika Ludwig fügt hinzu: „hatte er ein Projekt abgeschlossen, so stürzte er sich sogleich auf das nächste.” 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darüber hinaus liebte er die Berge und war ein Kenner von Touren - über 1.000 Gipfel der Hochalpen hat er ungefähr bestiegen. Und auch dort frönte er seiner Sammelleidenschaft, die abgesprungenen Nägel von Wanderschuhen hatten es ihm angetan, auch hier sammelten sich um die 2.000 Stück an. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So vielfältig seine Interessen, so klar und eindeutig sein Engagement im Gemeinderat. Er setzte sich als streitbarer und manchmal auch unbequemer Geist für Belange ein, die ihm wichtig waren. Zu nennen wäre hier z.B. das Thema Baumschutz, mit einer akribischen fotografischen Dokumentation des alten Buchenbestandes im Bereich der Bahnunterführung. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Es hätte noch ein Leben gebraucht, damit alles so veröffentlicht hätte werden können”, sagen die Archivarinnen. Handschriftlich eingefügte Notizen und Ergänzungen im großen Buch über Brannenburg für eine Neuauflage, die nicht mehr verwirklicht werden konnte, belegen dies.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lange habe er überlegt, wem er diesen Nachlass anvertrauen könnte, so Eva Mayer-Spannagel. Es gibt viele Leute, die solche Archive schätzen. Aber es war Helmut Pabst wichtig, dass es für die Öffentlichkeit genutzt werden kann, und so wird es auch in seinem Sinne weitergeführt und ausgebaut. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie nennt es ein Glück für die Künstlerkolonie, dass man das umfangreiche Archiv auch heute noch verwenden und „aus dem Vollen schöpfen” kann. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nicht nur für den Kulturspaziergang, diesen hat Helmut Pabst zu seinen Lebzeiten mit sorgfältiger Recherchearbeit, auch im Staatsarchiv München, maßgeblich unterstützt. Er nahm Kontakt mit dem Wilhelm Busch Museum auf und finanzierte den Ankauf von Abbildungen aus eigener Tasche. Für themenbezogene Führungen wie aktuell den „Brannenburger Geschichte(n) - Brannenburgs verlorene Häuser” im April und „Brannenburgs Wassergeheimnisse” im Mai diesen Jahres dient die Sammlung als wertvolle Quelle für die lokalgeschichtliche Forschung und Aufbereitung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Insgesamt sind die größtenteils in Schwarz-Weiß aufgenommenen Bilder und Postkarten in ca. 40 verschiedene Kategorien eingeteilt, grob genannt sind es Motive wie: Dorfansichten, die das Werden und die baulichen Veränderungen dokumentieren, auch über Brannenburg und Degerndorf hinaus. Porträts von Brannenburger Bürgern, meist Gruppenaufnahmen. Feste, Veranstaltungen und Kirchenfeiertage sowie Alltagsszenen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Zuge der Archivarbeit werden alle Originale eingescannt, d.h. digitalisiert, vielleicht nicht ganz in Helmut Pabst´s Sinne, denn das Internet hat er wohl total abgelehnt. Freuen würde ihn jedoch, dass viele Vereine für ihre Chronik schon auf sein Archiv zurückgreifen konnten, war er doch selber lange Zeit aktiv im Burschenverein, dem Trachtenverein und der Neuen Künstlerkolonie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos: privates Photoalbum Helmut Pabst (SW Aufnahme von 1953), Angela Mayer Spannagel (Helmut Pabst auf Sofa vor Huf- und Wagenschmiede), Conni Lechner (Helmut Pabst Archiv, von links: Monika Ludwig, Angela Mayer Spannagel, Eva Ortmeier)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, März Ausgabe 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 07 Mar 2023 13:53:36 GMT</pubDate>
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      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_blog_helmutpabstarchiv.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das Innsola in Kiefersfelden</title>
      <link>https://www.connilechner.de/das-innsola-in-kiefersfelden</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Gespräch mit Fred Fertinger, Betriebsleiter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/KINDER__MG_3853_INNSOLA_ed-293642ff.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist das Besondere am „Kieferer Wasser“?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das „Kieferer Wasser” speist unsere Becken im Innsola, es werden 450.000 Liter benötigt, um sie zu füllen. Was die Qualität betrifft, ist man in Kiefersfelden glücklicher Nutznießer des Bergquells, d.h. das Wasser ist so, wie es aus dem Berg kommt und hat keine Zusätze, wie z.B. Chlor. Somit ist auch der chemische Aufwand, das Wasser so sauber zu bekommen, damit es den strengen Standards entspricht, deutlich niedriger als in anderen Bädern. Um sicherzustellen, dass keine Verunreinigung durch Keime stattfinden kann, wird es zusätzlich mit UV Licht bestrahlt, was desinfizierend wirkt. Ständige Messungen garantieren eine konstante Qualität, die in den Trinkwasserbereich geht.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieviel Technik hinter dem Ganzen steckt, kann man sich erstmal so nicht vorstellen. Doch wer sich unter Führung der Betriebsleitung in das Untergeschoß begibt (Führungen für die interessierte Öffentlichkeit werden auf Anfrage angeboten), bekommt Einblicke und darf als Laie auch „dumme“ Fragen stellen. Dort unten befinden sich die Anlagen, die das Innsola am Laufen halten. Auf dem neuesten Stand gehalten ist das Block-Heizkraftwerk, welches thermische Energie und Strom erzeugt. Durch sinnvolle Investitionen in fortschrittliche Systeme konnten langfristige Einsparungen erzielt werden. Profiteure der überschüssigen Energie sind das nebenan liegende Rathaus und der Bauhof der Gemeinde. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um den großen und kleinen Besuchern ein möglichst abwechslungsreiches Erlebnis zu bieten, wurde während des Lockdowns nochmal zusätzlich Geld in die Hand genommen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Zeit konnte gut genutzt werden, um unter anderem die Saunabereiche umzubauen, was Materialien und Ausstattung betrifft. Wo gibt es schon ein Panoramafenster mit Bergblick oder eine Aussensauna im Blockhausstil mit Feuerstelle? Mit heimischen Dienstleistern und Handwerksbetrieben zusammenzuarbeiten, erweist sich immer wieder als Vorteil für beide Seiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Attraktion für die „Kleinen“ ist die in Kiefersfelden konzipierte und gebaute Wasserspielanlage, im Innsola Kinderbereich steht der Prototyp. Mittlerweile wird dieser Wasserspaß in alle Welt exportiert und findet sich in vielen Hotels mit Bäderbetrieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass man in Kiefersfelden ein Herz für Kinder hat, zeigt sich auch am vielfältigen Kursangebot, das schon die Jüngsten mit dem Element Wasser vertraut macht. Spielerisch herangeführt werden sie im “Babyschwimmen”, weiter geht es mit den Kursen für Grundschulkinder, in denen unter fachkundiger Aufsicht und Anleitung das Schwimmen erlernt wird. Viele der Gäste sind von klein auf mit dem Innsola verbunden, und Fred Fertinger kennt inzwischen auch deren Kinder, wie er sagt, ist er doch seit 30 Jahren fester Bestandteil und Leiter des Betriebs. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stimmt es, dass viele Kinder heutzutage nicht mehr schwimmen können? frage ich ihn als Experten. „Tatsächlich gibt es Zahlen, die das belegen”, führt er aus: „laut einer Umfrage des Forsa Instituts aus dem Jahre 2017 können 60 Prozent der Grundschulabsolventen in Deutschland nicht sicher schwimmen. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V., kurz DLRG, weist in diesem Zusammenhang besonders auf die vielen Bäderschließungen hin, von denen viele Orte betroffen sind. Es kommt also wohl nicht von ungefähr, dass auch eine weitere Zahl auftaucht: Todesursache Nummer zwei in Deutschland nach dem Verkehrstod ist (der Tod durch) Ertrinken. Immer mehr Erwachsene sind nämlich auch den Nichtschwimmern zuzurechnen, wissen nicht um die Gefahren und setzen leichtfertig ihr Leben aufs Spiel.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Kiefersfelden ist man von den Besucherzahlen her gut ausgelastet, so Fred Fertinger. Man sieht sich nicht als reines Erlebnisbad, sondern möchte allen Besuchern und ihren Bedürfnissen gerecht werden. Es wurde eine Sportbahn eingezogen für die regelmäßig trainierenden Schwimmer, es gibt die Schulen, die zu Ausflügen kommen, und Vereine wie der Kanu-Club Kiefersfelden sind Gäste. Am Ruhetag ist lediglich für die Öffentlichkeit geschlossen, sonst herrscht auch hier reger Betrieb – ein Blick auf die Wartelisten bestätigt den hohen Bedarf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kinder wie auch Eltern schätzen den Aufenthalt in den eigens gestalteten Bereichen, zu dem auch ein Bistro Cafe gehört. Das Essensangebot ist reichhaltig, Klassiker wie Currywurst mit Pommes der Dauerbrenner. Schwierig war der gestartete Versuch, gesündere Alternativen anzubieten. “Es wurde einfach nicht angenommen,” so Fertinger. Fastfood dagegen gehört einfach zum Badeerlebnis als ungeschriebenes Gesetz seit Generationen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den Wellness Abteilungen geht es dann um Stressabbau und Entspannung bis hin zu medizinischen Anwendungen. Ein Highlight hierbei ist das Gradierwerk, hervorzuheben die wohltuende Wirkung für das Immunsystem - die salzhaltige Umgebung wirkt sich vor allem positiv auf die Atemwege aus und besonders Menschen mit Neigung zu Asthma oder Lungenbeschwerden begrüßen den ca. 20-minütigen Kurzurlaub in angenehmer Atmosphäre. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das BHKW liefert Strom und Wärme: Es werden unter anderem auch das Rathaus und Teile des Bauhofes mit Wärme versorgt. Für das Rathaus sowie das Tourist-Info-Büro wird Strom bereitgestellt.  Für die Energieeffizienz im Innsola Schwimmbad und im Wellnessbereich ist das ausgeklügelte Wärme- &amp;amp; Wassermanagement in Bezug auf das BHKW besonders wichtig. Dabei ermöglicht ein großer Pufferspeicher (2 x 3000 Liter) wertvolle Energie zu speichern, die dann durch optimale Prozesssteuerung gezielt eingesetzt werden kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Mehr zum Innsola Kiefersfelden unter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.innsola.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.innsola.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Innsola Kiefersfelden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, Februar Ausgabe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_innsola.jpg" length="125676" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 08 Feb 2023 09:05:24 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Freizeit und Sport</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Theater Brannenburg</title>
      <link>https://www.connilechner.de/theater-brannenburg</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           50 Jahre jung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0191_ed-708a3f6b.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachlese zur Aufführung am 27. Dezember:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Aufführung am 27. Dezember in der gut besetzten Wendelsteinhalle wurde von dem anwesenden Publikum sehr positiv aufgenommen, und auch nach der Vorführung blieb manch einer noch sitzen und ließ das Gesehene Revue passieren oder nahm die Gelegenheit wahr, mit einem der Darsteller zu plaudern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In seiner kurzen Vorrede zum Auftakt des ersten von vier Abenden ging erster Vorsitzender Stephan Sprinzing auf die Neuerungen ein, die situationsbedingt zur Anwendung kamen. Im Zuge der schlechten Planbarkeit einigte man sich mit der Spielleitung auf zwei Einakter, die einstudiert wurden und man hat das erste Mal auf Eintrittsgeld verzichtet, zugunsten von freiwilligen Spenden. Eine Grippewelle hat die Proben verhagelt, und eine Woche vor der Premiere war die Generalprobe, in der man nur eines der beiden Stücke proben konnte. “Jetzt sind alle wieder fit, außer etwas Lampenfieber”, setzte er einleitend hinzu. Die beiden Autoren der Stücke, Maximilian Vitus und Michl Lang wurden kurz vorgestellt, das bekannteste Stück von Maximilan Vitus, "Die drei Eisbären”, wurde bereits vom Theater Brannenburg aufgeführt. An diesem Abend also durfte das Publikum den “bayerischen Picasso” von M. Vitus und “Je älter, je dümmer” von M. Lang miterleben. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beide Stücke führen durch eine Vielzahl von Verwicklungen, die dennoch zu einem glücklichen Ende führen. Die Kürze tut dem Unterhaltungswert keinen Abbruch, kompakt wird jeweils eine Dramaturgie aufgebaut, die angesiedelt ist im zwischenmenschlichen, allzu menschlichen Bereich, und auch heute noch Aktualität besitzt. Zwar sind die Lebensumstände der Protagonisten in den Stücken nicht mehr vergleichbar mit heutigen Modellen, jedoch wird das Grundthema immer wieder gerne beleuchtet: eine Frau, die zwischen zwei Männern steht, wobei die Frage aufkommt: konnte FRAU sich zu der Zeit überhaupt frei entscheiden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob am Ende nun die Liebe über die Vernunft siegt, die seitens der Eltern in Form von finanziellen, also rein praktischen Überlegungen angestellt wird? Darüber hinaus müssen künstlerische Positionen geklärt werden. So entfacht sich ein Disput, welches denn nun höher zu schätzen sei, die abstrakte oder gegenständliche Malerei und unversehens wird der Kellner, der mit seinen wortwitzigen Passagen für einen Großteil der Heiterkeit beim Publikum sorgt, dabei zum “Ghost Maler” eines weiteren Werkes unseres Malers, den in seiner kleinen angemieteten Dachstube nicht nur existenzielle Sorgen plagen… „Letzte Woch´ is a 15-köpfige Wanzenfamilie dasuffn, da laafts Wasser von de Wänd obi…” 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im zweiten Stück wird gar der Pflegevater „Opfer” seiner Frühlingsgefühle hinsichtlich der Pflegetochter und seine Familie hat ihre liebe Not, den alternden Schwerenöter in Zaum zu halten. Gleich zu Beginn wird von den Frauen konstatiert: „da kon koana mehr helfen”. Weibliche Taktik und Planung führen auch hier zu einem guten Ende. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit ganzem Körpereinsatz wird die Schlußszene gemeistert, in der sich Vater und Sohn aufeinander stürzen, moderiert von der Bäuerin, und kommentiert vom herbeigerufenen Zeugen, dem Tierarzt: „ihr habts ja nette Familienspiele”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach der Aufführung konnten wir noch kurz ein paar Fragen an den ersten Vorstand Stephan Sprinzinger und Spielleiterin Andrea Zaggl stellen…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stephan Sprinzing:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was ist für Sie das Reizvolle am Theater?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Man kann einfach in eine andere Rolle schlüpfen und bei einem Stück in eine andere Zeit oder andere Welt eintauchen. In meiner Jugend war ich immer schon begeistert und irgendwann bin ich reingerutscht und seitdem hat mich das Theaterspielen nicht mehr losgelassen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie begegnen Sie dem eingangs erwähnten Lampenfieber?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            „Das ist bei mir schon ein bisschen vorhanden, aber sobald ich den ersten Satz gesagt habe, bin ich in meiner Rolle und die Nervosität ist gewichen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf der Bühne sehen Sie ja durch die Beleuchtung auch nicht das Publikum…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das stimmt. Aber das hilft uns Theaterspielern auch, da wir dadurch weniger abgelenkt sind und uns auf unsere Rollen und das Geschehen auf der Bühne besser konzentrieren können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber wir freuen uns natürlich, wenn im Saal gelacht wird oder spontaner Zwischenapplaus einsetzt. Das nehmen wir selbstverständlich auf der Bühne wahr.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Andrea Zaggl:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie wird die Besetzung ausgewählt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            „Ich lese in der Regel eine Auswahl an verschiedenen Stücken, im Normalfall abendfüllende Komödien oder Volksstücke. Schon beim Lesen habe ich eine Vorstellung, mit wem ich welche Rolle besetzen könnte. Wir haben ja etliche Stammspieler, bei denen ich schon weiß, wie ich sie einsetzen kann - aber manchmal, so wie heuer, suche ich mir auch "Neulinge" dazu, mit der Hoffnung wieder Theaternachwuchs zu bekommen. Das hat, wie man an Stephan und mir sieht, auch bei meiner Vorgängerin Vroni Zaggl, die 40 Jahre Spielleiterin war, immer recht gut funktioniert.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sind die Stücke im Original im Dialekt verfasst?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ja, normalerweise sind die Stücke im Dialekt verfasst, wobei wir die Sprache auf "unser" oberbayerisch anpassen. Das Skript wird meistens 1:1 übernommen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Haben Sie eine Zweitbesetzung in der Schublade für alle Fälle?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            „Bei uns gibt es keine Doppelbesetzungen. Es musste in unserer 50jährigen Vereinsgeschichte auch noch nie eine Vorstellung ausfallen. Irgendwie schaffen wir es, dass immer alle fit sind.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Seit ein paar Monaten ist das Theater Brannenburg auch im Internet vertreten. Im Zuge des Jubiläumsjahres wurde an dem Online-Auftritt gearbeitet und in alten Archiven recherchiert, um die Geschichte anhand historischer Aufnahmen zu beleuchten. Plakate aus den letzten 20 Jahren und eine Auflistung der Stücke bis ins Jahr 1973 samt Szenenfotos der neueren digitalen Zeit runden das Bild ab. Mehr unter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.theater-brannenburg.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.theater-brannenburg.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos © Conni Lechner
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Veröffentlicht im Wendelstein Anzeiger, Februar Ausgabe 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_theater_bra.jpg" length="107510" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 08 Feb 2023 09:00:43 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.connilechner.de/theater-brannenburg</guid>
      <g-custom:tags type="string">Kunst und Kultur</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_theater_bra.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_theater_bra.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>70 Jahre VHS Raubling</title>
      <link>https://www.connilechner.de/70-jahre-vhs-raubling</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Geschichte wird weitergeschrieben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/20221130_Scan-eccc55ed.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Jubiläumsjahr 2023 birgt gleich zwei Meilensteine für die VHS Raubling:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der erste geht zurück in die Vergangenheit, man kann mit Stolz auf das 70-jährige Bestehen zurückblicken und der zweite wird gesetzt durch ein ehrgeiziges neues Projekt, das vor allem den Ausbau der Strukturen und zugleich den erfolgreichen Weiterbestand zum Ziel hat. Man könnte also durchaus sagen: Gratulation zum 70. und auf die nächsten 70 Jahre!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frau Gertrud Dürbeck hat als Leiterin der VHS Raubling die Aufgabe inne, das Projekt auf den Weg zu bringen und so wird im Gespräch der Blick eher nach vorne gerichtet, jedoch auch auf die Geschichte des Hauses eingegangen. Ein wertvolles Zeitdokument findet Erwähnung, denn im Archiv schlummern Originale wie das erste Programmheft aus dem Jahre 1952. Dort nennt der Leiter Dr. Herbert Sinz im Vorwort die auch heute noch geltenden Grundsätze der Volkshochschulen und lädt “die schulentlassene Jugend und Erwachsene” ein, die vor allem beruflich ausgerichtete Förderung anzunehmen. Man sah und sieht sich als Bildungswerk, dabei agierte man von Anfang an unabhängig von religiösen oder politischen Organisationen. Fächer wie Deutsch, Englisch, Kurzschrift und Buchführung für Anfänger liest man beim Durchblättern. Die sog. Arbeitsgemeinschaften gehen in Bereiche wie Basteln, Musik und Recht im Alltag, aber auch Gartenbau, Hof und Stall sowie Kraftfahrzeugmotore werden behandelt. “Länder und Völker - das aktuelle Weltgeschehen” heißt eine Vortragsreihe von Dr. Sinz. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun zum Jubiläumsjahr und aktuellem Geschehen: der Anfang wurde vor zwei Jahren gemacht, als die Empfehlung vom Verband der Volkshochschulen kam, sich als kleine VHS noch besser zu positionieren, indem man sich größere Partner sucht. So kam es zur Bildung des neuen Verbundes mit Brannenburg und Rosenheim, der zum neuen Jahr 2023 seine Aktivitäten aufnimmt. Äußerlich zeigt sich dies in der Namensgebung, auf die man sich geeinigt hat: “Rosenheim Inntal” heisst das neue Gebilde und steht für ein gemeinsames Projekt, das vom Verband der VHS personell begleitet wird und zwei Jahre lang eine finanzielle Strukturförderung erhält. Ein gemeinsames Programmheft und Homepage sind in Arbeit und werden das neue Erscheinungsbild abrunden. Der erhoffte Effekt ist, dass die Wahrnehmung etwas breiter gestreut wird als bisher und so mehr Menschen aus dem erweiterten Einzugsgebiet das Angebot nutzen. Was die Programmplanung und Gestaltung betrifft, bleibt man laut Gertrud Dürbeck bei einem Mix aus altbewährtem und zeitgemäßem. Warum die VHS immer noch abonniert ist auf das Image der gelangweilten Hausfrau als Hauptprofiteurin, ist auch ihr ein Rätsel. Viele sehen oft nur den Freizeitwert, der geboten wird, und danach erst den Bildungsauftrag, der konsequent verfolgt wird. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht liegt es am Spagat, den Erwachsenenbildung zu bewältigen sucht. Das Angebot ist breit gefächert und keinesfalls elitär ausgerichtet. Alle Menschen, die sich in irgendeiner Form weiterbilden und speziell auch beruflich davon profitieren möchten, sind eingeladen. Natürlich entstehen soziale Verbindungen, es gibt Sprachkurse, die seit 20 Jahren existieren, mit einer festen Gruppe von Teilnehmern. Da kann schon mal der Lerneffekt in den Hintergrund treten im Lauf der Zeit. Unbedingt erstrebenswert ist für Gertrud Dürbeck zum Einen der Austausch zwischen den unterschiedlichen Kulturen und auch zwischen Jung und Alt. Sie lobt die Unterstützung vom Verband und fühlt sich kompetent beraten im derzeit laufenden Veränderungsprozess. Und an spannenden Themen sowie gut ausgebildeten Dozenten mangelt es in Raubling jedenfalls nicht: "Ich freue mich immer, wenn jemand mit neuen Vorschlägen kommt. Wenn also irgendjemand ein interessantes Thema anbietet, dann machen wir einen Kurs oder einfach auch einen Abend - ob es angenommen wird, ist dann immer wieder die andere Frage.” 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aktuelles Programm im Web unter:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.vhs-raubling.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.vhs-raubling.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) VHS Raubling
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der Januar Ausgabe 2023, Wendelstein Anzeiger
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/wg_vhs_blog.jpg" length="115515" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 11 Jan 2023 11:52:10 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Kunst und Kultur</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/wg_vhs_blog.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/wg_vhs_blog.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Yoga am Heuberg</title>
      <link>https://www.connilechner.de/yoga-am-heuberg</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Yoga ist für mich wie Zähneputzen"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/EM_LO-8159e41b.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           YAH Yoga am Heuberg Esther N. Moszeik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Esther Moszeik, die Frau hinter „YAH“, ist mit ihrem Mann vor 7,5 Jahren aus München nach Nußdorf gekommen, eher aus Zufall, wie sie sagt. Damals wussten die beiden „Städterer” noch nicht, ob sie wirklich Landmenschen sind. Der Ehemann war schnell integriert durch seine Arbeit bei der Bergwacht. Für Esther Moszeik dauerte es ein paar Monate und ein Waldfest länger, doch dann traf auch sie auf ebenso offene und lockere Leute wie sie selbst. Schließlich fand sich Bauland, und vor 3,5 Jahren wurde mit Kind, Hund und Kater das eigene Haus bezogen. Dass es Platz für ein Yogastudio geben würde, war von Anfang an klar und Teil der Gebäudeplanung. Ladenbau und Inneneinrichtung sind beruflicher Alltag für ihren Ehemann, der gemeinsam mit seinem Partner die Inntaler Naturbau GmbH gegründet hat. Die Ausgestaltung nach Yoga-Gesichtspunkten löste Esther Moszeik nach Konsultation befreundeter Yogalehrer:innen. Geht man die Stufen zum YAH Studio hinunter, trifft man auf sorgsam durchdachtes Design, welches auch im Inneren konsequent durchgesetzt wird. Sei es durch die Zwischenwände im Eingangsbereich mit bewusst gesetzten Lücken oder das Fenster mit Bergpanoramablick, welches dem Raum durch die wechselnden Lichtverhältnisse zusätzlich Spannung verleiht. Die Möbel kommen z.B. vom lokalen Anbieter KAJU-CON, welcher ein besonderes Augenmerk auf Nachhaltigkeit legt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Esther Moszeik kann dieses Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum als Yogalehrerin feiern und auf über 1.350 Ausbildungsstunden sowie mehr als 20 Jahre eigene Yogapraxis blicken. Schüler:innen in der Stadt und auf dem Land haben mit ihr trainiert, geschwitzt und entspannt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Warum sich in der Stadt viele und auf dem Land eher weniger Männer mit Yoga entspannen, basiert oft auf Vorurteilen, was auf der Matte wirklich passiert aber auch darauf, sich in der Gruppe mit den Frauen nicht zu vergleichen... Dabei geht es neben Dehnen und Entspannen im Yoga vor allem um das zur Ruhe bringen der Gedanken. Atemtechniken spielen genauso eine Rolle wie die Stärkung und Geschmeidigkeit des Körpers. Wer besonders unbeweglich ist, spürt dafür gleich sehr direkt den Effekt der Übungen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie war Ihr Weg zum Yoga?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei mir lag es schon ein bisschen in der Familie, meine Mutter hat auch Yoga gemacht, deswegen war es normal und mehr oder weniger Teil meines Alltags. Durch die eigenen positiven Erfahrungen mit Yoga war mein Interesse geweckt, mehr darüber zu erfahren. Und man lernt nie aus – jeder Tag ist etwas anders, auch auf der Matte, und es wird tatsächlich nie langweilig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Psychologin forschen Sie daran, wie Yoga und Meditation wirken…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, bereits seit etwa 10 Jahren arbeite ich in der Wissenschaft und seit 6 Jahren als Beraterin für Einzelpersonen, Familien und Unternehmen. Angefangen habe ich im Bereich Motivationsforschung (TU München) und bin dann in der Persönlichkeitspsychologie (Universität der Bundeswehr München) gelandet. In meiner kürzlich fertiggestellten Doktorarbeit ging es dabei grob um die Frage: wie wirkt Meditation und für wen? Es gibt verschiedene Persönlichkeitsmerkmale, zum Beispiel wie extrovertiert, neurotisch oder gewissenhaft eine Person ist. Diese Merkmale spielen auch bei der Wahl der passenden Meditation eine wichtige Rolle. Ganz aktuell trage ich Forschung und Beratung unter meinem neuen Projekt „Psychologie im Inntal“ zusammen und freue mich sehr, dass ich mein Wissen über Yoga und Psychologie teilen darf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein spannendes Feld - was ist Yoga für Sie persönlich: Sportart oder Philosophie?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im ursprünglichen Yoga brauchte es den sportlichen Aspekt nicht, da ging es viel mehr um Atemtechnik und Meditation. Heute müssen wir den Körper durch unseren veränderten Alltag erstmal mehr bewegen, um allein stabil und bequem sitzen zu können. Wenn Yoga dann körperliche Übungen und mentale Ausrichtung im Alltag verbindet, wird es irgendwann wie Zähne putzen und gehört einfach dazu…
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist der unverwechselbare YAH-Stil beim Unterrichten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich persönlich glaube, der Humor, den ich gerne in meinen Unterricht einfliessen lasse. Mein Mann würde sagen, meine Penetranz… z.B. wenn es im Yoga um die genaue Platzierung der einzelnen Körperteile geht. In meinen verschiedenen Ausbildungen habe ich u.a. 3.5 Jahre Anatomie und Ausrichtung bei einem Sportmediziner und Arzt lernen dürfen, und dieses Wissen nutze ich insbesondere für die körperliche Praxis. Dennoch darf auch der spirituelle Aspekt des Yoga in Form von Meditation, Klang oder einem klaren Fokus Raum haben. Mein Ziel ist es, dass trotz aller Anstrengung beides leicht und natürlich werden darf. Ich liebe es, wenn meine Schüler:innen auf der Matte ein bisschen vom Alltagsstress loslassen können. In etwa nach dem Spruch: „Alles was bisher passiert ist, ist vorbei – alles was kommt, ist noch nicht da – jetzt ist alles da!“ Bei uns im YAH üben ganz unterschiedliche Leute zusammen, was das Alter und die Fitness betrifft, und sie lernen, sich nicht zu vergleichen. Alle paar Monate gibt es Workshops, um die Technik zu verfeinern oder mit Gastlehrer:innen zu üben. Wer regelmäßig auf die Matte kommt, kann sich die laufenden Kurse auch von der gesetzlichen Krankenkasse bezuschussen lassen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehr zu Esther Moszeik und YAH unter:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.yoga-am-heuberg.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.yoga-am-heuberg.de/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sowie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.psychologie-im-inntal.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.psychologie-im-inntal.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Esther N. Moszeik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der Januar Ausgabe 2023, Wendelstein Anzeiger
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/wg_yah_blog.jpg" length="372713" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 11 Jan 2023 11:51:56 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.connilechner.de/yoga-am-heuberg</guid>
      <g-custom:tags type="string">Freizeit und Sport</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/wg_yah_blog.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/wg_yah_blog.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kloepfelsinger...</title>
      <link>https://www.connilechner.de/kloepfelsinger</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...in der Vorweihnachtszeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/20211129_173408.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Klöpfelsingen ist ein jahrhundertealter Brauch, der vor allem in der Alpenregion seinen Ursprung hat. Die ersten schriftlichen Belege datieren vom späten 15. Jahrhundert, damals galten die drei Donnerstage vor Weihnachten als „Glückbringende Tage”. Eine besondere Funktion wurde den nicht unbedingt „vom Glück verwöhnten” zugesprochen: Arme Leute, Kinder und Kranke erfuhren laut christlicher Überlieferung eine besondere Gnade. Sie waren diejenigen, die das Kommen des Heilands vorhersagen konnten. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Somit übernahmen vor allem Kinder und arme Leute die Aufgabe, die Dorfbewohner auf die bevorstehende Geburt Christi einzustimmen. Und zwar jeden Einzelnen, indem sie von Hof zu Hof zogen und überall ihre Lieder sangen. Sie handeln auch heute noch vom Christuskind, und in den Texten sind traditionell auch Segenswünsche für die Bauersleut´ sowie auch deren Knechte und Tiere einbezogen, die eine gute Ernte für das neue Jahr bringen sollen. Das Ganze im Sinne der Adventszeit und mit der Hoffnung verbunden, dass die Herzen milder gestimmt seien. Um möglichst nicht erkannt zu werden, beschmierten die Klöpfelsinger ihre Gesichter mit Ruß und verkleideten sich in abgenutzten Lumpengewändern. Manch einer hat wohl auch seine Stimme entsprechend verstellen wollen. Als Dank für ihre musikalischen Darbietungen bekamen die Sänger Naturalien in Form von Nüssen, Äpfeln, „Kletznbrot” und später auch Geld.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unabhängiges Unterfangen privater Initiative
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Frau Marianne Loidl und Frau Gudrun Schilandus, selbst Mütter von zwei Kindern, leiten die Koordination und Organisation der Klöpfelsinger in Nußdorf seit fünf Jahren. Sie sprechen von wertvollen Synergie-Effekten, die entstehen. Es ist nicht nur die Freude am Singen, Verkleiden und Weiterführen der Tradition, auch dürfen die Kinder teilhaben an einem Herzensprojekt von Hans Fritsch, einem Nußdorfer Bürger, der sich seit Langem in Kenia engagiert.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            So halten die Kinder nicht nur Naturalien als Früchte ihrer Arbeit in Händen. Erfreuliche Nachrichten erreichen die Nußdorfer immer wieder, im März dieses Jahres brachte Hans Fritsch ein Dankesschreiben des Schulleiters der „Mercy Academy” in Diani Beach mit. So heißt die private Schule, die mit seiner Hilfe aufgebaut wurde, und die er in den Wintermonaten besucht. Es wurden auch Fotos gemacht: „Ein großes Dankeschön an die Klöpfel Kinder und andere für Eure freundliche Unterstützung", steht auf einem Plakat geschrieben, das eigens für ihre bayerischen Spendensammler und -geber gemalt wurde, umrahmt von den Schulkindern in ihren Uniformen, im Hintergrund gelbe Schulbusse. Die Tankfüllung für ein Schuljahr ist jeweils garantiert durch die Zuwendungen, das Einzugsgebiet der Schule umfasst ca. 20 Kilometer. Lebhaft gestaltet sich der Austausch und vor allem unbürokratisch kann Hilfe geleistet werden - jeder Cent kommt an, so das Credo der Beteiligten. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wir ziehen daher, so spät in der Nacht”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Im Vorfeld werden jedes Jahr die Lieder mit den jungen Sängern eingeübt - die Altersklasse bewegt sich zwischen 7 und 13 Jahren bei den Mädchen, die Jungs sind teilweise auch mit 16 Jahren noch begeisterte Klöpfelsinger. Mamas und Papas begleiten im Hintergrund das Geschehen, und wo ein Kindergartenkind mitgehen möchte, ist ein älteres Geschwister mit in der Gruppe. Nicht mehr nur an Donnerstagen „ziehen sie daher” - inzwischen ist man wetterbedingt auch auf die anderen Werktage ausgewichen, so ist man flexibler und muss nicht zu Hause bleiben, wenn es allzu ungemütlich wird. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Auch dieses Jahr werden wieder kleine Kindergruppen umherziehen und singen, sie nehmen dankbar eine Spende für die kenianische Schule an, aber auch gerne etwas Süßes für sich selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Hans Fritsch, Gudrun Schilandus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der Dezember Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/IMG20220215120544.jpg" length="817240" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:35:31 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das Barockmuseum Oberaudorf</title>
      <link>https://www.connilechner.de/das-barockmuseum-oberaudorf</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Juwel im Inntal
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/IMG_3619-6835a8b4.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, auf dem Flohmarkt ein Schnäppchen zu machen, welches sich später als Werk eines berühmten Malers von unschätzbarem Wert entpuppt? Reiner Zufall, also entweder vom Blitz getroffen zu werden oder einen “Sechser im Lotto” zu tippen - deshalb sorgen solche Geschichten gerne für Schlagzeilen in den Medien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einer, der seit vielen Jahren als Restaurator, Sammler und Berater für Museen fungiert, und sich über die Zeit ein schier unerschöpfliches Wissen über die jeweiligen Epochen und Maler angeeignet hat, ist Jürgen Jung, Leiter des Barockmuseums Oberaudorf. Ihn hat bisweilen “der Schlag getroffen”, wenn er auf Auktionen vermeintlich unspektakulären Werken begegnet ist, die sein geschultes Auge als Original eines berühmten Künstlers erkannt hat. “Man muss hinter den Staub und den Dreck blicken”, sagt er. Natürlich kann er als erfahrener Restaurator auch leichter die Handschrift des Malers lesen und außerdem vertraut er auf sein Bauchgefühl. Nachdem dann weitere Expertisen angefertigt werden, und damit auch letzte Zweifel an der Echtheit der Werke beseitigt sind, kann Jürgen Jung sich jeweils noch intensiver mit den Malern befassen und durch aufwändige Restauration erstaunliche Details ans Licht bringen sowie den Charakter des Originals wieder herstellen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Passion, die er mit seinem Mitstreiter Raimund Schreiber teilt, beide brennen für die Kunst der Alten Meister. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Barock als Lebensgefühl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “Moderne Kunst - da macht jemand einen Klecks auf den Boden und interpretiert die Welt rein. Ganz anders im Barock, da sehe ich noch große Kunst, die in der akademischen Entwicklung eine unglaubliche Entfaltung hatte, einen Nachklang von großen alten Meistern, den Begründern der modernen Malerei, der Licht-Schatten-Malerei, der Narrative des Lebens, des Seins, des Fokus aus der damaligen Zeit. Wir versuchen, das alles restauratorisch, historisch und interpretatorisch wieder in Zusammenhang zu bringen”, sagt Raimund Schreiber. “Barock ist ein Zeitgeist, kann man sagen”, setzt Jürgen Jung hinzu, "die Vielfältigkeit in so einer neuen Formensprache, einem neuen Realismus, den man bisher nicht kannte. Italien war Deutschland in dieser Hinsicht ca. 10 bis 20 Jahre voraus, bis der neue Stil dann überschwappte. Es war die Zeit nach dem 30-jährigen Krieg, Pest und Cholera hatten gewütet und alles war zerstört. Die fähigen Künstler waren ins Ausland abgewandert und lernten in Italien oder Holland, erst in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts kehrten sie nach Deutschland zurück. Barock hat den Menschen ein neues Lebensgefühl gegeben, selbst die Kirchenväter haben gesagt, wir müssen den Glauben durch die Gebäude verherrlichen, man muss sich darin toll finden, es muss etwas großartiges werden und begeistern, ja auch in Staunen versetzen, durch die Pracht in der Architektur oder auch der Freskenmalerei.” Barock gilt auch als längste Epoche von allen, nicht nur in der Malerei und für Bildhauer ergaben sich ungeahnte Möglichkeiten, auch bei spirituellen Themen, Philosophie und Lebensführung bahnten sich die neuen Ideen ihren Weg und hielten Einzug in alle Lebensbereiche. Besonders anschaulich in der Vorliebe für das Zelebrieren von Opulenz, Dekor und Festlichkeiten. „Man muss es nicht erklären, was alles dazu geführt hat,“ so Jürgen Jung, „sondern als selbstverständlich sehen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verschollen, verkannt, wiederentdeckt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf diese drei Worte bringen die Kuratoren das Leitmotiv des Museums und die Sammlung. Am Anfang steht die Frage: ist das Werk wichtig genug, um in die Sammlung zu gehen? Teils anonyme Werke, in verschmutzten Zustand und auch oft sinnlos übermalt – es vergeht viel Zeit im Laufe der ersten Sichtung, bis das Werk letztendlich aus seinem Schattendasein geholt ist. Hochspannend zusätzlich, wenn es sich als Werk eines wichtigen Vertreters der Barockmalerei entpuppt. Als Besucher vermutet man zunächst nicht, welche Schätze der Portrait-, Landschafts- und Genremalerei ausgestellt sind. Und auch nicht, welche Odyssee manches Bild hinter sich gebracht hat, bis es in neuem Glanz erstrahlen und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnte. Weit über die kunsthistorische Einordnung hinaus gewinnt man wertvolle Einblicke, die einem kein “Audioguide” jemals so anschaulich und lebhaft vermitteln könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Barockmuseum Oberaudorf, Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der Dezember Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0793-2d051f67.JPG" length="3219307" type="image/png" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:35:16 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Kunst und Kultur</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mit Herz und Seele dabei</title>
      <link>https://www.connilechner.de/mit-herz-und-seele-dabei-snowboarder-leon-vockensperger</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Snowboarder Leon Vockensperger
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/Vocki-Portrait.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie ist es, nach einem tollen Lauf gleich zum Interview gebeten zu werden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich bin mit den Gedanken ganz woanders - vor allem: die Emotionen schießen einem ja total durch den ganzen Körper. Es ist dann oftmals gar nicht so einfach, etwas Sinnvolles zu sagen, wenn einem alle möglichen Sachen gleichzeitig durch den Kopf gehen. Deswegen muss ich ehrlich sagen, ein paar Minuten danach wäre gut, wenn ich die wenigstens hab, nur nicht wundern, wenn ich ab und zu mal einen Schmarrn sage.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Freestyle gilt als die Disziplin mit dem höchsten Verletzungsrisiko - wie lebt man damit?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Es gehört leider Gottes dazu, deswegen hoffe ich, dass gesehen wird, was wir als Sportler an Opfern bringen, weil wir dieses Risiko auch eingehen. Natürlich macht es auch mega Spass, Freestyle ist meine Leidenschaft und Passion, und man versucht, das Risiko auszublenden, so gut es geht. Aber gleichzeitig weiss ich auch: wow, es braucht nur einen kurzen Moment irgendwas falsch zu laufen, eine falsche Entscheidung getroffen werden und du bist sofort wieder verletzt. Mental damit umzugehen ist nicht ganz leicht. Letztendlich habe ich dadurch, dass ich hie und da mal verletzt war, viel dazu gelernt und generell so eine Einstellung zum Leben, dass man nicht gleich den Kopf in den Sand steckt. Aber es ist halt so, gerade wenn man mit Herz und Seele dabei ist, dass man es oft zu sehr will. Ich bin nicht einer, der eher zu wenig macht, sondern oftmals zu viel Gas gibt und dann zu viel zu viel will.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weil die Saison so kurz gesteckt ist und man möglichst viel reinpacken möchte?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich glaube, das kommt vielleicht auch von meiner ganzen Story, wie das mit dem Snowboarden angefangen hat, dass es irgendwie nie so sicher war, dass ich es überhaupt schaffe. Wenn man dann mal so - ich würde jetzt nicht sagen, dass ich es geschafft hab - aber einfach an einen Punkt kommt, den man sich früher nicht mal vorstellen konnte, dann fühlt es sich so an, als müsste man alles dafür tun, dass es nicht vorbei geht.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist nach Olympia vor Olympia?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Natürlich hat man es schon im Hinterkopf und die Vorfreude ist da, weil es so nah bei uns zu Hause ist. Ich bin gespannt, wo sich das ganze Trick Level hinentwickeln wird und das Snowboarden insgesamt, weil vier Jahre dann doch eine ganz schön lange Zeit sind. Obwohl man ja im ganzen Snowboard-Zirkus mit drin ist und im Winter die Tage einfach so an einem vorbeifliegen und dann sagt man, oh, jetzt ist schon wieder Sommer, schon wieder ein Jahr vorbei.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein relativ junger Sport mit viel Entwicklungspotential?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das ist gerade das, was es so spannend macht und nie langweilig werden lässt. Wenn du die Materie vom Snowboarden verstehst und siehst, wie über die letzten zehn Jahre Athleten, Sportler und Snowboarder einfach jedes Jahr wieder einen draufgesetzt haben, dann einen neuen Flip reingemacht haben etc. Wo wir herkommen und wo wir jetzt sind, dann ist es unvorstellbar, weil man immer wieder vor Augen geführt bekommt, dass man doch zu so viel mehr imstande ist, als man immer gedacht hat.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was darf im Gepäck nicht fehlen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Der Nagellack natürlich, seit ich klein bin, hab ich mir die Fingernägel angemalt, das war auch von meiner Mam so kommuniziert: hey, wenn Du was cool findest und solange Du keinem anderen schadest, ist es Dir überlassen. Bis heute bin ich dankbar dafür und es hat mich als Mensch stark geprägt. Ich fühle mich nackig ohne Nagellack und habe mittlerweile auch Geheimtipps für Mädels auf Lager.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie führen ein Nomadenleben - gibt es einen Rückzugsort?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Für mich: Flintsbach, da sind meine ganzen Freunde, Familie, die Oma wohnt da - also ein schönes kleines und vor allem ruhiges Dorf. Früher hat es mir nicht so gefallen, ich wollte immer Action und Party, am liebsten sollte ständig was anderes passieren. Je mehr ich unterwegs bin, desto mehr schätze ich es, nach Hause zu kommen, einfach im Garten zu hocken und in die Berge zu schauen. Man wird auch älter und muss sich seine Kraft einteilen und das ist wirklich so: mein happy place, mein Platz wo ich mich immer freue, wieder da zu sein, und mir sage: jetzt kannst du mal für einen kurzen Zeitpunkt alles vergessen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Snowboard Germany
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der Dezember Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:35:11 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Freizeit und Sport</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Eine Ära geht zu Ende</title>
      <link>https://www.connilechner.de/eine-aera-geht-zu-ende</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Inntalschule verabschiedet sich von Klaus Langenheldt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/IMG-20220729-WA0003-04946871.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der vorletzte Schultag vor den Sommerferien war dieses Jahr ein besonderes Ereignis für alle Schülerinnen und Schüler, das gesamte Lehrerkollegium und besonders für Klaus Langenheldt. Nach über 44 Jahren als Busfahrer im Dienst, fiel ihm der Abschied sichtlich schwer, ebenso seinen Schützlingen, die ihn liebevoll “Klausi” nannten. Die Kinder haben mit viel Herzblut an ihren Plakaten gemalt und Lieder gesungen, jeder einzelne wollte dazu beitragen, dass es eine gelungene Feier für die gesamte „Schulfamilie” wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht nur seinen jungen Fahrgästen wird er fehlen, die er in seinen Oldtimerbussen immer sicher und zuverlässig durch die umliegenden Ortschaften transportiert hat. Auch für das Kollegium hinterlässt er eine Lücke. Unvorstellbar, aber tatsächlich gab es in den vier Jahrzehnten nur eine Woche, in der er eine Zwangspause einlegen musste, als das Coronavirus ihn erwischt hatte. Ansonsten war er durchweg im Einsatz und sein Arbeitstag war nicht vorbei, nachdem er die letzte Tour gefahren hatte. Dann hieß es oftmals, Buspflege zu betreiben, also zu reinigen, vor allem wenn die Kinder vom Ausflug kamen und die Erde dann dick auf dem Boden lag, weiß Erika Langenheldt, seine Frau zu erzählen: „Klaus war da eigentlich immer schmerzbefreit. Seine Methode: effizient und zeitsparend, er hat den Bus einfach etwas schief hingestellt und mit Pressluft durchgeputzt, was natürlich nicht leise, aber sehr effektiv war. Als gelernter KFZ-Mechaniker hat er sich auch vor allem um die Reparaturen und Instandhaltung seiner historischen Fahrzeuge gekümmert, so wurden ganze Teile herausgenommen, neue Bleche zugeschnitten, verschweißt, wieder entsprechend lackiert - so waren zwei Drittel der Ferien eigentlich immer seinen Bussen gewidmet.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Schlüsselerlebnis für Gerhard Hartmann, Konrektor der Inntalschule, war sein erster Ausflug mit der gesamten DFK - (Diagnose- und Förderklassen) Stufe nach Hausham: „Wir sind da hochgefahren und diese alten Busse sind ja noch ganz anders motorisiert als jetzt moderne, das heißt also, man fährt da so, schaltet runter, weiter runter, und dann fahren wir zum Schluss im kleinsten Gang, also im Kriechgang und da habe ich mir gedacht, ich schau hier auf die Berge, es geht so langsam dahin, die Kinder sind friedlich, weil das auch so eine besondere Stimmung war, alle haben sich freundlich unterhalten, das war ein Traum. Ja, ich könnte auch neben dem Bus hergehen bei dieser Geschwindigkeit. Das einfach zu erleben, weil diese alten Busse jetzt nicht wie ein Rennauto da raufsprinten und rennen, sondern sich einfach auch der Landschaft anpassen und der Natur. Ich war vorher in München tätig gewesen und da hab ich mir gesagt, mich kriegt hier keiner mehr weg.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immer ein offenes Ohr für die Schüler
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für die Kinder war Klaus Langenheldt vor allem Vertrauensperson und strahlte immer eine gewisse Ruhe aus. Oft war es so, gerade wenn er die letzte Tour fuhr und nur noch ein paar Kinder im Bus saßen, dass er der Zuhörer war, weil manche auch mit Problemen zu ihm kamen und ihn um Rat fragten. Für „schwierige” Kinder hatte er Bilderbücher dabei zum Anschauen, besonders für die Kleineren. Und er wusste auch gerade mit Jungs umzugehen - wenn er sie erstmal in ein Gespräch verwickelt hatte, am besten über technische Sachen, dann hatte er sie auf seiner Seite. Die Familie meint, dass er jetzt schön langsam zurückschalten kann, und in den Entspannungsmodus kommt. Schlichtweg, weil er nicht mehr jeden Tag um viertel vor fünf aufstehen muss und mehr Zeit hat. Allerdings gibt es da auch schon relativ viele Anfragen für den kleinen Bus, also für den 20-Sitzer, für Familienfeiern, Junggesellenabschiede und Betriebsausflüge… Kein Wunder, denn die sorgfältig gepflegten Oldtimerbusse besitzen ihren eigenen Charme und Seltenheitswert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Inntalschule Brannenburg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der Dezember Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:35:06 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Catacoustic Consort: Die Lira des Apoll</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Freitag, 22. Juli fand im Barockmuseum Oberaudorf das Konzert “Die Lira des Apoll” statt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0425_gemaelde-dbe40125-4d1d1e10.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Freitag, 22. Juli fand im Barockmuseum Oberaudorf das Konzert “Die Lira des Apoll” statt. Catacoustic Consort unter der Leitung von Annalisa Pappano (Lira und Lirone), dieses Mal mit Verstärkung durch Manuel Warwitz (Tenor) und Reinhild Waldeck (Barock Harfe) führte in die Welt der Cantorini, der italienischen Geschichtenerzähler der Renaissance, mit einer Virtuosität und Lebendigkeit, die das Publikum in den Bann zog. Das Barockmuseum, geführt von Jürgen Jung mit Unterstützung von Raimund Schreiber, stellte an diesen Abend das Antonio Corregio Gemälde “Apoll und seine Lira” vor, erläuterte den kunsthistorischen Zusammenhang dieses Meisterwerkes ebenso, wie auch seine bewegende Geschichte durch die Jahrhunderte bis zur Wiederentdeckung und Restaurierung. Eine schöne Zeitreise barocker Musik mit den Alt-Meister Gemälden, ein Klangerlebnis und ein Augenschmaus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier Auszüge aus dem Pressetext des Catacoustic Consort mit Vorstellung der Musiker*innen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Catacoustic Consort ist ein auf die Musik der Renaissance und des Barock spezialisiertes Ensemble, und somit dem identischen kunstgeschichtlichen Zeitraum wie das Barockmuseum Oberaudorf. Unter der künstlerischen Leitung von Annalisa Pappano hat Catacoustic Consort viele Preise und Stipendien für seine zahlreichen Aufnahmen und umfangreichen Konzertprogramme erhalten, darunter den Hauptpreis des Naxos Early Music America Live Recording Competition. Obwohl Catacoustic Consort 20 Jahre an internationaler Konzerterfahrung aufweisen kann, ist das Ensemble erst seit kurzer Zeit in Oberaudorf und Kiefersfelden aktiv. Ein Ankerpunkt dieser Tätigkeit ist eine langfristig angelegte Partnerschaft mit dem Barockmuseum mit der Zielsetzung einer spartenübergreifend kuratierten Konzertreihe. Es werden Abende bei denen Sie diesen Abschnitt der Kunstgeschichte, der auch so viele der hiesigen Architekturdenkmäler geprägt hat, in Bild und Klang erleben können. An einem Abend vielleicht etwas mehr Konzert, an einem anderen dafür etwas mehr Lesung. Aber immer umgeben von den Kunstwerken des herausragenden Museums, und eingehüllt in die zarten Klänge der Alten Musik. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.blogger.com/blog/post/edit/3102621648304679119/5978249856821514092#" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.catacoustic.com
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Annalisa Pappano ist eine der führenden amerikanischen Gambistinnen. Als Mitglied des Ensembles Atalante gewann sie den Diapason d'Or und den Gramaphone Award. Sie konzertierte u.a. mit der Houston Grand Opera, der Cincinnati Opera, dem Philharmonia Baroque Orchestra San Francisco sowie zahlreichen weiteren Ensembles in Belgien, England, Irland, Kolumbien und Kanada. Ursprünglich von der Violine kommend hat sie sich auf Pardessus de Viole, Lirone und Viola da gamba konzentriert. Sie war Dozentin für Gambe und Aufführungspraxis an der University of Cincinnati, ist Gründerin und künstlerische Leiterin des Catacoustic Consort und leitete 18 Jahre ihre eigene Konzertreihe für Alte Musik in Cincinnati, bevor sie 2019 nach Deutschland zog. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Reinhild Waldek ist vor allem als Spezialistin auf dem Gebiet der historischen Harfen, aber auch als Blockflötistin international gefragt. Sie ist Mitglied verschiedener Ensembles (Rosarum Flores, Tasto Solo, Vivante, La Florida Capella, Marini Consort Innsbruck), und Continuospielerin u.a. für L'Arpeggiata, Akademie für Alte Musik Berlin, L'Orfeo Barockorchester, Private Musicke, Les Cornets Noirs, Echo du Danube, Das Kleine Konzert. Auftritte bei internationalen Festivas für Alte Musik (Utrecht, Brugge, Antwerpen, Wien, Innsbruck, Knechtsteden, Herne) sowie zahlreiche CD-Einspielungen, u.a. Bei Harmonia Mundi und Alpha. Waldek absolvierte ihre Studien am Linzer Brucknerkonservatorium sowie am Royal Conservatory in Den Haag, und unterrichtet nun selber im Tiroler Landesmusikschulwerk. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Repertoire des gebürtigen Salzburgers Manuel Warwitz umfasst Oratorien, das deutsche Lied , Oper/Operette, Musical und Jazz, aber auch zeitgenössisches Musiktheater. Warwitz sang und singt mit vielen internationalen Gesangensembles (u.a. Les Cornets Noirs, Musica Fiata, Cantus Cölln, Neue Hofkapelle München, Harmonia Antiqua Labacensis/Ljubljana, Schützakademie Dresden), und arbeitet mit Dirigenten wie Howard Arman, Thomas Hengelbrock, Andrew Parrott, Anthony Rooley und Konrad Junghänel. In solistischen Rollen auch mit dem Collegium Vocale Gent unter Herreweghe, und seit 2012 mit dem Balthasar-Neumann-Chor (BNC). 2017 nahm er unter Pablo Heras Casado mit dem BNC die komplette Sammlung der „Selva Morale“ von Moteverdi auf. Im Mai 2022 konzertierte er bei den renommierten Abendmusiken in Basel mit Musik von Giovanni Battista Grillo. Warwitz ist seit 2003 Mitglied der Vokalgruppe Singer Pur, mit der er in der ganzen Welt konzertiert und bereits 3 Mal den „Echo-Klassik“ verliehen bekam.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Conni Lechner
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Jugendpflege Raubling</title>
      <link>https://www.connilechner.de/jugendpflege-raubling</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gespräch mit Anna Klein, Jugendpflegerin der Gemeinde
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0848-bc04532e.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anna Klein ist schon in der Jugendarbeit tätig, seit sie 18 Jahre alt ist, in Raubling ist sie seit 2009 die Ansprechpartnerin für alles, was mit Jugend zu tun hat.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Der große Vorteil hier in der Gemeinde ist, dass erkannt wurde, der Jugend einen Platz einzuräumen, also dass Jugend in die Mitte gehört und nicht an den Rand der Gesellschaft.'' So wurde im Zuge der Erneuerung des SRGB Sozialgesetzbuches VIII festgelegt, dass Jugendarbeit inklusiv sein muss. „Das waren wir vorher auch, aber im Jugendtreff Gebäude hatten wir noch keinen barrierefreien Zugang für Gehbehinderte. Jetzt hat die Gemeinde sofort reagiert, nachdem wir gesprochen haben und komplett umgebaut, und so ist es auch in anderen Belangen: wir werden ernst genommen und umgekehrt.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie gehen Sie in Krisensituationen vor?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Pauschal kann man das nicht sagen - in meinen Augen ist Jugendarbeit das schönste Aufgabengebiet, das man sich vorstellen kann, weil es nichts gibt, was es nicht gibt. Wir hatten schon Obdachlose Jugendliche, also zeitweise nicht wussten, wo sie hinsollen, massive Streitigkeiten mit den Eltern, Jobsuche etc. …Ich glaube, das Wichtigste ist, dass man ruhig bleibt, der Fels in der Brandung ist, die Situation mit den Jugendlichen zusammen meistert und auch klarmacht, das Angebot ist freiwillig, d.h. es muss nicht angenommen werden, was ich vorschlage. Die Jugendlichen schätzen, dass wir klar unsere Meinung äußern, und wir schimpfen sie auch manchmal, aber sie wissen auch, dass wir sie trotzdem mögen und da sind, weil wir eine Beziehung haben und diese wird nicht abgebrochen von unserer Seite her.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist die Basis der Zusammenarbeit?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Vertrauen aufbauen, zuhören, zur Seite stehen. Chancengleichheit fördern, indem man Ihnen etwas zutraut und die Möglichkeit gibt, sich auszuprobieren. Ein schönes Beispiel: unsere U16-Partys, die wir vor Corona zweimal im Jahr veranstaltet haben. Der Wunsch kam aus der Gruppe von Jugendlichen, weil sie nie weggehen können, es gibt viel zu wenig Angebote für unter 16-jährige. Bei der ersten U16-Party waren schon 300 Jugendliche da. Die haben sich um alles gekümmert, standen hinter der Bar, haben Essen und Getränke ausgegeben, haben Musik aufgelegt und nach dem Fest zusammen mit dem Hausmeister der Turnhalle noch geputzt. Jugendliche haben coole Ideen, weil sie genau wissen, was sie wollen, ich weiß das nicht mehr” (lacht). 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie gestaltet sich die Vernetzung mit anderen Stellen in der Region?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Im Inntal sind wir stark vernetzt, es gibt das Jugendhilfe Forum - alles, was mit Jugendhilfe und Jugendarbeit zu tun hat, trifft sich alle drei Monate. Natürlich kooperieren wir mit dem JAS-Mann an der Schule, es gibt jetzt einen Sozialarbeiter am Gymnasium, ich kenne hier einfach viele Leute und auch die Strukturen - wir arbeiten z.B. mit dem Bürgerbüro hier zusammen - auch über das Jugendamt und die kommunale Jugendarbeit, die berät auch Gemeinden. Bei der Diakonie treffen wir uns einmal im Monat mit den Teams, da sitzen wir im Inntal zusammen, wo ich auch die Bereichsleitung inne habe und da kriegen wir auch alles mit. Die Jugendlichen haben halt einfach Bock, irgendwas zu machen - und was so sie alles treiben, auch jetzt draußen: von wegen die sind unpolitisch, das ist ein Schmarrn, die halten uns nur gerade brutal den Spiegel vor, und das wollen wir (Erwachsenen) halt nicht hören. Teils spannend, das mitzuverfolgen und teils schade, wenn sie oft von der Politik schon fast erniedrigt werden und bei Fehlern gleich dafür gesteinigt werden. Wenn ich sowas mitkriege, werde ich echt sauer und es macht mich wütend, weil ich denke: das ist unfair - sie müssen ja in 30 oder 40 Jahren weiterleben, und das ist der jetzigen Generation wahrscheinlich schon ziemlich egal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der November Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0865-602d5a2d.JPG" length="2426075" type="image/png" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:34:40 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Feuersalamandern auf der Spur</title>
      <link>https://www.connilechner.de/feuersalamandern-auf-der-spur</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Ein Spaziergang mit Überraschungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/IMG-20220521-WA0003-fa56dfa4.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Philosophenweg in Flintsbach fängt bei den Koordinaten 47° 43` 13.8 `` NORD und 12° 06`58.2`` OST an und führt über einen ungeteerten Feldweg in Richtung Petersberg. Es geht leicht bergauf und die erste Bank lädt nach ein paar hundert Metern links ein, um den Blick auf Flintsbach und bei guter Sicht auch Neubeuern und weiter entfernte Orte schweifen zu lassen. Je weiter man entlang geht, desto lauter wird das Rauschen des Wasserfalls, den man aber noch nicht vor Augen hat. Über einen kleineren Weg gelangt man dann direkt vor den hohen Felsen, an dem das tosende Wasser herunterfällt. An diesem Tag bietet sich ein sehr bewegtes Schauspiel an. Auch hier ist ein Bankerl aufgestellt, an dem man das Geschehen in Ruhe auf sich wirken lassen kann. Im krassen Gegensatz zu den mächtigen Wassermassen, die enorm schnell und geräuschvoll die Felswand hinuntergehen, ist der daran anschließende Bachlauf. Das flache Bachbett beruhigt den vorher rauschenden Wasserfluss und verlangsamt sein Tempo drastisch. Jetzt geht es eher undramatisch weiter und mündet in ein kleines Becken. Dort stößt man auf drei Schilder, die Wissenswertes über den Feuersalamander zeigen. Wer hat diese Schilder aufgestellt? Die Kinderfeuerwehr, genauer gesagt „Die Feuersalamander Flintsbach”. Was es damit auf sich hat, erfahre ich von Barbara Reiter, die sich um diese jüngste Gruppe innerhalb der Feuerwehr kümmert. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will Feuersalamander werden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch gleich vorab: es geht vor allem um Spielen und Spaß haben für die 8-11 Jährigen. Ob und wie es dann weitergeht innerhalb der Feuerwehr, steht jedem natürlich frei. Die Kinder lernen Gruppen Gepflogenheiten kennen und können sich ausprobieren in Projekten rund um Themen wie Erste Hilfe, Brandschutzerziehung, aber auch Natur und Umwelt. Da es in und um Flintsbach und auch Fischbach so viele Feuersalamander gibt und man ihnen tatsächlich öfters begegnet, könnte die Namensgebung nicht passender sein. Seit 2018 treffen sich die Feuersalamander einmal im Monat und auch wieder regelmäßig seit März diesen Jahres mit allen zusammen. Während der Corona-Krise war dies nur bedingt möglich. Zum Thema Feuersalamander trugen die Kinder zusammen, was man über diese Tiere und vor allem ihre Fortpflanzung wissen muss. Die Entwicklung von der Larve bis hin zum ersten Verlassen des Wassers wird genauso bebildert wie die Verhaltensregeln für uns Menschen im Umgang mit diesen geschützten Waldbewohnern. Und tatsächlich schaut man genauer hin, wenn es heißt: „STOP” und die Zeichnungen im Piktogramm Stil dazu ansieht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rama Dama Tage bringen erstaunliches hervor
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was die Kinder auch total gern unternehmen, sind die regelmäßigen Müllsammelaktionen. Beim Aufstellen der Schilder im März bewaffnete sich die Gruppe folglich gleich mit Müllsäcken und Handzangen, und trotz ungemütlichen Regenwetters war die Begeisterung spürbar. Erschüttert und erstaunt waren viele Teilnehmer dann beim Anblick der weggeworfenen Sachen und auch der Anzahl an zusammengetragenen Säcken. Was man im Kleinen macht, bleibt auch hängen, meint Barbara Reiter, will heißen: Es müssen nicht immer spektakuläre Events sein, die den Kindern geboten werden. Aber wenn das Bewusstsein geschärft wird für die unmittelbare Umgebung und Natur, wie es in den „Rama Damas” passiert, dann sind wertvolle Impulse vermittelt worden. Die in beider Hinsicht junge Organisation innerhalb der Feuerwehr bietet nun auch ein eigenes Leistungsabzeichen an, eher als Motivation zu sehen denn als Wettbewerb. Es nennt sich „Kinderflamme”, wird als Anstecknadel und Urkunde verliehen, als Zeichen der erfolgreich bestandenen Prüfung, bei der vor allem Wissen, aber auch praktische Teamarbeit gefragt sind. Wie setzt man einen Notruf ab und nimmt ihn entgegen, wie bringt man Verletzte in die stabile Seitenlage und welches ist die richtige Pflastergröße bei verschiedenen Wunden? Mehr Informationen über die Feuersalamander finden sich auf der Webseite der Freiwilligen Feuerwehr Flintsbach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Feuersalamander Flintsbach, Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der November Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0112.JPG" length="350871" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:34:32 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.connilechner.de/feuersalamandern-auf-der-spur</guid>
      <g-custom:tags type="string">Freizeit und Sport</g-custom:tags>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Künstlerportrait Renate Trobisch</title>
      <link>https://www.connilechner.de/kuenstlerportrait-renate-trobisch</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bilder, Skulpturen und eine außergewöhnliche Performance 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0820-ec2c8ad4-de6b3780.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Renate Trobisch erlaubt mir einen Blick hinter die Kulissen, wo die Werke entstehen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim Betreten der Atelierräume werden gleichzeitig Augen und Nase stimuliert:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Überall lehnen Bilder oder hängen an den Wänden, ebenso einzelne Skulpturen aus Metall oder Treibholz. Die Bilder sind vor allem großformatig und abstrakt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der (mir persönlich angenehme) Geruch von Farben und Lösungsmitteln kommt als weiterer Sinneseindruck hinzu. Ein „geordnetes Chaos“, wie sich beim Besprechen der Werke erschließt, vieles ist nach Entstehungsdatum sortiert und zusammengestellt, oder thematisch, bzw. war zusammen in einer Ausstellung zu sehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei fällt nicht nur die bunte Vielfalt an Techniken sowie Farben auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Renate Trobisch lässt ihrer Experimentierfreude bei den Materialien freien Lauf:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Metallplatten, gerostet oder nicht, Stahlblech, Acrylstäbe, (die sie aus dem Abfall gezogen, eingefärbt und zur Silhouetten angeordnet hat), Acrylplatten (welche mit gefärbten Zweikomponenten-Lack behandelt wurden und dreidimensional, wie ein Relief wirken).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein kleines Insekt wurde in ein Bild integriert, „Tränen von toter Fliege benannt“. Fundstücke aus dem Inn angeschwemmt und gesammelt, bekommen eine neue Bedeutung als Skulpturen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Alles, was hergeht, wird bemalt, bearbeitet, verändert“, so die Künstlerin – nichts scheint vor ihr sicher.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein paar Bilder „fallen aus dem Rahmen“, sie sind gegenständlich gemalt und mit Titeln versehen. „Das sind Ausrutscher“, sagt Renate Trobisch, „eine der wenigen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie bevorzugt abstrakte Malweise ohne Titel, das rührt einmal von ihrer intensiven Beschäftigung mit der abstrakten Malerei und zum anderen möchte sie dem Betrachter nichts „vorweg“ nehmen: “ich möchte gar nicht, dass man etwas erkennt, weil jeder Betrachter soll eigentlich selber eine Beziehung mit dem Bild aufbauen und nicht gleich mit der Nase drauf gestoßen werden.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es kann also ein gedanklicher Prozess in Gang gesetzt und gleichzeitig Raum für individuelle Assoziationen gelassen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entstehen die Bilder eher spontan, also während des Malprozesses, auf der Leinwand?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei einigen Bildern hab ich schon Vorstellungen im Kopf, z.B. habe ich bei diesem (ein in Weiß gehaltenes großes Format) den ganzen Abend wirklich an das Bild gedacht und in der früh dann gleich gemalt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Oder bei dem großformatigen Alegretto moderato – „es hat den Titel, weil ich es wirklich geplant habe, den ganzen musikalischen Abend entlang, während eines Konzerts in Erl.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wann ist ein Bild „fertig“?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Übermalt wird bei mir häufig, am anderen Tag ist meine Stimmung anders und da muss auch das Bild anders sein, ich denke sehr optisch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und es ist je schöner, desto besser die Energie rüberkommt, die bleibt ja auf dem Bild.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als kraft- und temperamentvoll kann man die Bilder durchaus beschreiben, dabei ist Renate Trobisch eine sehr zierliche, aber durchaus quirlige Person.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vom Atelier in den Pferdestall
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Drei Pferde leben mit Renate Trobisch und eines davon, die Bayernstute Gigi, hat mittlerweile eine gewisse mediale Aufmerksamkeit erlangt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie hat bei der Performance „Malen auf 4 Hufen“ aktiv mitgeholfen, dass vom Sattel aus ein Bild entsteht. „Die anderen Pferde haben die Mitarbeit verweigert, die sind rein in die Halle, haben die Leinwand gesehen und gesagt, hu, nix wie weg! Aber die Gigi war da, als ich sie gebraucht habe, aber erst dann und nachdem ich ihr (die) Karotten versprochen habe.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Video der Performance zeigt Renate Trobisch als reitende Malerin. Gedreht hat es ihr Neffe, viel Arbeit steckt dahinter, so umfasst allein das Rohmaterial über 10 Stunden, auf 8 Minuten konnte es gekürzt werden, rechtzeitig für eine Ausstellung in Törwang. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die Reaktionen der Besucher waren durchwegs positiv: „die haben natürlich gesagt, das ist was Besonderes, weil wir eigentlich keinen kennen, der das macht. Der Gag einfach.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist das schönste Kompliment, das man Ihnen machen kann?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Wenn ich immer wieder zu Ausstellungen eingeladen werde, dann fühle ich mich in meiner Kunst ernst genommen und wertgeschätzt. "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aktuelle Werke sind demnächst in der KUNSTschmiede Brannenburg zu sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ab 13. August wird dort die Ausstellung „80 Jahre – na und?“ eröffnet. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Bei der Vernissage wird die Künstlerin anwesend sein. Beginn ist um 19.00 Uhr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geöffnet ist die Ausstellung von 14. bis 22. August 2021 jeweils Freitag, Samstag und Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Fotos (c) Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_RT.jpg" length="156571" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:34:25 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Kunst und Kultur</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Müllner Stüberl ...</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ... erlebt Renaissance
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0960.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gute Nachrichten für alle, die das Müllner Stüberl kennen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach fast zwei Jahren Pause wird es voraussichtlich ab Mai nächsten Jahres Gäste begrüßen können. Dafür setzen sich die neuen Hauseigentümer, Ursula Mache und Bastian Singer, ein, die mit viel Herzblut an der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes arbeiten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich besuche sie an einem Spätnachmittag und wir setzen uns auf die Terrasse des „Noch-nicht“-Biergartens. Beide sind keine Gastronomen, aber es war für sie von vornherein klar, dass das Traditionslokal erhalten bleiben soll, auch wenn im Großteil des Hauses jetzt neue Wohnungen entstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem Müllner Stüberl verbindet Bastian Singer Familienerinnerungen, sein Uropa ist oft nach Brannenburg in Urlaub gefahren, „Sommerfrische“, wie man damals gesagt hat. Für die damalige Zeit war das Müllner Stüberl weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt und zog viele Gäste an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bastian Singer ist Zimmerergeselle und momentan verbringt er ca. 12 Stunden des Tages auf der Baustelle, kommt mit Nachbarn ins Gespräch und erfährt die ein oder andere Geschichte: An manchen Tagen war die gesamte Straße zugeparkt mit Ausflüglern, erzählen ihm die älteren Leute aus der Gegend – für den guten Kuchen im Müllnerstüberl.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die Renovierungsarbeiten im und um das denkmalgeschützte Anwesen werden Freunde und Familienmitglieder eingespannt: „Jeder hat so sein eigenes Projekt und kann Ideen mit einfließen lassen, sei es die Gartengestaltung oder die Beherbergung von Bienen“, sagt er.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ursula Mache hat erst im April ihre eigene Zahnarztpraxis gegründet, womit sie sehr ausgefüllt ist, aber es bleibt immer noch genug Energie und Gestaltungsfreude für das Projekt Müllner Stüberl, weil es kein Neubau werden sollte, sondern eine Umgestaltung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denkmalpflegerisch gibt es Einschränkungen zu beachten, und wahrscheinlich hätten sie nicht die Hürde zur Baugenehmigung überwunden, ohne den frühzeitigen konstruktiven Austausch mit dem Denkmalamt. Als kurzes Fazit wirft Ursula Mache ein:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Jeder, der mit dem Gedanken spielt, ein dermaßen herausforderndes Projekt wie dieses anzunehmen, sollte sich im Klaren sein, dass es jeden Tag gewisse Unwägbarkeiten gibt, die selbst die sorgfältigste Planung nicht vorhersehen kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie haben sie das Haus vorgefunden?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Halbfertig, es haben sich bereits Vorbesitzer daran versucht, im Erdgeschoss ist schon Fußbodenheizung installiert worden und dann wurde ab der Hälfte kapituliert, der Rest war Rohbau. Allein zwei Container Sperrmüll konnten wir aus dem Dach entfernen. Wie gesagt, das war aber auch der Reiz daran, der Charme, etwas Altem zu begegnen, sich gedanklich und planerisch damit auseinanderzusetzen und kontinuierlich daran zu arbeiten.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sind schon neue Pächter im Gespräch?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Bisher haben wir noch keine letztendliche Entscheidung getroffen, aber wir können uns eine Mischung aus bayerischer traditioneller Küche mit modernen Einflüssen oder ein Café gut vorstellen. Im Lokal selbst müsste von Seiten eines potentiellen Pächters eigentlich nichts renoviert werden, der Charakter des denkmalgeschützten Bauernhauses aus dem 18. Jahrhundert sollte schon noch irgendwo zum Vorschein kommen. Wir sind aber auch offen für neue Ideen und hoffen, im Mai nächsten Jahres den Saisonstart der neuen Pächter mitzuerleben."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wer elektronisch Kontakt aufnehmen möchte, kann dies unter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="mailto:info@muellner-stueberl.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           info@muellner-stueberl.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_muellner.jpg" length="126383" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:34:12 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Essen und Trinken</g-custom:tags>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bad Aiblinger Literaturtage</title>
      <link>https://www.connilechner.de/literaturtage-bad-aibling</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bunt und vielfältig durch den November
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0625_ed-032e12e3.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum….wer nicht fragt, bleibt dumm“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Titellied der bekannten Kinderserie “Die Sesamstraße” klingt vielen von uns noch im Ohr. Aber wer kann schon von sich behaupten, die Erklärung für alle Kinderfragen parat zu haben? Man könnte sich die Bücher der Autorin Rayka Emmé zu Gemüte führen, die vor zehn Jahren die Kunstfigur Pauline geschaffen hat, und im Rahmen der Literaturtage Bad Aibling ihr neuestes Werk „Pauline fragt...” vorstellt. Das Projekt entstand aus ihrer Sammelleidenschaft für Marionetten und der Verknüpfung mit Geschichten und Songs ause eigener Feder. Und zur 100. “Gute-Nacht-Geschichte”, die im Programm von Radio Regenbogen vor kurzem lief, feiert man Jubiläum und setzt die Buchreihe fort.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Kunstverein Bad Aibling, also der Galerie im Alten Feuerwehrgerätehaus, bietet sich ein unterhaltsamer Mix aus Bildern, Musik und Worten. Da sind die Illustrationen von Nikolaus Stigloher zu betrachten, der auch das ausgestellte Bühnenbild für die Marionetten Pauline und den Raben Krax sowie die Katze Genoveva geschaffen hat. Nach mehrmaligem Hinsehen erschließen sich erst die vielen Details in den Aquarellen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dann tritt die Band “LifveChords” in Aktion, mit sanftem Jazz und Eigenkompositionen, und als Frontfrau und Sängerin beweist Rayka Emmé ihr Multitalent genauso wie Nikolaus Stigloher am Kontrabass. “Sentimental Journey” bietet den Einstieg für das Konzert, weitere Standards folgen - in den Verschnaufpausen für die Musiker werden kleine Kostproben gereicht, was die wissensdurstige Pauline denn alles so fragt und wie der gelehrte Rabe darauf reagiert – ein Vorgeschmack auf das soeben erschienene Buch, bei dem jedoch nicht zu viel vorweggenommen wird: “aber das erzähle ich jetzt auch nicht”, lautet jeweils Frau Emmé´s Schlußsatz.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Autobiographisches klingt in Songs an wie: „Noch immer auf dem Weg zu mir” oder „Leben”, da heißt es u.a.: „Träume kommen und gehen und was bedeutet Zeit - obwohl sie rennt, was bedeutet Liebe - die innen brennt… wiegt die Gegenwart schwer oder leicht? - hast Du Dein Ziel erreicht?”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zur Halbzeit der Bad Aiblinger Literaturtage kann Frau Hiltrud Braun, Leiterin der Stadtbücherei, eine positive Zwischenbilanz ziehen, so sind heuer deutlich mehr Besucher gekommen als in den beiden vorherigen (Corona)-Jahren. In Bad Aibling bestimmen die Veranstalter ihr Programm und tragen auch das finanzielle Risiko. Es gibt einzelne Sponsoren, aber keine Gesamtleitung wie bei anderen Festivals dieser Art. “Bunt und vielfältig” ist das Leitmotiv und durchzieht die gesamten zwei Monate. Als Abbild der Gesellschaft kann man gut sehen, welche Themen im Brennpunkt stehen: feministische mit großen Namen wie Simone de Beauvoir, philosophisch-politische mit Karl Marx und auch Familie, Liebe und Gaumenfreuden kommen nicht zu kurz. Besonders auch Zeitgeschichte rückt in den Focus mit einer weiteren Buchvorstellung der Autorin Rayka Emmé, ihre Erzählung “144 Stunden in Odessa 1942” ist ein Stück Erinnerungskultur, das aktueller nicht sein könnte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im November liegt der Schwerpunkt auf Jugendliteratur, es finden im Gymnasium und der Wirtschaftsschule sowie dem evangelischen Pfarramt unterhaltsame Tage statt, so war es dem Pfarrer Markus Merz ein Anliegen, den Autor und Schauspieler Samuel Koch und seine Frau Sarah einzuladen, mit “Kuscheltier-Kommando” und “Erzähl deine Geschichte” im Gepäck.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es heißt ja so schön: „beurteilen Sie ein Buch nicht nach seinem Cover.” Hiltrud Braun findet genau das Gegenteil. Sie nimmt dazu ein paar Beispiele aus der Sparte „Liebesromane für junge Leser” aus dem Regal und im Vergleich „Biographien für Erwachsene”. Der erste optische Eindruck leistet als Wegweiser durch den Dschungel der Buchreihen wertvolle Dienste und erleichtert gerade beim ziellosen Stöbern die Auswahl.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Autor*innen und Künstler*innen “live” zu erleben - das ist dann das Sahnehäubchen für jeden interessierten Leser und Zuhörer. Die Literaturtage bringen es im 34. Jahr zustande.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das gesamte Programm ist auf der Website der Stadt Bad Aibling zum Download verfügbar.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der November Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:33:28 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Kunst und Kultur</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der Klang dauert an</title>
      <link>https://www.connilechner.de/der-klang-dauert-an</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alte Musik und neue Umgangsformen: Catacoustic Consort
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0402_instrument-dc539562.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Szene für alte Musik scheint, von außen betrachtet, in zwei Lager gespalten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das eine ist den Puristen zuzuordnen, sie wollen, dass Musiker ausschließlich auf Originalinstrumenten spielen, lehnen musikalisch gesehen jegliche romantische “Verweichlichung” im Ausdruck ab und postulieren eine Kleiderordnung, die sie aus dem 17. Jahrhundert entlehnt haben. Dann gibt es Musiker und Ensembles wie Annalisa Pappano und ihr Catacoustic Consort, die eine historische Aufführungspraxis pflegen, jedoch im 21. Jahrhundert angekommen sind, also das Alte mit dem Neuen zu kombinieren wissen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Namen steckt Bekenntnis zur Offenheit 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Annalisa Pappano, die künstlerische Leiterin, hat das Catacoustic Consort bereits 2001 gegründet, im fernen Cincinnati, Ohio, dort lehrte sie Gambe und Aufführungspraxis an der University of Cincinnati und setzte sich besonders für die Förderung junger Talente ein. “Manche Ensembles tragen etwas französisches im Namen oder nehmen Bezug auf einen deutschen oder italienischen Komponisten, weil es extravagant oder elitär klingt. Gleichzeitig ist damit aber eine geographische Einschränkung vollzogen - wir wollen alte Musik aus Frankreich, England, Italien u.a. und jetzt, wo ich in Deutschland bin, vor allem aus Deutschland spielen.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kulturschocks und freundliche Begegnungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit 2019 weilt sie nun mit Mann und kleiner Tochter im oberbayerischen Kiefersfelden, und hat bereits eine rege Konzerttätigkeit im süddeutschen und österreichischen Raum aufgenommen. Ihr Ehemann Marcus Küchle, agiert als kongenialer Partner im Hintergrund, seine Expertise und Know-How durch die Tätigkeiten in der Intendanz u.a. bei der Cincinnati Opera und den Tiroler Festspielen fließen als wertvolle Unterstützung mit ein. “Ich habe sie hierher gebracht, nun ist es Zeit für meine Wiedergutmachung”, zwinkert er. Sprachliche Hürden sind noch vorhanden, Annalisa Pappano kokettiert ein wenig damit: “frei Reden fällt mir schwer, das wird jetzt bei den Konzerten interessant sein”. Das europäische Publikum wirkt auf sie etwas distanzierter. Ihre amerikanischen Wurzeln kann und will sie aber nicht verleugnen: “Bisher habe ich alles verwirklicht, was ich mir erträumt habe. Ich visualisiere etwas, mache einen Plan und setze ihn um, das ist “the American way”. Sterling Jones (weltweit anerkannter Experte und Pionier auf der Lira da Braccio) hat sie dazu gebracht, ihr sein Instrument, eine Lira da Braccio zu leihen. Wir kannten uns vorher nicht persönlich, uns verbinden jedoch Gemeinsamkeiten: ich komme aus dem “Midwest” und habe an der Indiana University mit Thomas Brinkley studiert, der mit Sterling Jones in München im Studio der frühen Musik gespielt hat. Er zeigte sich schon überrascht, als ich ihn fragte, ob ich sein Instrument spielen darf, aber hat spontan “ja” gesagt, “komm vorbei.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Catacoustic Consort im Barockmuseum Oberaudorf
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Trio, bestehend aus Annalisa Pappano, Viola da Gamba, Michael Anderl, Orgel sowie Simon Steinkühler, Barock Violine und Viola d´Amore führt an diesem Abend an einen besonderen Ort mit kulturellen Kontext, so ist man im Barockmuseum von opulenten Werken, vor allem der Portrait- und Landschaftsmalerei aufwändig restaurierter alter Meister umgeben. Während des Konzerts wacht ein Portrait von Agostino Carracci (bedeutendster Maler der Bolognesischen Schule, 1557-1602) über Annalisa Pappano und ihr Viola da Gamba-Spiel und ich versuche, mir vorzustellen, wie es wohl wäre, wenn dieser spanische Edelmann mit etwas fordernden Blick jetzt zu Leben erwachen und aus dem Bild treten würde. “Die Musik klingt so vertraut”, könnte er zu uns sagen, “aber was tragt ihr für komische Gewänder?”
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Informationen über das Catacoustic Consort, aktuelle Konzerttermine und Veröffentlichungen siehe: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.blogger.com/blog/post/edit/3102621648304679119/7821012576491238228#" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.catacoustic.com
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der Oktober Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_catacoustic_klang.jpg" length="112819" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:33:14 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Kunst und Kultur</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_catacoustic_klang.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der Schlosswirt in Brannenburg</title>
      <link>https://www.connilechner.de/der-schlosswirt-in-brannenburg-geschichtstraechtige-gemaeuer</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschichtsträchtige Gemäuer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0762-29ac0e8a-e19c5e25.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “Anno 1447 bestand das Dorf Brannenburg aus sechs Häusern, der Hofpau und einer Taverne, dem heutigen Schloßwirt”, kann man im Eingangsbereich des Gasthauses einer Wandinschrift entnehmen. Andrea Pothast, die seit Ende 2019 die Leitung innehat, nennt es “einen Wink des Schicksals”, der sie und ihre Familie zum Schlosswirt geführt hat. Eigentlich wollte die erfahrene Gastronomin nicht mehr allzu aktiv tätig sein. Aber nachdem ihr das Objekt nahegelegt wurde und sie erst nur Fotos sah, dann an einem nebligen Novembertag mit ihrem Mann das Haus und den schönen Ort drum herum in Augenschein nahm, war sie bereits in den Bann gezogen. Nachdem die Entscheidung gefallen war, das Haus von der Gemeinde Brannenburg zu pachten, wurden zunächst notwendige Sanierungen vorgenommen. Als Familienbetrieb führten vor allem ihr Mann und ihre beiden Söhne die handwerklichen Arbeiten aus. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine optische Verjüngungskur erhielt eine Einrichtung, die zuvor im Stil der 70er Jahre gehalten war. “Wir haben alles in gutem Zustand vorgefunden, aber einfach nicht mehr zeitgemäß”, so Andrea Pothast. Beim Gang durch die Räumlichkeiten zeigt sich die behutsame Veränderung. Eine Mischung aus teils renovierten Bestand und modernen Elementen. Im Künstlerstüberl, dem Lieblingsraum der Wirtin, fühlt man sich schon aufgrund des Beleuchtungs-Designs eingeladen, eine gemütliche Zeit zu verbringen. Reminiszenz an einen der berühmtesten Gäste, den Humoristen Wilhelm Busch: die Stühle sind mit den Löchern der Rückenlehnen den Köpfen von Max und Moritz nachempfunden, diesen beiden Lausbuben, die mit ihren Streichen zu den bekanntesten Werken der deutschen Kinderliteratur gehören. Wer aus der Kunstwelt hier noch alles aus- und einging und bedeutende Werke hinterließ, lässt sich an den Zimmernamen des Hotels in den beiden oberen Stockwerken ablesen. Max Liebermann: sein Gemälde “im Biergarten” entstand unweit von dort und ist heute im Louvre in Paris ausgestellt. Wilhelm Leibl: der Wegbereiter des Realismus und sein Malerfreund Johann Sperl, Franz von Defregger: Genre- und Historienmaler, sind ebenso genannt wie Karl Caspar, der sich ab 1939 mit seiner Frau Maria Caspar-Filser nach Brannenburg zurückzog, als Malerpaar nicht nur den Schulkindern der gleichnamigen Schule bekannt. Sie alle entflohen der Stadt aus unterschiedlichen Gründen: Erholung und Inspiration suchten die einen, andere wählten die innere Emigration wegen Verfolgung durch das herrschende Regime. Motiv-Jagd inbegriffen, so wurden Dorfszenen und Landschaft in zahlreichen Studien festgehalten. Des Abends erfreute man sich heiterer Geselligkeit und feierte wohl unzählige Feste zu jedem erdenklichen Anlass, vor allem in der “Künstlerstube”.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heutzutage gibt es traditionell meistens Freitagabend im Sommer ein Standkonzert der Musikkapelle Brannenburg, im Musikpavillon gleich nebenan. Kulinarisch wird das Ganze abwechselnd mit Grillhendl und Schweinshaxe untermalt. Regional und abwechslungsreich sind die Gerichte auf der Karte, so werden saisonale Schmankerl wie Spargel und Schwammerl mit einbezogen. Eigene Kreationen des jüngeren Sohnes, der in der Küche waltet, wie etwa der "Brannenburger", runden das Angebot ab. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die große zweiflügelige Türe im Erdgeschoß führt hinunter zur Kellerbar, die momentan renoviert wird - ab Oktober können dort Hotelgäste sowie einheimische Nachtschwärmer am Wochenende unter den alten Gewölbemauern die Atmosphäre genießen. Nach Vorankündigung und jeweils auf Reservierung werden dann Gin Cocktails mit den entsprechenden Menüs serviert. Schon jetzt beleben viele Vereine die Gaststube mit regelmäßigen Stammtischen, und Andrea Pothast betont, wie unterstützend der Ort und die Vereine sind. So fühlte sich die neue Pächterfamilie von Anfang an sehr willkommen geheißen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer sich näher mit den Künstlern auseinandersetzen möchte, die zur Geschichte des Schlosswirts beigetragen haben, dem sei der Kulturspaziergang empfohlen, organisiert über die Tourist-Information in Brannenburg. Eine etwa zweistündige Wanderung, die rund um die fest installierten Stehlen der neuen Künstlerkolonie Brannenburg über elf Stationen führt und die wechselvollen Biographien erlebbar macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der Oktober Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0784.JPG" length="509241" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:33:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.connilechner.de/der-schlosswirt-in-brannenburg-geschichtstraechtige-gemaeuer</guid>
      <g-custom:tags type="string">Essen und Trinken</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0784.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0784.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Elisabeth Kronseder</title>
      <link>https://www.connilechner.de/elisabeth-kronseder</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Frauenbilder – gestern und heute
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/_J2A8804-2ea4f37a.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele Themen in den Medien bieten aktuell Anlass zu Diskussionen, wie es um die Gleichberechtigung (bzw. Gleichbehandlung) von Frau und Mann bestellt ist. Macht man einen Zeitsprung zu den Anfängen der Frauen im deutschen Kunstbetrieb, befindet man sich im Jahr 1922, als die bisher männlich dominierte Gesellschaft einen revolutionären Entwicklungsprozess erfährt. Konkret war seit 1919 das Wahlrecht für Frauen in der Weimarer Verfassung verankert worden. Im Zuge dessen eröffneten sich erstmals neue Chancen im Bereich Bildung und Berufswahl – und somit auch alternative Lebensentwürfe. Vorwiegend war dies zunächst eine Errungenschaft des Bildungsbürgertums, wurde dort doch schon im Privaten der Unterricht von Mädchen gefördert. Davon profitierte auch die aufstrebende Künstlerin Elisabeth Kronseder, die zur „verschollenen Generation” gezählt werden kann. Aus gutsituiertem Hause in Braunschweig stammend, wurde das vielfach interessierte Mädchen früh von den Eltern in ihren Talenten gefördert. Sie musste sich nur – so scheint es – zwischen ihrer Liebe zur Musik und der bildenden Kunst entscheiden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was heute als selbstverständlich gilt, nämlich dass Frauen überhaupt Zugang zu staatlichen Bildungseinrichtungen haben, war damals zwar nicht mehr undenkbar, stieß aber bei den männlichen Kollegen anfangs auf wenig Gegenliebe. Kommentare wie „Wir wollen keine Malweiber” oder „Man sollte ein Hobby nicht übertreiben” finden sich als Zitate im sorgfältig recherchierten und informativen, jedoch sofort vergriffenen Ausstellungskatalog zu „Frau darf - 100 Jahre Künstlerinnen an der Akademie München” von September 2021 im Museum Fürstenfeldbruck. Erfreulicherweise ist die  Dokumentation noch online verfügbar. Elisabeth Kronseder hat eine der ersten Bildhauerklassen in München besucht und sich als „raumgreifendes Talent” entwickelt, wie es heißt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1933 übersiedelte die Familie von München ganz auf den 1917 erworbenen Peterhof in Friesing. In diesem kleinen Weiler fand sie bis in ihr hohes Alter von über 100 Jahren ihre Wohn- und Arbeitsstätte. Hier führte sie einerseits ein zurückgezogenes, andererseits ein geselliges Leben in unterschiedlichen Rollen: als Ehefrau und Mutter, 25 Jahre Führung des Peterhofs als Kinderheim sowie als vital-kreativ engagierte Künstlerin.  Vor allem die Bildhauerei und Malerei verfolgte sie konsequent. Vorrangig nicht aus dem Bedürfnis, gesellschaftliche Konventionen zu sprengen - revolutionäres Bestreben war ihr fremd. In ihren Werken spiegelt sich stattdessen ein Kunstverständnis, das auf Traditionen aufbaut und ihrer Lebensauffassung entsprach. Religiöse Motive bestimmen die Skulpturen und Plastiken, biblische Stoffe gehörten zu ihrem Einmaleins, das sie immer wieder als Thema aufgriff und variierte. Ebenso bekannt sind ihre Portraits von Erwachsenen und Kindern wie z.B. das oben abgebildete Ölbild „Marai“, in dem ihr Interesse am Gesichtsausdruck eines Menschen sichtbar wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Alter von 73 Jahren erregte sie bei den Nachbarn Aufsehen, als sie ein neues Werkzeug für ihr Atelier in Betrieb nahm. Von dem Lärm angelockt, der stetig nach draußen drang, schaute der Nachbar vorbei und fragte, ob „die Kronsederin“ heute den Staubsauger für einen Großputz verwenden würde. Was für ein Erstaunen, als er die figürlich eher zart wirkende ältere Dame mit einem kürzlich erworbenen Presslufthammer an einer Marmorskulptur erblickte. „A Luada bist scho“ war sein lakonischer Kommentar.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute gelten Frauen im Kunstbetrieb nicht mehr als Ausnahmeerscheinungen. Auch in vielen anderen Bereichen erfreuen sie sich einer hohen Medienwirksamkeit. So waren gleichermaßen weibliche, wie männliche Zuschauer im Juli und August dieses Jahres fasziniert von der Frauen-Fußball-EM und begeisterten sich für die so erfolgreiche deutsche Mannschaft. Die Fußballerinnen wurden 2022 öffentlich geehrt durch einen Empfang im Rathaus Frankfurt im Römer. Die Bildhauerin und Malerin Elisabeth Kronseder wurde 1974 geehrt durch den Bayerischen Verdienstorden am Bande und 1985 durch die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Samerberg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) privat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der September Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_kronseder.jpg" length="106457" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:32:55 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Kunst und Kultur</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Künstlerwerkstatt in Nußdorf</title>
      <link>https://www.connilechner.de/die-kuenstlerwerkstatt-in-nussdorf</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Aus dem Malkästchen geplaudert“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0609-cf1e3572.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich wollten die kreativen Köpfe hinter der Künstlerwerkstatt, Christine Haberlander und Alexandra Fradl 2020 das zehnjährige Bestehen feiern: im Sommer und draußen, etwas größer aufziehen - aber es kam anders als geplant: Corona hat auch ihre Pläne über den Haufen geworfen. Und sie durchliefen verschiedene Phasen der Krisenbewältigung. Alexandra Fradl, die sich zunächst über das mehr an Zeit freute, den ersten Monat maximal genoss und dann ein Minimum an Antrieb verspürte, schildert es so: „ich fiel regelrecht in ein Loch; Kunst, wer braucht das schon, es ist ja nicht systemrelevant, es war schon so, dass ich wirklich gedacht habe, mich, also meine Tätigkeit, braucht kein Mensch. Komischerweise hab ich dann direkt auch noch eine Malblockade erlebt.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Christine Haberlander ging es ähnlich, das „Auf-sich-selbst-zurückgeworfen-Sein“ erfuhr sie einerseits als angenehm - so konnte sie öfters das Atelier nutzen und die Malutensilien blieben einfach mal unaufgeräumt liegen - andererseits fehlte ihr der Austausch mit ihren Schülern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Malkurse: ein Geben und Nehmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurse zu geben sehen beide als „zweischneidiges Schwert“ an. Der Lerneffekt ist natürlich auf Seiten der Schüler größer, sie profitieren vom Können und der langjährigen Erfahrung der beiden Künstlerinnen. So haben sich beide in zahlreichen Studiengängen und Seminaren an bekannten Kunstakademien ebenso weitergebildet wie neue Techniken erlernt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Christine Haberlander arbeitet vorwiegend in Acryl-, Misch- und Drucktechnik. Alexandra Fradl hat neben Acryl und Zeichnen hauptsächlich in der Aquarellmalerei ihre bevorzugte Ausdrucksweise gefunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beobachten sie in ihren Kursen jemand, der zu verbissen an ein Thema geht, helfen kleine Lockerungsübungen oder Malen nach einem Musikstück, damit der Knoten aufgeht. Christine Haberlander und Alexandra Fradl erklären dazu, dass sie kein therapeutisches Konzept verfolgen: „das ist überhaupt nicht unser Weg, sondern es geht um die Technik, das Handwerk, die Komposition, die wir beherrschen und weitergeben möchten.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den Kursen legen beide Wert darauf, dass die Technik Schritt für Schritt erklärt wird und wie man an ein Motiv wie z.B. Blumen herangeht und die Vorstellung umsetzt. Dabei steht im Vordergrund das Gefühl, das beim Malen mitschwingt und vor allem auch die eigene Persönlichkeit, die im Bild zum Vorschein kommt, bestärkt wird also die Entwicklung eines eigenen Malstils. Das sehen beide eigentlich als das Schöne und Erstrebenswerte in der Malerei an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleichgesinnte treffen aufeinander
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den sozialen Aspekt begrüßen beide als wertvollen Nebeneffekt: „in den Kursen sind schon Freundschaften entstanden und wir haben treue Seelen, die schon seit zehn Jahren zu uns kommen.” Die begrenzte Teilnehmerzahl hat große Vorteile: „dadurch, dass die Gruppe so klein ist, können wir uns intensiv jedem Einzelnen widmen und auch da abholen, wo er ist.“ Wertvolles Know-How in Sachen Material wird selbstverständlich weitergegeben, dadurch ersparen sich die Kursteilnehmer so manch unnötige Erfahrung - in Sachen Langlebigkeit der Malgründe, Beschaffenheit der Pinsel und Intensität der Farben gibt es eklatante Unterschiede.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In nächster Zeit sind keine Ausstellungen geplant angesichts der nicht zu kalkulierenden Entwicklungen, „das ist uns momentan zu heiß“, sagen beide. Ansonsten kann man ihre fertigen Bilder  in regelmäßigen Abständen im öffentlichen Raum in Einzel- oder Gruppenausstellungen der Kunstvereine, denen sie angehören, bewundern. Für die Künstlerwerkstatt als Begegnungsstätte ist ein „Tag der offenen Tür “ angedacht, als spontane Möglichkeit, die Jubiläumsfeier zumindest im kleinen Rahmen zu begehen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mehr zu erfahren gibt es auf den Webseiten der Künstlerinnen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.blogger.com/blog/post/edit/3102621648304679119/245163957041684081#" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.atelier-christine-haberlander.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            und 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.blogger.com/blog/post/edit/3102621648304679119/245163957041684081#" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.xandis-galerie.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der September Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_kuenstlerwerkstatt.jpg" length="112925" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:32:49 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Kunst und Kultur</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0609.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_kuenstlerwerkstatt.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Nußdorfer Wassermelone</title>
      <link>https://www.connilechner.de/die-nussdorfer-wassermelone</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...es gibt sie wirklich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0255-0280bcfc.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ab Frühsommer sieht man die ersten Wassermelonen im Supermarkt angeboten, importiert aus Mittelmeer-Regionen wie Spanien oder der Türkei. In ein paar Wochen gibt es eine Wassermelone der besonderen Art zu kaufen: sie ist nur ein paar Kilometer weit entfernt herangewachsen, auf einem Feld des jungen Obst- und Gemüsebauern Marinus Niederthanner aus Nußdorf. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spaß als Motivation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seine praktische Ausbildung hat er in verschiedenen Betrieben in Nürnberg, am Bodensee und in Stuttgart absolviert, die Theorie hat er an der Berufsschule in Heilbronn gelernt. Er will einen Betrieb mit viel verschiedenem Obst aufbauen, die Wassermelonen sind jedoch eher ein außergewöhnliches Hobby, das er nebenbei macht und ihm einfach Freude bereitet. Und erntet mitunter auch Unverständnis oder wird belächelt, was er locker sieht: “ich schmunzle ja selber auch drüber, weil es einfach was lustiges und exotisches ist.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein erfahrener Obst- und Gemüsebauer hat ihm einmal den wertvollen Rat erteilt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wenn Du in in diesem Bereich arbeiten willst und rein auf Profit aus bist, hast Du den falschen Beruf gewählt. Stattdessen ist ein hoher Grad an Geduld und Ausdauer erforderlich, weil die Pflanzen jedes Jahr der unterschiedlichen Witterung ausgesetzt sind. Es kann Frost geben, starke Regenfälle oder Trockenheit und die Ernte ist bedroht oder fällt ganz aus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “Ich selbst würde mich eher als Perfektionist bezeichnen - ich bin erst mit 100%-igen Ergebnissen zufrieden. Beim Wassermelonenanbau muss ich meine Erwartungen herunterschrauben und Rückschläge in Kauf nehmen.” 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ein Hektar große Feld bietet auch die Möglichkeit für Versuche: dieses Jahr werden drei verschiedene Sorten angebaut, die sich hauptsächlich in der Größe unterscheiden, aber auch mit einer kernlosen Alternative wird experimentiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht zu früh pflanzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erfahrungswerte aus den letzten drei Jahren konnten schon gewonnen werden, so wartet der Wassermelonen-Enthusiast nunmehr vorsichtshalber die “Eisheiligen” ab (Mitte Mai kann es nochmal sehr kalte Nächte geben), bevor er die Pflanzen setzt. Auch die Abstände wurden vergrößert. Daß die Wassermelone eine anspruchsvolle und empfindliche Pflanze ist, merkt er jedes Jahr am Ende der dreimonatigen Wachstumsphase: “wir haben gewisse Verluste und auch Lücken, aber im Großen und Ganzen ist es bisher immer gut gegangen.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klopftest - aber nicht auf dem Feld
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Experte kann Marinus Niederthanner auch erklären, warum man auf Wassermelonen klopft: “zur Bestimmung der Reife gibt es diesen Klopftest, dabei gilt die Faustregel: klingt sie beim Draufklopfen dumpf und hohl, ist die Melone anscheinend reif. Wir können auf dem Feld nicht jede einzelne Melone abklopfen, das können wir in der Praxis natürlich kaum umsetzen, dafür bestimmen wir den Zeitpunkt zum Ernten auf andere Weise.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Freunde und Familienmitglieder, alle helfen dann zusammen und haben auch Tipps für kreative Verarbeitung parat. Marinus gibt zu, dass er die Melonen bisher nur roh verspeist hat - weiß aber von den unzähligen Möglichkeiten der Verwendung: von Salat mit Schafskäse, bis hin zu Marmelade - in flüssiger, sogar gegrillter Form kann sie genossen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Exot im Wassermelonenanbau - südlich von München gibt es sonst niemanden und in ganz Bayern werden ca. 30 Hektar mit Wassermelonen bepflanzt  - möchte er das Geschäft nicht weiter ausbauen. “Lieber wollen wir noch andere Kulturen dazu nehmen und diese in der Region verkaufen, weil wir insgesamt in Deutschland einfach viel zu wenig Obst und Gemüse in Selbstversorgung haben, es macht ungefähr 30 % aus, der Rest wird importiert. Ich bin einfach der Meinung, dass man bei uns mehr produzieren könnte. Deshalb sind wir auf der Suche nach Ackerflächen, um dies verwirklichen zu können.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wem jetzt schon das Wasser im Mund zusammenläuft, kann voraussichtlich ab September einen Abstecher zum Selbstbedienungsstand in Nußdorf oder Oberaudorf machen, und sollte die Augen offenhalten in den Supermärkten der Region.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der August Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_wassermelone.jpg" length="122910" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:32:35 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das “Bergbauernwagal”</title>
      <link>https://www.connilechner.de/das-bergbauernwagal</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zwei engagierte Botschafterinnen für einen respektvollen Umgang mit Tier und Natur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0166-c07f2026.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein würdiges Leben aber auch ein ebenso würdiges Ende für die Tiere, die sie vom ersten bis zum letzten Atemzug an begleiten - wie kann das gehen, fragten sich Rosina Gabriel und Christiane Voggenauer und entwickelten aus der Überzeugung heraus, “dass es gehen muss”, einen Plan, unterstützt vom Projektmanagement der Öko-Modellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein (ÖMR). Die beiden Bäuerinnen und Mütter betreiben jeweils einen Hof mit Milchviehhaltung und bekennen sich zu der engen sowie verantwortungsvollen Beziehung zu Ihren “Viechern”, die es verdient haben ein stressarmes, würdiges Ende zu finden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Wagal kommt in´s Rollen...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tiefer in die Materie eingestiegen sind die engagierten Frauen dann mittels Fortbildungen, Exkursionen, bereitgestelltem Know-How der ÖMR und vor allem durch die bestehende Plattform, die es erleichterte, das Kind, das inzwischen einen Namen bekommen hatte, zu bewerben. Als nämlich ein passender Verkaufswagen angeboten wurde, zögerte Christiane nicht lange und ergriff die Chance - ab diesen Augenblick konnten sie quasi nicht mehr zurück, das “Bergbauernwagal” war aus der Taufe gehoben, wobei der Name vor allem für die Weidehaltung der Tiere auf den Bergwiesen und Almen steht und für die klein strukturierten Familienbetriebe im Berggebiet. Deshalb haben sie sich in ihrem Logo auch auf die Fahnen geschrieben: Natur.Nah.Genießen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ei
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           nkaufen mit Lerneffekt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit März 2021 können sie damit auch außerhalb von Frasdorf ihr Bio-Rindfleisch und Bio-Wurstwaren aus 100% Rindfleisch, ohne Nitritpökelsalz anbieten, und erfreuen sich von Anfang an großer Beliebtheit. Es ist nicht nur das gesunde und hochwertige Angebot, mit dem die beiden einen Nerv bei den Verbrauchern treffen. Der persönliche Austausch, die Nähe zum Kunden sind ein Mehrwert für beide Seiten. Fragen rund um die Haltung der Tiere, die Fütterung, auch die Verarbeitung beantworten die beiden sehr offen, und wer noch genauer hinschauen möchte, der ist bei den regelmäßig stattfindenden Hofführungen willkommen. Ein wichtiges Anliegen ist es dabei, den Besuchern näher zu bringen, wie essentiell die Landwirte für die Landschaftspflege verantwortlich sind und im Kreislauf mit der Natur wirtschaften: „es ist vielen kaum bewusst, dass es ohne die Bauern und ihre Tiere keine Almen, keine grünen Wiesen geben würde!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Botschaft kommt an
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen Schritt weiter auf den interessierten Konsumenten zu geht man bei der Verpackung: auf dem Etikett steht der Name des Tieres, das verwertet wurde und schonend zur Schlachtung begleitet wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Es geht um die Wertschätzung und den bewussten Fleischkonsum – in jedem Bissen steckt die Geschichte eines Lebewesens, und die soll eine gute sein. Der Gegensatz zum anonymen günstigen Supermarktfleisch, bei dem es scheinbar egal ist, wie es gelebt hat. Aber das ist uns nicht egal, auch wenn einige Verbraucher Probleme haben das Fleisch zu essen und gleichzeitig den Namen zu kennen. Lieber weniger Fleisch und dafür ganz bewusst das richtige Fleisch.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Verwertung beim nahegelegenen Metzger geschieht “ganzheitlich”: es wird komplett alles verarbeitet, so wird aus den Knochen noch Rinderfond hergestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Di
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           e ÖMR Hochries-Kampenwand-Wendelstein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klein strukturierte (Familien)-Betriebe fördern, die Wertschätzung für regionale Produkte erhöhen sowie der Erhalt der Naturlandschaft und Grünflächen sind die Ziele der 27 ÖMR in Bayern. Stefanie Adeili setzt sich als Projektmanagerin für die praktische Umsetzung vieler Ideen ein, die von Höfen in der Region an sie herangetragen werden. Im Gespräch wird deutlich: bei aller Verklärung und romantischen Vorstellung vom Landleben, wie sie in den Köpfen mancher Leute noch vorherrscht; die Realität sieht anders aus - das Thema Naturschutz ist nicht nur wichtig, sondern auch überlebensnotwendig für Bewohner wie Besucher: Im Grunde sind wir alle dazu aufgerufen, unseren Beitrag zum Erhalt des Ökosystems und der Artenvielfalt zu leisten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Infos unter: www.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.blogger.com/blog/post/edit/3102621648304679119/2375053564094415930#" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           bergbauernwagal.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der August Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_bergbauernwagal.jpg" length="111404" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:32:26 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.connilechner.de/das-bergbauernwagal</guid>
      <g-custom:tags type="string">Essen und Trinken</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_bergbauernwagal.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_bergbauernwagal.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Auf den Teller statt in die Tonne</title>
      <link>https://www.connilechner.de/auf-den-teller-statt-in-die-tonne</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Ein Gespräch mit Benno Steinbrecher, Mitinitiator und Leiter der Tafel Brannenburg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0701-156d00f5.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufgabe der „Tafel Deutschland“ ist „Lebensmittel retten. Menschen helfen“. Unter dem Motto „Auf den Teller statt in die Tonne“ wird laut Website 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.blogger.com/blog/post/edit/3102621648304679119/4061957750046814042#" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.tafel.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            in aktuell über 960 Standorten in Deutschland dafür gesorgt, dass allein pro Jahr rund 265.000 Tonnen Lebensmittel gerettet, und an über 1,6 Millionen Menschen weitergegeben werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kam es zur Gründung der Tafel Brannenburg?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „2009 erhielt Pfarrer Bernhard Bielasik zu seinem 60. Geburtstag eine Spende über 500 €, diese sollte den Bedürftigen in der Gemeinde zugute kommen und als Grundstein für die Einrichtung einer Tafel dienen. Zunächst haperte es bei der Umsetzung, dann erfuhr ich von dem Vorhaben, stellte spontan meine Bushalle kostenlos als Standort zur Verfügung, vermittelte Einrichtungsgegenstände wie Regale und Theken aus Altbeständen des Prechtl-Marktes und der Kaserne Brannenburg, die sozusagen einem „Recycling“ unterzogen wurden, und so nahm das Projekt nach und nach Gestalt an. Es meldeten sich auch schnell freiwillige ehrenamtliche Helfer, von denen etliche auch bis heute aktiv mit dabei sind. Die Mitgliedschaft im Dachverband „Tafel Deutschland“ ging einher mit der Eröffnung der Tafel durch Pfarrer Bernhard Bielasik und mich als Leiter.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie sieht der Alltag an den Ausgabetagen aus?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Jeden Mittwoch Vormittag schwärmt eine Truppe mit dem Kühlfahrzeug aus und holt die Lebensmittel von den teilnehmenden Läden in Brannenburg und Flintsbach ab, danach werden die Kisten sorgfältig überprüft, und beschädigte oder ungenießbare Ware aussortiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Nachmittag öffnet sich dann die Tür der Bushalle und die Lebensmittelausgabe erfolgt, immer zwischen 13.00 und 15.00 Uhr, gegen einen Unkostenbeitrag von 1 €. Insgesamt kümmern sich 18 ehrenamtliche Mitarbeiter und 4 Aushilfen mittwochs um den Ablauf, und des Weiteren tragen Sponsoren und private Spender dazu bei, dass die laufenden Betriebskosten gedeckt werden können. Nachdem ich offensiv auf die Gemeinden zugegangen bin und eine Auflistung der Kosten vorlegte, erhält die Tafel jetzt auch jährlich eine Zahlung aus deren Etats.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie viele Bedürftige sind aktuell bei Ihnen registriert?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Momentan nutzen ca. 50 Bedürftige pro Monat regelmäßig das Angebot der Tafel, sie müssen sich vorher bei der Kirche, beim Pfarrbüro anmelden und Nachweise wie z.B. Leistungsbescheid/Rentenbescheid vorlegen, und erhalten dann einen Berechtigungsschein. Wer zu uns kommt, braucht die Unterstützung und man merkt auch, dass sie froh sind, etwas zu erhalten. Der gesamte Bedarf kann natürlich nicht abgedeckt werden, die Leute müssen schon einkaufen gehen. Unser Angebot richtet sich ja an alle Altersgruppen, aber vor allem die ältere Bevölkerung scheint eine große Hemmschwelle überwinden zu müssen - viele trauen sich schlichtweg nicht, und hungern lieber, bevor sie etwas annehmen. Man kann die Leute nicht zwingen, aber es gibt so viele Rentner, bei denen es einfach nicht zum Leben reicht.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieviel Zeit können Sie in das Projekt pro Woche investieren?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Jeden Mittwoch einen halben Tag, dazu bin ich für die gesamte Verwaltung zuständig und Kassierer. Um den Aufwand möglichst gering zu halten, stellen wir z.B. für unsere Tafelkunden ein „Schweindl“ auf, da zahlen sie den symbolischen Unkostenbeitrag von 1 € ein. Wir bringen das dann zur Bank, wo es ausgeleert wird. Als Unternehmer muss ich meine Zeit gut einteilen, die Abläufe müssen „einfach“ gehalten sein, nur so kann ich das Ganze gut managen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Ende des Tages ist dann alles abgeräumt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Zur Zeit ist das schon der Fall, ja. Wenn etwas übrig bleibt, holt das die Kiefersfeldener Tafel ab, weil die am nächsten Tag ihre Lebensmittelausgabe haben. Aber in letzter Zeit bleibt fast nichts mehr übrig, weil wir auch weniger erhalten. Wir sind auch in guten Kontakt mit anderen Tafeln, wie z.B. Bad Aibling, es gibt oft komplette Lastwagenladungen, die z.B. falsch etikettiert wurden, da schreiben sie uns an und wir bekommen dann einen Teil davon ab.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie sehen Sie die Entwicklung der nächsten Zeit?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Die Entwicklung kann man nicht vorhersehen, aber wahrscheinlich wird es in Zukunft noch mehr Bedürftige geben. Und wenn die Lebensmittel so knapp werden und wir nichts mehr bekommen und Lebensmittelspenden reduziert werden, dann ist das ein Mords-Problem, weil wir nichts mehr zum Ausgeben haben. Bei den Geldspenden müssen wir nicht bangen, da kommen wir über die Runden.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der August Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_tafel.jpg" length="146545" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:32:17 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.connilechner.de/auf-den-teller-statt-in-die-tonne</guid>
      <g-custom:tags type="string">Essen und Trinken,Soziales</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0690.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_tafel.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Musikfilmtage Oberaudorf vom 06.-10. Juli</title>
      <link>https://www.connilechner.de/musikfilmtage-oberaudorf-vom-06-10-juli</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ein hochprofessionelles Festival ist auch in der „Provinz“ möglich“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/Markus_Aicher-8ab67603.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gespräch mit Markus Aicher, Leiter und Begründer des Festivals
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kam es zur Gründung der Musikfilmtage, und warum gerade in Oberaudorf?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch meinen Beruf beim Bayerischen Rundfunk in München war ich jahrelang Besucher der großen internationalen Filmfestivals wie Venedig, Cannes, Berlin oder Toronto. Aber zunehmend hatten es mir die kleinen Festivals wie etwa die Bozner oder die Hofer Filmtage immer mehr angetan, da dort der direkte Kommunikationsaustausch zwischen FilmemacherInnen und Publikum einfach besser funktioniert. Und da ich immer schon ein großer Liebhaber von Musikfilmen war und in Oberaudorf mit meiner Familie lebe, einem Ort der sich durch eine große Musikalität und viele Vereine auszeichnet, lag es nahe, den Versuch der Kulturvermittlung hier vor Ort zu unternehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Haben Sie eine Art thematischen Überbau bei den Musikfilmtagen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt keinen thematischen Überbau, anders wie bei unseren Freunden von der „Nonfiktionale" in Bad Aibling, die ihr Festival jedes Jahr unter ein anderes Motto stellen. Wir versuchen eine breit gefächerte und interessante Film Auswahl zu treffen, übernehmen Produktionen von anderen Festivals und präsentieren Einreichungen wie aber auch das alljährliche Kurzfilm Programm, das in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Fernsehen und Filme in München entsteht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gibt es Filme im Programm, die sich dem Thema „Musiker in Corona Zeiten“ widmen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da freuen wir uns sehr, eine echte Weltpremiere in Oberaudorf präsentieren zu können: den Film „Odyssee- a journey into the light" der Gruppe Quadro Nuevo. Mulo Francel und seiner Mitstreiter, zeigen in dieser musikalischen Dokumentation wie sie sich selbst aus der Absage der Konzerte, dem üblichen Tournee Rhythmus und dem Zurückgeworfensein in der Corona Zeit durch den Gedanken einer Reise zu den Äolischen Inseln auf den Spuren von Odysseus, Ikarus und Poseidon mit neuer Kreativität aufgeladen haben. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Lehren ziehen Sie aus vorhergegangenen Festivals?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben uns sehr gefreut dass uns unsere Förderer und Sponsoren wie auch die Gemeinde Oberaudorf kontinuierlich unterstützt haben und wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem unerschrockenem Publikum. Ein ausgefeiltes Hygienekonzept in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Rosenheim und der Gemeinde sowie ein aufgeschlossenes, diszipliniertes und kluges Publikum hat gezeigt, dass es auch in Pandemie Zeiten möglich ist, Kulturveranstaltungen stattfinden zu lassen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf welche Live Konzerte können wir uns freuen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wird zwei Konzerte geben: am Donnerstag 7. Juli einen Auftritt der Band Quadro Nuevo um 20:00 Uhr im Kurpark vor der Open Air Aufführung ihres Filmes, die anschließend stattfinden wird. Und am Sonntag 10. Juli das vom letzten Jahr wegen Krankheit verschobene Konzert des „Dreiviertelblut" Frontmanns Gerd Baumann. Er, der auch Professor an der Hochschule für Musik in München für Komposition und Filmmusik ist, wird zusammen mit seiner Band „Parade" seine rockigen Film-Songs aus den Kino-Hits von Marcus H. Rosenmüller wie etwa „Wer früher stirbt ist länger tot", „Sommer in Orange", „Beste Zeit" und anderen aufführen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist dieses Jahr anders?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach den beiden Corona Editionen wollen wir das Festival 2022 wieder langsam in seine alten Bahnen lenken, verzichten jedoch heuer auf den Spielort Gasthaus Brünnstein und konzentrieren uns auf die Veranstaltungsorte Kursaal, Kurpark und erfreulicherweise das nun auch wieder zugängliche Refektorium im Kloster Reisach. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist geblieben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Publikumspreis den die Firma ARRI stiftet, 1000 € für den beliebtesten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Film und dessen Produzenten. Das Publikumsgespräch findet im Gasthaus Ochsen am Sonntag 10. Juli um 11:30
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Uhr statt mit den beiden Gästen: der bayerischen Schauspielerin Johanna Bittenbinder und dem langjährigen Leiter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           der Berliner Filmfestspiele, Dieter Kosslick. Und natürlich erwarten wir zu vielen Filmen die MacherInnen und freuen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           uns auf den Austausch mit dem Publikum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurzfristige witterungsbedingte Programm-Änderungen finden sich auf der Homepage: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.blogger.com/blog/post/edit/3102621648304679119/815348381316188150#" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.musikfilmtage-oberaudorf.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bildrechte West Side Story: © Walt Disney Studios Motion Pictures Germany
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Portraitfoto Markus Aicher: © Musikfilmtage Oberaudorf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der Juli Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DF-20702_R_CROP.jpg" length="533909" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:32:06 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.connilechner.de/musikfilmtage-oberaudorf-vom-06-10-juli</guid>
      <g-custom:tags type="string">Kunst und Kultur</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DF-20702_R_CROP.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DF-20702_R_CROP.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Sinneswandeln</title>
      <link>https://www.connilechner.de/sinneswandeln</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            ...beim Schaukasen der Jaud Kaserei
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0865-9732a330-6dcbfa53.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei einem Besuch auf dem Huben Hof durfte ich dem Kaserer, Thomas Jaud über die Schulter schauen - seither habe ich einen besseren Bezug zu regional produzierten Lebensmitteln allgemein und Käse von der Jaud Kaserei im Besonderen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor allem weiß ich jetzt genau, was drin ist: frische Heumilch, am Vorabend und in der Früh gemolken, ist die Hauptzutat, und wer meint, Milch ist gleich Milch, der irrt: “die Kühe haben einen sehr empfindlichen Hormonhaushalt und wir achten bei der Haltung und Fütterung darauf, dass sie sich wohl fühlen,” erklärt mir Thomas Jaud. Das heißt für die glücklichen Kühe vom Huben Hof unter anderem: ca. 300 Tage pro Jahr auf der Bergweide mit intakter Pflanzenwelt, ohne Einsatz von Kunstdünger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Heumilch und seine vielfältige Verarbeitung zu etwa Butter, Käse, Joghurt und Quark ist also viel mehr als ein besonderes Geschmackserlebnis - es ist der schonende Umgang mit den Ressourcen und die Wertschätzung der Natur, was seine wahre Qualität ausmacht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                           
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Live“ und hautnah bekomme ich mit, wie Thomas Jaud seinen Käse herstellt: gerade taucht er den Arm in den Kaskessel und testet die Konsistenz in der gelben, suppigen Masse mit den Fingern. Sieht aus wie Schafskäse-Brocken, was da im Kessel schwimmt, jetzt ist der Käse bereit zum Rausnehmen und dann gehen die vielen Arbeitsschritte schnell und dennoch behutsam von der Hand.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Kasraum sind sehr hoch. “Der Käse liebt es warm, so um die 30 Grad Celsius hat es schon meistens, aber wenn ich im Sommer den Bergkäse mache, sind wir bei über 50 Grad Celsius, ein türkisches Dampfbad.” 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Die “Seele des Raums” nennt er seinen selbst entwickelten Kaskessel, der 400 Liter Flüssigkeit fasst - eine Spezialanfertigung aus Kupfer. Dafür hat er sich einen Fachmann gesucht, der normalerweise Brauereikessel baut, also mit Kupfer arbeitet. In der Käseherstellung war es alte Tradition, bevor Edelstahl verwendet wurde. “Geschmacklich ein Riesenunterschied, außerdem wirkt Kupfer antibakteriell und man kann auf sehr viel Chemie verzichten.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt darf ich auch schon probieren, es gibt Molke - sie schmeckt erfrischend und nicht so säuerlich wie erwartet. Viele seiner Kunden schätzen das Getränk, vor allem wegen der Nährstoffe und gesundheitlichen Wirkung. Sogar Baden kann man darin, Königin Cleopatra musste sich noch mit Eselsmilch begnügen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Abschließend führt mich Thomas Jaud in den Reiferaum, der bereits vom charakteristischen Duft der vielen Käselaibe erfüllt ist. Dort werden die jungen Laibe “gestreichelt”, mit einer in Wasser getauchten Bürste, um etwaige Keime zu entfernen. “Am Anfang brauchen Laibe ganz viel Liebe“, kommentiert er, und es sieht nach Hingabe aus, was er da macht. Im Regal lagern alle möglichen Reifegrade und Größen - auch recht kleine und flache Laibe, mehrstöckige Hochzeitstorten aus Käse entstehen daraus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es mangelt nicht an Kreativität und Erfindungsreichtum auf dem Huben Hof, zudem gehören Offenheit und Flexibilität dazu, ihn ökologisch sowie ökonomisch zu betreiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Hofladen erwartet mich eine kleine, aber feine Auswahl an selbst hergestellten Spezialitäten aus Heumilch, sowie auch Marmelade, Likör und Produkte anderer regionaler Produzenten. Der Selbstbedienungsladen basiert auf Vertrauen - bisher kein Risiko für Agnes und Thomas Jaud, viele Kunden schätzen auch die Anonymität beim Einkaufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Später verkoste ich dann die beliebtesten Käsesorten und schmecke förmlich heraus, was es alles braucht, damit solche Köstlichkeiten entstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Besuch bei der Kaserei Jaud spricht alle fünf Sinne an, man lernt viel Nützliches aus erster Hand und mich hat es angeregt, das eigene Konsumverhalten zu überdenken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Informationen über die Jaud Kaserei und das regelmäßig stattfindende Schaukasen unter: https://jauds-kaese.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der Juni Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_KJ.jpg" length="95132" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:31:46 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.connilechner.de/sinneswandeln</guid>
      <g-custom:tags type="string">Essen und Trinken</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0966.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_KJ.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kimm, und hock di nieder!</title>
      <link>https://www.connilechner.de/kimm-und-hock-di-nieder</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Boarische Entschleunigungsweg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           in Aschau im Chiemgau
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/133_Herberts+Schlossblick.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Gespräch mit Herbert Reiter, Leiter der Tourist Information
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herr Reiter, wie viele Bankerl verträgt ein Dorf?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz klar, die Qualität steht bei uns im Vordergrund und nicht die Quantität. Aschau i.Chiemgau hat schon seit jeher über 360 Sitzbänke im ganzen Gemeindegebiet verteilt und so ist dazu passend die Idee mit den Themenbänken entstanden. Gerade die besonderen und individuellen Themenbänke laden zum Schmunzeln ein, sorgen für Begeisterung und Freude bei Bürger, Gästen und Besuchern aus Nah und Fern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer sind die „Designer“ der Bankerl?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jeder Themen-Bankerl-Spender kann individuell seine Ideen einbringen, allerdings muss es schon ins Gesamt-Konzept passen. Wir von der Tourist Info setzen uns im Vorfeld mit den Spendern zusammen, besprechen alles genau und können uns letztendlich ergänzen. Gefertigt werden die Themenbankerl bei den heimischen Handwerkern, was zugleich eine Wirtschaftsförderung in die Gemeinde bringt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wann ist die beste Jahreszeit für das Naturkino-Erlebnis Entschleunigungsweg?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grundsätzlich hat jede Jahreszeit seinen Reiz. Aber ganz klar, besonders die Zeit vom Frühjahr bis Herbst ist die perfekte Zeit zum Niedersitzen und zum ausgiebigen Genießen der 200 Themenbankerl.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie schaut es mit Nachhaltigkeit am Bankerlweg aus?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir verfolgen ein spezielles Konzept mit der reduzierten Aufstellung von Abfalleimern im gesamten Gemeindegebiet, so wird bewusster darauf geachtet, und man wird dazu angehalten, seinen Müll selber zu entsorgen bzw. mit nach Hause zu nehmen. Eine wunderbare Sache ist auch, dass ehrenamtliche Bürger seit Bestehen des Boarischen Entschleunigungswegs mehrmals die Woche über den Weg gehen und ihn sauber halten. Und auch durch die vorbildliche Arbeit unserer Kollegen vom Bauhof ist das Aschauer Ortsbild total sauber und top in Schuss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Haben Sie ein persönliches „Lieblingsbankerl“?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Natürlich habe ich jedes einzelne Themenbankerl in mein Herz geschlossen, doch eins hat für mich eine ganz besondere Bedeutung: Die Bank mit der Nr. 133 hat den Namen „Herberts Schlossblick“ und steht vor meinem Elternhaus – diese habe ich zu meinem runden Geburtstag bekommen. Der einzigartige Blick aufs Schloss Hohenaschau ist bezaubernd schön. Wenn die Zeit es für mich zulässt, genieße ich es absolut, dort zu verweilen und neue Kraft aufzutanken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie wird die Notruf-Funktion angenommen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Unsere Aschauer und Sachranger Bankerl werden regelrecht zur Rettungsinsel. Wie oft geht es einem selbst so, man ist in der Fremde z.B. auf der grünen Wiese oder in einem Waldstück unterwegs und könnte dann im Notfall nicht 100 % genau durchgeben wo man sich befindet. Alle 200 Themenbänke sind geortet und bei der Rettungsleitstelle sowie den örtlichen Rettungskräften hinterlegt. Ja, der Bankerl-Notruf wird immer wieder in Anspruch genommen und leistet großartige Dienste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gibt es inzwischen auch Nachahmer-Projekte?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Oh ja, da muss ich jetzt direkt schmunzeln – gleich wenige Tage nach unserer Eröffnung vom Aschauer Bankerlangebot waren die ersten Nachahmer da und wollten kopieren. Man muss ganz klar sagen, die Herzensidee stammt von uns und dafür haben wir auch viel Hirnschmalz und Begeisterung reingesteckt. Hinzu kommt, dass wir uns auch von Anfang an die Marke Bankerldorf haben schützen lassen, daher auch das ® beim Erscheinungsbild von unserem Bankerldorf® Aschau i.Chiemgau.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Informationen über 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.blogger.com/blog/post/edit/3102621648304679119/7151868877577404175#" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.aschau.de/boarischer-entschleunigungsweg
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Seh
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           e
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           nswert: der Bankerl-Kurzfilm: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.blogger.com/blog/post/edit/3102621648304679119/7151868877577404175#" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.aschau.de/bankerfilm
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos: (c) Tourist Info Aschau im Chiemgau
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der Juni Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_aschau.jpg" length="240694" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:31:31 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.connilechner.de/kimm-und-hock-di-nieder</guid>
      <g-custom:tags type="string">Freizeit und Sport</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/Zamperlbank.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_aschau.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glasgestalter Florian Lechner</title>
      <link>https://www.connilechner.de/der-glasgestalter-florian-lechner</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Atelierbesuch in Nußdorf am Inn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/MaresaJung-2019_056715ab-Portrait-Florian-gut.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie fand der Künstler zum Material selbst? Zunächst über das Licht als zentrales Thema seiner Sinneswahrnehmung und gleichzeitig dem Bestreben, die verschiedenen Phänomene im Zusammenhang mit Licht, das auf Materie trifft, zu untersuchen und ihnen durch seinen künstlerischen Ausdruck in Form von Glasobjekten eine neue Bedeutung zu geben; bei Florian Lechner heißt dies: „Lichtmaterie“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                                  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Licht ist nicht sichtbar, das ist so schwer zu verstehen und nachzuvollziehen. Ich taste mich da mit den Kindern so ran: ihr wisst ja, warum der Himmel blau ist, da kommt sofort: wenn man auf dem Mond steht, ist alles schwarz, man muss direkt auf einem Stern stehen, damit man das Licht erkennen kann, aber sonst ist absolute Dunkelheit. Der Planet, auf dem wir leben dürfen ist geprägt durch sichtbares Licht.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glas und seine Konstanten: Licht, Raum, Klang
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Glas ist das einzige Material, was in diesem starken Umfang Licht brechen kann und welches über die entsprechende Durchsicht verfügt, bei einer Figur aus Glas nehme ich diese wahr und auch das, was dahinter ist, was wiederum darauf wirkt, was ich vorne sehe. Eine reizvolle Verbindung aus dem, was unser Gehirn erkennen möchte und was es geliefert bekommt.“ Und in der Physik ist Lichtgeschwindigkeit ein absoluter Wert, auch wenn man sich da noch nicht so einig ist, es gibt immer noch Unbekannte, was ist jetzt Materie, was ist Schwingung, auch Klang ist eine Schwingungsform.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zurück zum Glas als Werkstoff selbst: in den 60er Jahren wurde von Florian Lechner das sogenannte Schmelzglas entwickelt, seine Erfindung, mit der es gelang, die Grenzen der Glasbearbeitung auszuloten. Erstmals konnten diaphane (lichtdurchlässige) Wände ohne Beton oder Bleiruten auskommen. 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Dank dieser technischen Neuerung entstanden zahlreiche Werke auf dem gesamten europäischen Kontinent.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Öffentliche Räume und sakrale Bauten laden ein, die sichtbar gewordenen Visionen des Künstlers zu betrachten und sich darauf einzulassen. Ein monumentales Projekt wie der Glasbrunnen im Innenhof der Bayerischen Landesbank, München, spiegelt die gedankliche Einheit von Glas, Licht, Wasser und Bewegung in unvergleichlicher Art und Weise, weltweit der erste Glasbrunnen überhaupt. Im Kloster Ettal gibt es eine wunderschöne Kirche neben dem Hauptraum, „die habe ich total gestaltet, zunächst ging es nur um die Fenster und dann habe ich das gesamte Konzept entwickelt, damit die Bezüge klar werden. Eine Rarität in meinem Wettbewerbsleben insofern, als dass der leitende Architekt bei der Vorstellung dermaßen lobende Worte für meine Gestaltung fand, dass ich fast in den Boden versunken wäre – in der Jury Totenstille.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehrere Wendungen durchziehen das Werk Florian Lechners, bis hin zu einer Entwicklung zum zerbrochenen Glas. „Das Verletzte ist sehr lichtvoll und so kam es zur Bearbeitung fertiger Säulen mit Hammer und Meißel, ein Risiko, das ich bereit war, einzugehen, das Material lässt sich nicht betrügen. Auf den Menschen bezogen kann man vielleicht sagen: die Endlichkeit, Vergänglichkeit als unabdingbares und lichtvolles Element.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zuletzt auch die Verwendung von Stahl zum Biegen der Glassäulen: „Das Glas muss fast „leiden“, erst ist es weich und fließend, und wird dann „gefügsamer“ gemacht.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Interaktion zwischen bildender Kunst und Musik nimmt ebenso einen großen Stellenwert bei Florian Lechner ein. Seine klingenden Glasschalen erweitern das Repertoire in Richtung Klang und seiner unerschöpflichen Inspirationsquellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Maresa Jung, Florian Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der Januar Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/IMG_0455.jpg" length="454125" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:30:59 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.connilechner.de/der-glasgestalter-florian-lechner</guid>
      <g-custom:tags type="string">Kunst und Kultur</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/IMG_0455.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/IMG_0455.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wildwasserschule Inntal</title>
      <link>https://www.connilechner.de/wildwasserschule-inntal-im-einklang-mit-der-natur</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Einklang mit der Natur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/IMG_20210911_142739-5bb8e5fa.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn man sich mit Robert Popp, dem Gründer und Leiter der Wildwasserschule Inntal unterhält, bleibt man mit einem gewissen Staunen zurück, was ein 62 jähriger an sportlichen Leistungen bewältigen kann. Begeistern, ermutigen, und Leidenschaft für das, was er macht, das sind die Eigenschaften, die ihn wohl am besten beschreiben könnten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und genau diese Art Charakter braucht es wohl auch, um sich nun schon seit über 30 Jahren in der Outdoor Szene zu behaupten. „Als ich 1988 die Wildwasserschule gründete und mir ein Raft zugelegt habe wurde ich mit großen Augen angeschaut und erntete Unverständnis. „ Denn eigentlich komme ich aus dem Kajaksport, was auch heute noch meine große Leidenschaft ist.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittlerweile hat sich das Portfolio um viele weitere Outdoor-Erlebnisse, wie verschiedene Canyoning- und Raftingtouren sowie Kajakkurse, aber auch gemütlichere Touren, wie Lamatrekking oder Schneeschuhwandern erweitert. Ein weiterer Baustein sind Firmen- und Teamevents bis zu einer Größe von 200 Teilnehmern. Die langjährigen Partnerschaften mit großen Agenturen wie Jochen Schweizer oder mydays sprechen für sich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Grundgedanke ist jedoch geblieben: Natur erleben im Einklang mit der Natur. Ausgangspunkt für alle Touren ist die rustikale Basis im Stil eines kanadischen Outdoor-Camps direkt am Kieferbach inmitten der Natur. Im Camp selbst ist es so ruhig und abgeschieden, dass man meinen könnte, man befände sich tatsächlich am Yukon. „Viele Teilnehmer kommen aus Bayern, jedoch haben wir immer mehr Kunden aus Europa und der ganzen Welt.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Menschenkenntnis
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Laufe der Zeit hat Robert Popp sehr viele Leute kennengelernt und oft haben sich gewisse Vorahnungen bestätigt: „meine Frau sagt oft: wie hast Du das vorher gewusst, was derjenige beruflich macht? Ich sehe viel an der Körpersprache, wie jemand wirkt, wie er auf mich zugeht, wie er sich benimmt. Das hilft mir oft bei der Planung der Tour, weil ich ein Sicherheitskonzept verfolge, das möglichst alle Risiken ausschließt, sowohl technisch als auch menschlich.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei den Canyoning Touren in der nahen Gießenbachklamm wird besonders darauf geachtet, dass sich niemand überschätzt, „manche buchen gleich die Extrem Adrenalin Tour und sind doch körperlich nicht entsprechend fit. Dann wird vor Ort eingebremst und eine Einsteiger Variante empfohlen. Auch sollen die Teilnehmer sich mit einbringen und Verantwortung übernehmen, d.h. bei Sprüngen von bis zu 8 Metern Wasserfälle herunter soll nicht blind hinterher gesprungen werden.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ängsten begegnen und sie besiegen, diese Grenzsituationen bewirken bei vielen Teilnehmern, dass sie sich öffnen. Für Robert Popp ist eine Tour dann geglückt, wenn Leute, die vielleicht vorher Angst vor Sprüngen oder sogar mit Höhenangst zu kämpfen hatten, danach sagen können, sie haben sich absolut sicher gefühlt, sind über sich hinausgewachsen und hatten ein super Erlebnis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das ist es auch, was Firmen an unseren Teamevents so schätzen. Unsere Aktionen schweißen die Mitarbeiter mit viel Spaß und Nervenkitzel zusammen und anschließend können wir das Erlebte am Lagerfeuer und bei einem BBQ im Outdoor-Camp Revue passieren lassen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das alles wäre natürlich ohne sein Team so nicht möglich. „Zum Glück habe ich ein tolles Team an gut ausgebildeten Guides und eine Frau, die mich in allem voll unterstützt und meine Interessen teilt. Sogar unsere Kinder führen mittlerweile selbständig Touren, was mich sehr freut.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und deshalb wird er auch weitermachen, solange er noch den Spaß, das Kitzeln, die Begeisterung spürt, und gesund bleibt. Das tägliche Training ist Teil der Lebenseinstellung: „wenn jemand sportlich ist und speziell im Bergbereich unterwegs ist, eine klare Linie zieht und unter Belastung auch noch zusätzliche Leistung bringt, dann muss man um den Menschen keine Angst haben, dass er sein Leben nicht meistert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Bergfrauen“ nennt sich das Projekt seiner Frau Kerstin. Unter dem Motto „stark, mutig, frei“ bietet sie verschiedene Outdoor-Erlebnisse speziell für Frauen an, wobei der Fokus auf der Stärkung des Selbstvertrauens, mehr Gelassenheit und unvergesslichen Erfahrungen in der Natur liegt. Das Angebot reicht von der kurzen Auszeit bis zum ganzen Wochenende, dabei ergeben sich viele schöne Gespräche über das Erlebte und eine entspannte Atmosphäre, die sich so nur „unter Mädels“ entwickeln kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für weitere Informationen über die Wildwasserschule und einzelne Aktivitäten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.outdoor-adventure.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.outdoor-adventure.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , sowie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.bergfrauen.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.bergfrauen.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Wildwasserschule Inntal
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der Januar Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/IMG_20210918_135809-82e52a51.jpg" length="2900714" type="image/png" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:30:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.connilechner.de/wildwasserschule-inntal-im-einklang-mit-der-natur</guid>
      <g-custom:tags type="string">Freizeit und Sport</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/IMG_20210918_135809-82e52a51.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/IMG_20210918_135809-82e52a51.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Künstlertreff Raubling</title>
      <link>https://www.connilechner.de/kuenstlertreff-raubling</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Forum für kulturelle Angebote
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/7b77b19a-d717-420c-b42f-aa868a739bd1-9f9b0b95.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was als loser Zusammenschluss Gleichgesinnter begann, ähnlich einer Plattform, für Musiker, Maler, Keramiker und Bildhauer hat sich seit der Gründung im Jahre 2003 stetig gewandelt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Susanne Wals erläutert mir in ihrer neuen Funktion als Vorstand des Künstlertreff Raubling, worauf auf Anregung der Gründungsmitglieder, der Musikerfamilie Kneer, Frau Irene Hintler und Maler Guido Rünagel der Künstlertreff beruht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die ersten Kunst- und Kulturtage wurden im Jahre 2003 erfolgreich durchgeführt, eine große Auftaktveranstaltung, mit einem hochkarätigen Kammerorchester besetzt und danach fanden alle zwei Jahre Veranstaltungen statt mit wechselnden Programmen, wie z.B. Kindertheater, Kabarett, Lesungen und weiteren solistischen Darstellungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den zwei letzten Jahren musste leider auf Konzerte etc. verzichtet werden wegen Corona. Augenblicklich finden nur die Treffen der Malgruppe jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat im Bürgerhaus Raubling statt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die aktuelle Ausstellung im Rathaus wurde der Künstlertreff Raubling vom Kneipp-Verein beauftragt, zum 200sten Geburtstag des Pfarrers Sebastian Kneipp die Lehre der „Fünf Säulen“ zu illustrieren, damit hat sich auch unsere rastlose und lebendige Susanne Wals auseinandergesetzt und das Ausstellungsplakat gestaltet. S
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ie war so freundlich, sich Zeit für einen Kaffee zu nehmen und die Aktivitäten des Künstlertreff sowie seine Entstehung lebhaft darzustellen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade im Kneipp-Jahr 2021 ist es natürlich für die Kneipp-Bewegung nicht sehr erfreulich, dass diese Ausstellung gerade auf die Corona-Zeit trifft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der im Oktober diesen Jahres verstorbene Guido Rünagel hat sich zu seinen Lebzeiten nicht nur als akademischer Maler im Landkreis Rosenheim einen Namen gemacht, sondern den Künstlertreff sozusagen mit aus der Taufe gehoben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Guido Rünagel hat bis ins hohe Alter Werke geschaffen und bleibt allen im Künstlertreff in liebevoller Erinnerung. Susanne Wals bietet ein breites Spektrum an künstlerischen Sujets, vorrangig beschäftigt sie sich mit aktuellen Themen des Zeitgeschehens. Auch Auftragsarbeiten aus dem Bekanntenkreis nimmt sie an und interpretiert die Themen neu, nach ihrem jeweiligen Empfinden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nachdem die Gemeindehalle in den Jahren 1949 bis 1955 den kulturellen Mittelpunkt des Landkreises bildete, z.B. mit solch hoch besetzten Akteuren wie den Bamberger Symphonikern, wurde sie nach einigen Jahren nicht mehr vorrangig für musikalische Darbietungen genutzt und andere Spielstätten fanden zunehmend deutlich größeren Zulauf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis im Jahre 2003 der Künstlertreff gebildet wurde und sich erneut eine Gruppe engagierter künstlerisch Tätiger formierte, die mit Motivation und Spielfreude die Tradition weiterführte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie es weitergehen wird? Der Künstlertreff wird weiterhin ein Forum sein für diverse kulturelle Angebote wie z.B. der Kulturwoche Raubling, die Veranstaltungen finden vor allem in der Gemeindehalle und Rathaus statt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Momentan können sich die Künstler nur 2 x pro Monat treffen, der Austausch bleibt spannend und lebhaft, vor allem die Freude am Malen ist ein gemeinsamer Nenner.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Künstlertreff Raubling
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der Dezember Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2021
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_kuenstlertreff.jpg" length="167354" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:30:37 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.connilechner.de/kuenstlertreff-raubling</guid>
      <g-custom:tags type="string">Kunst und Kultur</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_kuenstlertreff.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Nagelfluh...</title>
      <link>https://www.connilechner.de/nagelfluh-und-seine-vielfaeltigen-verwendungsmoeglichkeiten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ... und seine vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/Boden-geschliffen-mittelk-C3-B6rnig.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aus einer althochdeutschen Abschrift aus dem 8. Jahrhundert geht es schon hervor: im deutschen Alpenvorland wurde Nagelfluh abgebaut. Während die Steinhauer sich damals noch mühsam in die Felshöhlen einarbeiteten und quasi per Hand und mit Hilfe der Zugkraft ihrer Nutztiere den so seltenen Nagelfluh allein in Form von Mühlsteinen verkauften, dient das heutige Gebiet rund um die Biber zur Gewinnung von Naturstein, herausgesprengt in großen Blöcken, und weiterverarbeitet zu großen rechteckigen Quadern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im 16. Jahrhundert wurde den Landbesitzern die Rechte zum Abbruch seitens der Kirche überlassen und etwa 3 Steinbrüche konnten gezählt werden. Die Phase der „Hochkonjunktur“ des Mühlsteinabbaus konnte beginnen, auch Transportwege durch flussabwärts entlang des Inns gelegene Abnehmer konnten genutzt werden, wie z.B. das Gebiet des heutigen Ungarn.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Flouh“ – für Felswand, „“Nagel“ für die optische Erscheinung der verwitterten Gesteinsbrocken mit einzelnen erhabenen Stellen. Mühlsteine waren der Anfang, und sie zieren auch heute noch etliche Gärten der Umgebung, als längst der Vergangenheit angehörende Relikte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Doch das „Rad stand nicht still“, auch wenn die Nachfrage im Laufe der Zeit deutlich sank. Man besann sich auf neue Absatzmöglichkeiten, und dies bedeutete, mit der aufkommenden Zunft der Steinmetze zusammenzuarbeiten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was den Vorteil hatte, dass nun in größeren Blöcken und mit weniger Aufwand abgebaut werden konnte, und dies in allen drei Steinbrüchen auf die gleiche Art: Die Wandhöhe beträgt dabei 20 - 40 Meter und die Steinblöcke werden mittels Sprengen durch Schwarzpulver aus der Wand gearbeitet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun konnte Nagelfluh zum reinen Baustoff werden, und lieferte zunächst das Rohmaterial für den Brückenbau der Königlich Bayerischen Eisenbahngesellschaft, und als im Jahre 1936 Deutschland Schauplatz der XI. olympischen Spiele wurde, konnte man im Berliner Stadion auch Naturstein aus Nagelfluh für etliche Fassaden verwenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei Ausgrabungen im Steinbruch Grad sind auch manchmal Geologen anwesend und so wurde die im hinteren Teil befindliche Wand für erdgeschichtliche Zwecke als „Naturdenkmal“ zur Verfügung gestellt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach Ende des 2. Weltkrieges diente Nagelfluh vor allem für Außenfassaden, also wurde beim Bau von Bauern- und Wohnhäusern verwendet. Aber auch Kirchen und Kunst im öffentlichen Raum entstanden nach und nach. Damals waren in den drei Steinbrüchen ca. 80 Leute beschäftigt und die zusätzlich aufkommende Technisierung der 60er Jahre brachte Schneid- und Frästechniken hervor, von denen man in dem Sinne profitieren konnte, das nun auch größere Platten hergestellt werden konnten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erfolgte die Sprengung traditionell mit Hilfe von Schwarzpulver und Manneskraft, übernahmen nun die Hydraulikbohrhämmer oder Drucklufthämmer die Aufbohrung des Gesteinsbrockens und so konnte auch kontrollierter und schonender gesprengt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abbau ist nicht Raubbau
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Steinbruch Grad am südöstlichen Abbaugebiet der Biber heißt es:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Abbau ist nicht Raubbau und so hat Josef Schwaiger vor kurzem seinem Sohn den Betrieb übergeben, schaut darauf, dass die Existenz des Steinbruchs für mindestens 2 weitere Generationen gesichert ist und als Sprengmeister kann er unter anderem dafür sorgen, dass möglichst wenig Gestein beschädigt wird oder als „Verschnitt“ ausgesondert werden muss.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Winter kann niemand dort arbeiten, es ist selbst den Fräsmaschinen zu kalt, die den Stein mit Wasser durchtrennen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für Naturliebhaber kann der Rundweg um die Biber mit seinen Stationen der ausführlich beschriebenen Entstehungs- und Verwendungsarten des dort abgebauten „Konglomeratsteins“ eine durchaus reizvolle Entdeckungsreise werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nähere Informationen erteilt das Tourist-Info Brannenburg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Grad Nagelfluh
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der Dezember Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2021
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/P1020445-6bf1e53f.JPG" length="849169" type="image/png" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:30:29 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.connilechner.de/nagelfluh-und-seine-vielfaeltigen-verwendungsmoeglichkeiten</guid>
      <g-custom:tags type="string">Handwerk und Unternehmen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/P1020445-6bf1e53f.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/P1020445-6bf1e53f.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Sebastian Schwaiger  Instrumentenbau</title>
      <link>https://www.connilechner.de/sebastian-schwaiger-instrumentenbau</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Musikalisches Handwerk in Brannenburg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0914.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Flügelhorn ist heute das Melodieinstrument einer Blaskapelle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im 18. Jhdt. spielte das Flügelhorn eine tragende Rolle bei der Jagd. Der Flügelmeister hatte eine vermittelnde Funktion zwischen Jagdleitung und Jagdgesellschaft. Es gab mehrere Flügel in einer Jagdgesellschaft, diese wurden mittels verschiedener Jagdsignale über weite Strecken durch die Jagd geleitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Durch seine kompakte und vergleichsweise kleine Bauweise eignete es sich auch zum Einsatz in Militär- und Marschkapellen. Teilweise musste es einhändig gespielt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sebastian Schwaiger hat als Flügelhorn Instrumentenbaumeister schon vielen Musiker ihre Unikate „auf den Leib geschneidert.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Er selbst hat mit 12 Jahren angefangen, das Instrument zu lernen, relativ spät für den ersten Unterricht, wie er sagt. Man kann auch schon im Alter von 6-7 Jahren damit anfangen. Sebastian Schwaiger hat sein Talent sozusagen „im Blut“, da sein Großonkel, der Blechblasinstrumentenbauer Axel Müller, ihn schon früh dafür begeistern konnte und ihn dann als Lehrling ausbildete. Der Opa spielte Flügelhorn, der Vater spielte es, im Blasorchester im Ort. Und so besuchte der musikalisch Vorbelastete die Berufsschule für Instrumentenbau in Mittenwald, auch als Geigenbau-Metropole bekannt. Der Sprung in die Selbständigkeit vor nun 10 Jahren und die Meisterprüfung folgten. Soviel zum beruflichen Werdegang – wie sieht nun der Alltag eines Instrumentenbauers aus? Dazu führt mich Sebastian Schwaiger in seine geräumige, lichtdurchflutete Werkstatt, in der er sein Handwerk ausführt. Viele Stunden braucht es, bis so ein Fluegelhorn entsteht. Das Rohmaterial für die Schallbecher bezieht er aus einer Manufaktur in Geretsried, diese werden zunächst mit flüssigen Blei gefüllt und danach in Form gebracht, was mit beständigem Klopfen und weiteren Arbeitsschritten verbunden ist. Es ist eine Mischung aus Messing und Kupfer, das charakteristische Aussehen des Flügelhorns mit altersbedingten Oxidationsmerkmalen kann aber auch durch andere Oberflächenbehandlungen wie Vergolden, Versilbern oder Lackieren veredelt werden. Besonders in den 70er Jahren kamen die glänzenden Materialien in Mode.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was beeinflusst den Klang oder die Stimmung eines Flügelhorns? Da gibt es eine Bandbreite an Möglichkeiten, meistens wird im Bereich der Ventile und deren Luftversorgung speziell auf die individuellen Bedürfnisse des Musikers und den Anforderungen im Orchester eingegangen. Deshalb gilt nach der Fertigstellung des Flügelhorns: Einspielen durch den Musiker und erneutes Anpassen des Instruments.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das klingt nach großem Aufwand, sorgfältiger Bearbeitung und viel Verständnis für Klangerzeugung. Was sich dann auch im Preis (eines Flügelhorns) wiederspiegelt: ab 3.500 € kann man sich ein „Sebastian Schwaiger“ Modell anfertigen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wer es günstiger haben möchte, kann sich im 90 qm großen Ausstellungsraum über der Werkstatt umschauen: hier staunt man über 250 verschiedene Blechblasinstrumente namhafter Hersteller: Trompeten, Posaunen, Tuben, Klarinetten, auch ein Saxophon ist dabei. Wer bei Sebastian Schwaiger ein Instrument kauft, bekommt auch eine Art Service garantiert, d.h. kleinere Schäden, die durch Abnutzung oder Transport entstanden sind, werden behandelt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allein mutwillig zugeführte „Veränderungen“, wie z.B. ein auf die Tischkante gehauenes Instrument eines Musikschülers fallen nicht unter die kostenlose Garantie. Was macht Sebastian Schwaiger in seiner Freizeit? Musik natürlich, er spielt in mehreren Blasorchestern und Formationen, aktuell probt er mit den Riederinger Musikanten für den „Brandner Kaspar“ im Volkstheater München,  er spielt u.a. bei „Pro Mill“, mit böhmisch-mährischen Einflüssen, die Musikkapelle Brannenburg erfreut mit seiner Beteiligung das heimische Publikum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der Oktober Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2021
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_schwaiger.jpg" length="112744" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:30:10 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Handwerk und Unternehmen</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_schwaiger.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der Eiskünstler Christian Staber</title>
      <link>https://www.connilechner.de/eiskuenstler-christian-staber</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           in Nußdorf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/CS-372e8106.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Angefangen hat es in den 80er Jahren, als junger Koch. Es war bei einem Wettbewerb des Kochvereins Rosenheim, als Christian Staber das erste Mal einen Eisschnitzer in Aktion gesehen hat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Faszination für das Material, was daraus entstehen und vor allem, wie man damit ein Publikum in den Bann ziehen kann, ist ihm bis heute zur Lebensaufgabe geworden. Einzelne Buchstaben, kleine Schalen für Dessertbuffets waren die ersten Gehversuche als junger „Kampi“ nach der Ausbildungszeit im schweizerischen Davos. Ein japanischer Kollege, bei dem er Einiges abschauen konnte, sagte ihm: „Du hast eine gute Hand dafür, mach das weiter!“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gesagt, getan, nach weiteren Stationen, u.a. am Tegernsee und gelegentlichen Besuchen in heimatlichen Gefilden, wo die Eltern ein Restaurant führten, wurde die Entwicklung der Staber´schen Eiskunst weiter perfektioniert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Doch wie gewinnt man ein schönes klares Eis, ein Merkmal, das seine heutigen Skulpturen auszeichnet? Früher musste er sich im Winter an den Steinbach oder nahegelegene Seen begeben und die Eisplatten herausschneiden, als Rohmaterial verwertbar, jedoch nicht transparent genug für das gewünschte Ergebnis. Die einzelnen Kanten und Schnitte waren auf den Skulpturen nicht deutlich genug erkennbar. Die Arbeit mit dem Meißel? Mühsam. Viele Versuche mit den Eisplatten hat es gebraucht, einige Skulpturen missglückten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jedoch eine wertvolle Phase des „Learning by doing“. Am Ende der Versuche kam eine völlig neue Technik in´s Spiel, das Eis mittels Gefriertruhe herzustellen. Dies eliminierte einerseits die Unregelmäßigkeiten der Struktur und andererseits hob es die Eigenschaft des klaren Wassers hervor. Und damit löste die Motorsäge (später dann die Akkusäge) auch den Meißel als Werkzeug ab. „Ich habe ein sehr gutes 3-D Vorstellungsvermögen“, sagt Christian Staber, „mir reicht ein Gegenstand, den mir jemand als Vorlage gibt, und ich schneide dann alles frei aus dem Eis raus, ohne Vorskizzen. Mittlerweile bin ich mit dem Eisschnitzen so vertraut, dass ich in 20-30 Minuten eine Skulptur angefertigt habe.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wettbewerbe beim Eisschnitzen im In- und Ausland brachten ihm etliche Medaillen und Pokale ein, 2001 war für ihn sein größter Erfolg, als er Europameister wurde. Es folgten zahlreiche TV-Auftritte und Einladungen zu exklusiven Events und Messen in ganz Deutschland, mittlerweile reist er jedoch nicht mehr so gerne durch die Gegend, sondern unterhält vornehmlich heimisches Publikum, im Umkreis von ca. 150 km.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Ich brauche das einfach, ein bisschen unterwegs sein, ich rede auch gerne mit den Leuten und mache meine Show – und wenn Du dann wirklich jemanden so in´s Gesicht spritzen kannst und die Kinder haben eine Mordsgaudi, vor allem, wenn das Eis beleuchtet wird und es glitzert und funkelt, dazu das Glitzern in den Augen der Leute zu sehen, das ist für mich das Schöne an meinem Eiskünstlerdasein.“ Was viele nicht wissen, Eiskunst kann das ganze Jahr über stattfinden, auch im Außenbereich, ein Pavillon oder Schattensgeber sollte vorhanden sein, die Skulpturen schmelzen ja mehr oder weniger schnell.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Man sollte auch etwas loslassen können, fügt Christian Staber hinzu, „alles ist vergänglich, und als kreativer Mensch hat man womöglich das Glück, sich und andere mit seiner Kunst zu erfreuen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Holz ist seine zweite Leidenschaft, als Fichtenmopedkünstler hat er bereits an mehreren Orten der Region sehenswürdige Skulpturen geschaffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Christian Staber, Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der Oktober Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2021
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_staber.jpg" length="146359" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:29:55 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Kunst und Kultur</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_staber.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Sommerakademie 2021</title>
      <link>https://www.connilechner.de/die-sommerakademie-2021-adbk-akademie-der-bildenden-kuenste</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Akademie der Bildenden Künste Kolbermoor
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/ADBK_201706_Luepertzausstellung_24-28f28830.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie jedes Jahr im Juli findet die Sommerakademie in der Akademie der Bildenden Künste in Kolbermoor statt. Diesmal auch wieder unter der Leitung von Prof. Markus Lüpertz, von vielen als der „Malerfürst“ bezeichnet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit 2014 führt die Akademie dieses Event durch und es ist bis auf das erste Mal immer ausgebucht, die Teilnehmerzahl ist auf 45 begrenzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es sind immer Markus Lüpertz da und seine vier Assistenten: Reinhold Braun, Friedrich Dickgiesser, Leander Kresse und Arnim Tölke.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es findet im ganzen Haus statt, also in den vier Ateliers der Akademie, und es gibt eine Akt- und eine freie Malereiklasse.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Frau Anna Eisner, die Geschäftsführerin, sagt:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Die Stimmung in der Sommerwoche ist immer eine besondere. Sowohl Markus Lüpertz als auch die Teilnehmer, die zu ihm kommen schaffen eine einzigartige Atmosphäre in dieser Woche - das spürt man. Auch dass diese Woche von einem Konzert und einem Vortrag begleitet wird macht sie besonders - ein Highlight in unserer Akademie, in unserem Programm.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Konzert wird bestritten von der Jazzband „TTT“ was soviel heißt wie „Triple Trip Touch“ und sie besteht aus wechselnder Besetzung, mit Markus Lüpertz am Flügel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Manchmal wird gejammt, manchmal entsteht eine CD, und es wird natürlich gefeiert. Der Vortrag wird immer von Heinrich Heil gehalten, es geht um Themen in der Kunst. Der Kunstkritiker Heinrich Heil ist ein langjähriger Bekannter von Markus Lüpertz, „sein Buch: „Markus Lüpertz: Der Kunst die Regeln geben: Ein Gespräch mit Heinrich Heil“ ist 2005 im Amman Verlag erschienen. Darüber hinaus erschienen Beiträge in Büchern zu anderen Künstlern wie James Lee Byars, dem amerikanischen Künstler, der sich u.a. an der documenta in Kassel beteiligte und von dem im Museum Ludwig in Köln eine Dauerleihgabe zu besichtigen ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu Markus Lüpertz ist natürlich noch sehr viel mehr zu sagen als dass er mit dem Image des „Malerfürsten“ nicht zurecht kommt, aber es gibt zahlreiche Publikationen und Interviews, wo man nachlesen kann, was ihn ausmacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zurück zur Sommerakademie: Frau Eisner leitet die Akademie seit 2014, sie ist gebürtige Rosenheimerin und hat zunächst Betriebswirtschaft studiert, zwar mit der Kunst immer Berührung gehabt, aber mehr von privater Seite, nicht fachlich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie hat vorher in der Wirtschaftsprüfung gearbeitet, tatsächlich im Marketing und ist dann zur Akademie gestoßen, das war für sie reizvoll, nach der Arbeit in einem Konzern, sozusagen das ganz kleine zu sehen und zu machen, im kleinen Team zu arbeiten. Momentan ist sie mit der Arbeit am neuen Jahresprogramm beschäftigt, welches jedes Jahr im September erscheint. „Wir schreiben unsere Akademieteilnehmer Mitte September an und machen sie auf das neue Jahresprogramm aufmerksam, welches sich auf der Webseite der Akademie wiederfindet.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Es gab zwei Mal einen längeren Stillstand in den letzten 18 Monaten. Zuletzt war die Akademie von Dezember bis Ende Mai komplett verwaist, erst bei einer Inzidenz von unter 100 durfte sie öffnen, das war irgendwann Anfang Juni 2020 der Fall.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Teilnehmer in dieser Woche sind zum Teil langjährige Teilnehmer von Markus Lüpertz die immer wieder kommen aber es sind auch immer wieder neue Gesichter dabei - eigentlich schön zu sehen, dass es Leute gibt, die dazu stoßen, die sich nicht kennen. „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Gebäude, in dem heute die Akademie der bildenden Künste ihre Heimat gefunden hat, war früher Teil der alten Spinnerei in Kolbermoor. Damals das letzte Gebäude, das entwickelt worden ist. Die Familie Werndl hat den gesamten Altbestand des alten Fabrikgeländes revitalisiert, ein Bauvorhaben, das sich über mehrere Jahre erstreckt hat. 2014 wurde dann die Akademie eröffnet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im alten Kesselhaus findet am nächsten Abend das Konzert mit der Jazzband „TTT“ statt. Es wird für Veranstaltungen privater und öffentlicher Art genutzt und bietet Platz für ca. 800 Personen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zu den Konzerten werden jedes Jahr Druckgrafiken von Markus Lüpertz als Plakate gestaltet, dieses Jahr ist es noch nicht sicher, ob die Band ein Plakat mit im Gepäck hat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wesentliches zur Akademie in Stichpunkten:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im September geht das neue Programm online, sie ist zugänglich für jeden, egal ob er ganz am Anfang seiner künstlerischen Karriere steht oder schon etwas mitbringt oder auch schon fortgeschritten ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Akademie der bildenden Künste Kolbermoor
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der September Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2021
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC00792-Geb-C3-A4ude.jpg" length="1538781" type="image/png" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:29:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.connilechner.de/die-sommerakademie-2021-adbk-akademie-der-bildenden-kuenste</guid>
      <g-custom:tags type="string">Kunst und Kultur</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC00792-Geb-C3-A4ude.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC00792-Geb-C3-A4ude.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ritterbund Falkenstein</title>
      <link>https://www.connilechner.de/eine-zeitreise-in-die-dunkelheit-ritterbund-falkenstein</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Zeitreise in die Dunkelheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/IMG_4472-6a924556.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gespräch mit Franz Weinhart alias Siboto IV.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im 11. Jahrhundert nach Christus lebte Graf Siboto IV. sowie sein Sohn Siboto V.  in der Region Rosenheim. Das damalige Leben spielte sich vor allem tagsüber ab, es gab weder Strom noch sanitäre Einrichtungen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann sich wohl schwerlich vorstellen, wie Menschen damals gelebt haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Franz Weinhart hat vor 20 Jahren den Ritterbund Falkenstein e.V. gegründet, ein Verein, der sich der Pflege der Tradition und vor allem der geschichtlichen Aufbereitung verschrieben hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie er mir erzählt, stammt das Wissen über diese Zeit vor allem aus Schriftstücken, die für etwaige Nachkommen angefertigt wurden. Im Falle des Siboto IV wurde vor Abreise in die Schlacht um Jerusalem der  „Codex Falkensteiniensis“, ein Schriftstück, das Auskunft über seine „Lehen“ gab, angefertigt. Ein Schriftstück, über seine Güter, Besitztümer und Ländereien in der Region Rund um Herrenchimsee,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist heute im Museum für bayerische Geschichte in Regensburg aufbewahrt. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Kurz nach Abfassung des „Codex Falkensteiniensis“ musste er nämlich in die Schlacht um Jerusalem ziehen und gegen die feindlichen Truppen des Kaiser Barbarossa kämpfen. Mit ungewissem Ausgang...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erstaunlicherweise ist es das älteste Schriftstück aus dem 10. Jahrhundert, lange Zeit galt es als das älteste Schriftstück überhaupt. Mittlerweile wurden in anderen Ländern auch ähnliche Codice bei Ausgrabungen oder ähnlichen Gelegenheiten entdeckt. Da die Sprache in hochmittelalterlichen Schriftzeichen verfasst ist, fiel es den Entdeckern nicht leicht, alles zu entziffern. Erstaunlicherweise existierten jedoch Wörter, die heutigen bayrischen Ausdrücken lautmalerisch ähneln. Zur damaligen Zeit wurde Latein oder mittelhochdeutsch verwendet, um sich mitzuteilen. Dies war wohl vor allem den damaligen Adeligen vorbehalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aus dem Leben der einfachen Bauern und Lehensgebern ist tatsächlich sehr wenig erhalten. So kann man sich verschiedene Illustrationen betrachten, die sich mit Lebenssituationen der Grafschaftsbewohner befassen, wie sie die Persönlichkeiten der Region für sich entdecken. Die Abbildungen zeigen wie Graf Siboto IV. auf dem Schlachtfeld kämpft.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Während einer kurzen Kampfpause)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie Franz Weinhart und seine Frau versichern: „Was vielleicht ein einzelner Mensch mitgemacht hat – in seinem ganzen Leben – das weiß wohl keiner - so wie das heute überliefert wird, das ist nicht so.“
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Hinter dem selbst angefertigten Schild erklang etwas seltsames. Ein Klang, erzeugt von einer Harfe....?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Männer und Frauen vom Ritterbund Falkenstein e.V. gehen verschiedenen Neigungen nach und eignen sich unterschiedliche Fertigkeiten an. Das heißt, nicht jede/r möchte ein Ritter sein oder den Graf darstellen. Es gibt viele andere Möglichkeiten, das Mittelalter für sich zu entdecken: als Ritter, Schmied, Gerber, Färber, sogar als Schuster, Magd der Frau Gräfin... aber was wird beim Ritterbund Falkenstein e.V. am meisten geschätzt, bevor man zu einem der erlesenen Abende eingeladen wird? Die Regeln befolgen, die aus einem pergamentenem Schriftstück, einer Art Rolle aus dem 10. Jahrhundert, vom Rangältesten vorgetragen werden. Was allen Beteiligten (außer mir) wohl ein spannendes Vergnügen bereitet. Überraschenderweise trägt die Frau Gräfin – wie aus dem Nichts – eine Flasche Bier auf. Wir probieren es aus den Steinkrügen, und einhellig unser Urteil: Tolles Bier, erfrischend mild, und dennoch schöne Hopfen. Das sollte genügen für einen kleinen Vorgeschmack...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Ritterbund Falkenstein, Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der September Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2021
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/IMG-20200308-WA0104-22cb985c.jpg" length="2822865" type="image/png" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:29:32 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Freizeit und Sport</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/IMG-20200308-WA0104-22cb985c.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Urlaub daheim</title>
      <link>https://www.connilechner.de/naturbad-flintsbach</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           im Flintsbacher Freibad
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0678.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wer von der Hektik des Alltags eine Pause braucht, ist im Freibad Flintsbach genau richtig. 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Mitten im Ort gelegen, dennoch ein sehr weitläufiges Areal umfassend, wird es besonders von den Einwohnern für seinen Erholungswert geschätzt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei einem „Ortstermin“ mit Stefan Lederwascher, Bürgermeister, und Georg Müller, Bademeister kann ich mich selbst davon überzeugen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Corona war natürlich ein Thema, das Hygienekonzept konnte vom Vorjahr übernommen werden, in Sachen leibliches Wohl gibt es seit dieser Saison Neuigkeiten:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gastronomen Jürgen und Uschi Nowak bringen neben langjähriger Erfahrung auch frischen Wind in das kulinarische Angebot. Früher führten sie die Gaststätte im Eisstadion und jetzt das Café am Salinplatz in Rosenheim, zusätzlich konnten sie für Flintsbach gewonnen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Resonanz ist bisher positiv
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was auch sehr gut angenommen wird – „es ist eine wahre Schau“, so Stefan Lederwascher, „nicht nur die üblichen Speisen, auch die selbstgebackenen Kuchen lassen sich die Gäste gerne schmecken.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal schlägt das Wetter seine Kapriolen, so wie heute zum Beispiel, wo es um halb neun noch geregnet hat und der Bademeister, Georg Müller sich dachte, „erstmal abwarten, wie es sich entwickelt, um halb elf habe ich dann angerufen und gesagt, wir machen um elf Uhr auf. Normalerweise ist es ziemlich gut vorherzusagen, dennoch, flexibel muss man einfach sein als Wirt.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mein Blick schweift unwillkürlich in die Höhe, es ist die Kulisse, die das Auge anzieht. 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Dieses „Aha“-Erlebnis hatte Stefan Lederwascher beim Schwimmen, als er sich mitten im See einmal bewusst um die eigene Achse gedreht hat. „Da bietet sich in jede Richtung ein gigantischer Ausblick, die Silhouette der Berge hat einfach besonderen Reiz. Es ist schon mehr als ein Stück Süden oder Urlaubsfeeling, was da rüberkommt,“ schwärmt er.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt läuft eine kleine „Wasserratte“ auf uns zu, sein ältester Sohn, Benedikt sagt kurz „hallo“, er ist 10 Jahre alt und muss schnell wieder los, sich mit den anderen Kids im Wasser vergnügen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das würde ich mir sogar trinken trauen, so gut ist die Wasserqualität“, meint Stefan Lederwascher. Dem Umstand zu verdanken, dass die ursprüngliche Trinkwasserversorgung für Flintsbach auch das Schwimmbad speist. Die Quelle liegt direkt am Fuße des Petersberges und ist vor einiger Zeit aufgrund von Bergrutsch versandet. Daher gab es u.a. vor 6 Jahren ein größeres Bauvorhaben mit dem Ziel, die Quellfassung zu erneuern. „Wir wussten, dass das ein Wagnis ist, auf das wir uns einlassen, aber die beauftragte Firma hat super Arbeit geleistet und jetzt haben wir genau die Qualität, die wir uns wünschen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ist die Wassertemperatur denn nicht ziemlich frisch?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bademeister Georg Müller meint dazu: „Anfangs der Saison natürlich schon, es sind nicht mehr als 17/18 Grad (Celsius), aber den Sommer über erwärmt es sich und wir versuchen dann, konstant zwischen 20 und 23 Grad zu halten. Es leben nämlich auch Forellen im See und die mögen es nicht allzu warm.“ Die Bademeister regulieren die Temperatur über den Wasserstrahl, momentan ist er breit gefächert, d.h. das eintreffende Wasser kann sich bereits in der Luft erwärmen. „Plätschert“ es vorne nur ein wenig raus, heißt das, die Temperatur soll nicht weiter ansteigen. Apropos „plätschern“: die Wasserfläche des Freibads beträgt 10.000 Quadratmeter, es dauert ca. drei Wochen, bis das Becken gefüllt ist. Jedes Frühjahr steht folgendes auf dem Programm: zuerst wird das Wasser vom Vorjahr komplett ausgelassen, dann das Becken gründlich gereinigt und dann wieder neu eingelassen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Badeaufsicht hat heute Resi Westenhuber, vor 10 Jahren fiel ihr eine Anzeige des Freibads in´s Auge, die ihr gefiel: „Kontaktfreude und Sportlichkeit von Vorteil“, spontan hat sie sich beworben, weil sie auch gleich um die Ecke wohnt und „man als Hausfrau viel Zeit hat,“ lacht sie.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Insgesamt fällt der familiäre Charakter auf, die Anlage ist sehr gepflegt, der alte Baumbestand spendet ausreichend Schatten, und neue, exotische Baumarten wie tibetanische Birke kommen hinzu. Das Gelände mit 10.000 qm Liegefläche bietet Platz für ca. 900 Personen, kostenlose Parkplätze stehen zur Verfügung. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Eigentlich möchte ich gar nicht zuviel darüber verraten. Wer einmal dort war, denkt wohl ähnlich: ein Ort wie dieser sollte als „Geheimtipp“ gehandelt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der August Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2021
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0650.JPG" length="432779" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:29:11 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.connilechner.de/naturbad-flintsbach</guid>
      <g-custom:tags type="string">Freizeit und Sport</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>OELCHECK, ein Familienbetrieb mit internationaler Ausrichtung</title>
      <link>https://www.connilechner.de/oelcheck-ein-familienbetrieb-mit-internationaler-ausrichtung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Gespräch mit Barbara und Paul Weismann über Pioniergeist, Eishockey, Ölanalysen, Nachhaltigkeit und Expansion.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als sich Peter Weismann 1991 dazu entschloss, den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen, musste er zunächst bei seiner Frau Barbara verkäuferisch die größte Überzeugungsarbeit leisten: Beide befanden sich beruflich in Führungspositionen – Peter Weismann arbeitete als Exportleiter in der Mineralölbranche.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum also ein sicheres Angestelltenverhältnis aufgeben und allen Mut und Energie in die Gründung eines Unternehmens stecken?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Zeitpunkt der Unternehmensgründung spielte die Analyse von Ölen im Ausland bereits eine große Rolle und wurde zu kommerziellen Zwecken eingesetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und in Deutschland?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Barbara Weismann:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ölanalytik war damals in Deutschland noch nicht verbreitet. Wir haben 1991 einfach mit unserem Labor angefangen, noch ohne Konkurrenz. Vorteil und Nutzen der Ölanalytik musste potenziellen Kunden aber erst aufgezeigt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem nötigen Know-how über Laboranalytik, Verbindungen zur Schmierstoffbranche und Pioniergeist gelang es dem Duo Weismann in relativ kurzer Zeit, sich auf dem deutschen Markt als unabhängiges Labor einen Namen zu machen. Der Bedarf wurde erkannt und die Marktlücke im Bereich Ölanalyse geschlossen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Paul Weismann:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich war 10 Jahre alt und von Anfang an immer involviert, ebenso wie meine Schwester - dadurch, dass nur 2 Leute im Labor waren, durfte ich da sehr früh reinschnuppern – es gab immer etwas zu tun, wir haben quasi alles selbst gemacht, von den Aufklebern bis zu den ersten Kundenzeitschriften. Die Proben kamen per Post zu uns, anfangs um die 6-8 Proben täglich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für Paul Weismann war schon früh klar, dass er später mit in die Firma einsteigen will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach dem Abitur hat er sein Chemiestudium in den USA absolviert. Rückblickend hat Herr Weismann von dem Geneseo State College im Staat New York stark profitiert, auch hinsichtlich seiner persönlichen Entwicklung. „Als Kapitän des Eishockey Teams, umgeben von Amerikanern und Kanadiern, lernt man, sich durchzusetzen, mit Druck umzugehen und „Fair Play“ anzuwenden. Man kann es nicht 1:1 auf das Geschäftsleben übertragen, aber Führungsqualitäten eignet man sich häufig im Sport an.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einer zweijährigen Profi-Phase bei den Eisbären Regensburg kehrte er 2006 endgültig nach Brannenburg zurück und stieg Vollzeit in das Unternehmen ein. Nebenbei spielte er noch in der Eishockey-Oberliga für die Starbulls Rosenheim. Nach einer Rücken-OP hat er im Jahr 2009 die Schlittschuhe an den Nagel gehängt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was passiert bei einer Ölanalyse genau?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Paul Weismann:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Grunde dasselbe wie bei einer Blutanalyse. Ich gehe zum Arzt und gebe mein Blut ab, genauso wie der Kunde sein Öl von seiner Maschine hier bei uns. Im Labor wird es dann untersucht, Öl oder Blut ist egal, es kommen bestimmte Werte heraus, Kennwerte, für diese gibt es Grenzwerte, und danach gehe ich zum Arzt, das ist dann unser Schmierstoffexperte, der Tribologe. Der Arzt/Tribologe sagt mir dann: was bedeuten diese Werte genau für mich als Patient/Kunde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genauso erzählt das Öl etwas über sich selbst, aber auch von den Teilen, bei denen es auf der Reise durch die Maschine vorbeikommt, so wie das menschliche Blut die Leber, die Niere passiert, kommt das Öl auch an verschiedenen Bauteilen vorbei und nimmt Informationen mit – wir können genauso sagen: welche Bauteile sind in der Maschine des Kunden defekt, welche haben Probleme.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Barbara Weismann:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dies stellt für die Kunden eine enorme Einsparungsmöglichkeit an Ressourcen dar. Mithilfe der Ölanalytik wird das optimale Ölwechselintervall festgelegt, darüber hinaus können Wartungsarbeiten oder Reparaturen an Maschinen wirklich geplant werden, und ich habe nicht einen plötzlichen Maschinenausfall. Speziell bei großen Aggregaten oder Windkraftanlagen ist dies aufwändig und ein Kostenfaktor.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stichwort Umweltschutz...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Paul Weismann:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aktuell ist Nachhaltigkeit hoch im Kurs, […] weil natürlich alle Firmen überlegen, wie können wir unseren CO
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;sub&gt;&#xD;
      
           2
          &#xD;
    &lt;/sub&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -Ausstoß minimieren... Da bietet sich die Ölanalyse an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Barbara Weismann:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In einer Firma muss man immer an die Zukunft denken, ich kann mir vorstellen, dass in den nächsten Jahren noch einige Veränderungen auf uns zukommen werden, auch seitens der Politik. Beispielsweise, dass ein Ölwechsel nur noch durchgeführt werden soll, wenn er wirklich notwendig ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Expansionspläne?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Paul Weismann:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was viele nicht wissen: Wir analysieren im Jahr fast 400.000 Proben. Weniger als 5% stammen aus dem EU-Ausland. Unser Kerngeschäft ist Europa, aber die Welt wird immer kleiner und große Firmen drängen darauf, dass wir in bestimmten Ländern auch Agents haben, die die Kunden vor Ort in der jeweiligen Landessprache beraten und betreuen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Paul Weismann:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Hauptsitz ist und bleibt in Brannenburg: Wir sind hier verwurzelt, das Familienunternehmen wurde hier gegründet und hat sich bezüglich des Umsatzes und der Mitarbeiterzahl (aktuell sind es 100) stetig entwickelt. Zudem hat sich das Firmenareal vergrößert: Vor kurzem wurde das neueste Gebäude bezogen. […]
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Paul Weismann:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und die nächste Expansion steht schon bevor [...]
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Logo: (c) OELCHECK GmbH Brannenburg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der August Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2021
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_oelcheck-b4238f85.jpg" length="48708" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:29:05 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wilhelm Leibl...</title>
      <link>https://www.connilechner.de/wilhelm-leibl-und-sein-kuenstlerischer-kosmos</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            ...und sein künstlerischer Kosmos
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/W_Leibl_erste_Muenchner_Jahre-44475b5d.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während des Studiums an der Königlichen Akademie der Künste in München (1864 – 1870) besucht Leibl oft die Alte Pinakothek, wo er die Porträt- und Interieurmaler des 17. Jahrhunderts wie Rubens und Rembrandt kopiert und adaptiert, manchmal bis in feinste Details. Da ist einerseits die malerische Raffinesse und Technik, die er sich von den „Alten Meistern“ abschaut, und die für viele seiner Portraits charakteristisch sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Andererseits kommt es zur befruchtenden Begegnung mit Gustave Courbet, auf dessen Einladung hin er sich kurze Zeit in Paris aufhält und dort eine lebendige Szene von Künstlern (und Intellektuellen) vorfindet, die, zum Ende des 19. Jahrhunderts, etwas ganz anderes mit der Malerei und dem künstlerischen Ausdruck vorhaben, als es der bisherigen Tradition entsprach. Nicht mehr das „Schöne“, Erhabene soll betont werden, nein, die Darstellung der Wirklichkeit, auch in ihrer vermeintlichen „Hässlichkeit“ wird zum Credo des malerischen Realismus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch in seiner Münchner Ateliergemeinschaft (mit Johann Sperl, Theodor Alt und u.a. Rudolf Hirth du Frênes) stoßen die Ideen des Realismus auf Anklang, und es bildet sich für kurze Zeit der später berühmt gewordene „Leibl-Kreis“ um ihn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rezipienten und Kritiker zeigen sich irritiert und reagieren mit Spott, ja Verachtung auf diese neue Kunstströmung, die nicht der geltenden Auffassung entspricht, dass Kunst etwas Schönes darstellen muss, an dem sich der Betrachter erfreuen und bilden kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wilhelm Leibl, der sich allein mit künstlerischen Fragen auseinandersetzt und keinerlei Anstalten macht, dem Publikumsgeschmack zu folgen, kehrt daraufhin München und seinen Salons angewidert den Rücken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor allem die sogenannten Münchner Bauernmaler sind für ihn bloß „Anekdotenjäger, Bauerndramatiker, fesche Dirndl- und saubere Buammaler“, so Leibl, „sie malen Theaterbauern in Bauerntheaterszenarien, zeichnen draußen ihre Skizzen und malen die Bilder dann zu Hause im Atelier fertig, oder sie kostümieren ein belangloses Großstadtmodell mit einer gekauften Bauerntracht.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit seinem Rückzug auf´s Land ab 1873 beginnt für Leibl eine neue Lebens- und Schaffensphase, er entwickelt weitreichende Beziehungen zur Landbevölkerung, die auch zum Gegenstand seiner Malerei wird – bis zu seinem Lebensende im Jahr 1900 bleibt er den Menschen und der Gegend um Bad Aibling treu. Seit jeher empfindet er eine tiefe Naturverbundenheit, und als begeisteter Jäger befindet er sich hier „in seinem Element.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sein Freund und Weggefährte, Dr. Julius Mayr, hat Leibl in seiner 1906 herausgebrachten Biographie einmal so beschrieben: „Knorrig und doch lenksam in Muskeln und Knochen, rauh in der Stimme, mit dem Gange eines Keulenträgers, war ihm dennoch ein feiner, vornehmer Schnitt des Antlitzes zu eigen und die klaren blauen Augen schauten fast kindlich in die Welt hinein.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vergleichsweise überschaubar ist aus heutiger Sicht das Gesamtwerk Leibl´s, er hinterließ nicht mehr als ca. 200 Malereien und Zeichnungen – aber man darf nicht vergessen, dass er allein an „Die drei Frauen in der Kirche“ vier lange Sommer malte. Sein bekanntestes Werk, das ihn an die Grenzen seiner körperlichen sowie geistigen Leistungsfähigkeit brachte, verlangte auch von seinen Modellen bis zur Fertigstellung vieles ab. So mussten die Frauen bei den unzähligen Sitzungen stundenlang so bewegungslos wie möglich verharren, Mimik, Gestik und Haltung durften sich ja nicht verändern. Oft zerstörte Leibl die Arbeit von Wochen und Monaten, quadratzentimetergroß, wenn er unzufrieden mit dem Ergebnis war, und es ging „von vorne los.“ Dabei wirkt das fertige Bild wie eine Momentaufnahme, die drei Kirchgängerinnen ungestört in ihrer Andacht und Kontemplation, die feinsten Details der Gesichter und die Stofflichkeit der Gewänder, das Spiel von Licht und Schatten in scheinbar müheloser Weise festgehalten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Kunst- und Theaterkritiker Max Bernstein ließ sich auf satirische Weise darüber aus : „Bewund'rung Deinem Fleiß! Doch in der Kunst / Das Schönste ist die Schönheit – mit Vergunst! / Sag' selber, wack'rer Meister Leibl, Möchtest Du eine davon zum Weibl?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leibl zeigte sich aufgrund solcher Kommentare unbeeindruckt, hielt er doch mehr auf das „Urteil der einfachen Bauern.“ Im Heimatmuseum Bad Aibling kann man sich auf eine Zeitreise in die Welt des Wilhelm Leibl begeben, u.a. ist dort die historische Wohnstube wiederhergestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Heimatmuseum Bad Aibling, Archiv Kirche Heilig Kreuz, Berbling
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der August Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2021
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:28:58 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wasserski- und Wakeboardlift</title>
      <link>https://www.connilechner.de/wasserski-fahren-fuer-jedermann</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           in Kiefersfelden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0564-c992886e-a6519488.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es ist ein warmer Juninachmittag am Hödenauer See und auf dem Wasser herrscht reges Treiben. Durchwegs strahlende Gesichter bei den Wasserskiläufern und Wakeboardfahrern und auch bei den Zuschauern auf dem „Besucherdeck“ mit Gastronomie, wo grooviger Sound aus den Lautsprechern tönt, merkt man: hier liegt „Urlaubsfeeling“ in der Luft.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jana Wittenbrock, die seit 2012 die Leitung inne hat, ist sichtlich erleichtert, daß die Saison 2021 zum 1. Mai beginnen konnte.  „Normalerweise starten wir Ostern und die ersten Wettkämpfe sind kleine Qualiwettkämpfe, Vorbereitungswettkämpfe sind im Mai, dann ist meistens irgendwann im Juni die Deutsche Meisterschaft und Titelwettkämpfe sind dann im September.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie hat nicht nur Unternehmensführung studiert und in Kiefersfelden ihren Traum vom eigenen Betrieb verwirklicht, sondern auch im Wasserski Wettkampfsport so ziemlich alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Ausnahmetalent, so scheint es. „In meinem Fall steckt gar nicht so viel Talent dahinter, wie man meinen möchte,“ winkt sie ab.  Wie legt man dann diese einmalige Karriere hin? Unter anderem hat sie 2019 ihren eigenen Weltrekord im Slalomfahren verbessert, sie gewann 18 mal die deutsche Meisterschaft, es ging schon im Alter von 7 Jahren auf die Siegertreppe, die Liste ist lang...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein eiserner Wille für den Erfolg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Da war zunächst natürlich die Begeisterung für den Sport, ich stand mit 4 Jahren das erste Mal auf Wasserskiern auf dem Luganer See und wollte dann zu Hause in Kalletal (NRW) auch gleich den Lift ausprobieren, es hat mich mich früh „gepackt“, aber das Geheimnis meines Erfolgs ist eigentlich mein eiserner Wille. Ich musste mir nämlich in der Jugendzeit viel erarbeiten und habe nur wenig „geschenkt“ bekommen, das kam mir im Erwachsenenalter dann zugute.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und sie fährt fort:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich bin einfach ein Mensch, der seine Grenzen ausloten möchte, und der Wasserskisport, insbesondere Slalom, bei dem man in Zahlen gemessen wird, bietet mir dafür die idealen Bedingungen. Und das Gefühl, wenn man gewinnt oder seine persönliche Leistung verbessert, ja, das könnte man natürlich auch öfters haben.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Mittlerweile muss sie nicht mehr jeden (Titel)-Wettkampf mitmachen und ist auch zufrieden mit ihren Erfolgen, sie genießt jetzt abends auch mal ein Glas Wein mit Kaisergebirgskulisse im Hintergrund und bleibt länger wach, ohne dass es am nächsten Morgen zum Training geht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Förderung nächster Generationen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Lieber kümmert sie sich jetzt um die jüngere Generation und freut sich an den Erfolgen, wünscht sich jedoch für die Kids eine bessere Förderung, als sie es erlebt hat:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Wasserski ist immer noch ein Randsport, vor 2 Jahren waren wir knapp davor, olympische Disziplin zu werden, aber bisher bekommen wir nicht die Anerkennung, die wir verdient hätten. Stichwort Fußball, was vielleicht nicht der ideale Vergleich ist, aber bei uns wird mindestens genauso viel trainiert und wir müssen deutlich mehr Hürden überwinden, um die Chancen zu haben, in den öffentlichen Fokus zu rücken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Sport ohne Altersbegrenzung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Das Schöne am Wasserskisport in Deutschland ist der Zusammenhalt und die familiäre Atmosphäre, jeder kennt jeden, ein cooles Team, es ist nicht so wie z.B. in Weißrussland, das seit Jahren an der Weltspitze steht, dieser ständige Erfolgsdruck zu spüren, der auf den Sportlern lastet.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Gibt es eine Alterbeschränkung beim Wasserskifahren?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Nein, ab 4 Jahren kann man damit anfangen und nach oben hin gibt es keine Grenze. Ein Mann war mal hier, der sagte, er sei vor 50 Jahren hier gefahren und würde jetzt gern wieder fahren, er war Anfang 90, und tatsächlich schaffte er es bis zur letzten Kurve, ohne „baden“ zu gehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Erfinder des Wasserskilifts, Bruno Rixen, war bis zu seinem Tod Ende 2020 auch regelmäßig in Kiefersfelden, es ist der dritte Lift, den er aufgebaut hat (1969).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jana Wittenbrock nennt ihn „Daniel Düsentrieb des Wasserskisports“, ein ganz großer Tüftler, der seine Lifte einfach geliebt hat und selbst im hohen Alter noch Hand angelegt hat, wenn es etwas zu reparieren gab.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Seine Vision war es, dass Wasserski fahren weg vom Elite Bootssport hin zum Sport für Jedermann wird und mittlerweile gibt es seine Lifte an über 300 Orten weltweit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jana Wittenbrock ist schon auf vielen dieser Lifte Wasserskislalom gefahren, und kann deshalb ohne Übertreibung behaupten: „Persönlich bin ich nach wie vor der Überzeugung: hier in Kiefersfelden haben wir den schönsten Lift, den man sich vorstellen kann.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der Juli Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2021
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_wetsports.jpg" length="161923" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:28:37 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Freizeit und Sport</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_wetsports.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Fertig zum Abheben?</title>
      <link>https://www.connilechner.de/fertig-zum-abheben</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schnuppertag beim Flugsportverein Rosenheim
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/IMG_3903-b07bd285-1b8e3325.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beim FSV Rosenheim pflegt man eine offene Vereinskultur, wer möchte, kann sich zu einem sog. „Schnuppertag“ anmelden. 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Was man dabei so erlebt?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den Flugbetrieb „live“, wie Segelfliegen als Teamsport betrieben wird und einen Gastflug über das malerische Inntal.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Werner ist bekennender Flug-„Junkie“, seit 1961 aktiver Motor- und Segelflieger und Fluglehrer, wer also könnte mich besser auf einen Gastflug vorbereiten als dieser „alte Hase“?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zunächst erfahre ich, was es mit der „Gleitzahl“ auf sich hat. Diese beschreibt die Strecke, die ein Flugzeug theoretisch zurücklegen kann, wenn es ohne Antrieb im Gleitflug ist. Die ASK 13 vom FSV Rosenheim bringt es auf eine Gleitzahl von 27. Das heißt, sie kann aus 1000 Meter über dem Boden 27 Kilometer weit fliegen, bevor es zur Bodenberührung kommt. Dabei spielen die Flügelspannweite, die Konstruktion des Flugzeugs sowie das verwendete Material eine Rolle. 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Weiter geht´s zu den Instrumenten im Cockpit, einige davon sind Vorschrift, andere kann der passionierte Bastler selbst hinzufügen. Der Raum ist jedoch begrenzt. 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Auf alle Fälle muß der Pilot die Geschwindigkeit (Fahrtmesser), die Flughöhe (Höhenmesser), die Aufstiegs- und Sinkgeschwindigkeit (Variometer) im Auge behalten sowie Funkverbindung mit dem Boden und anderen Luftfahrzeugen aufnehmen können (Funkgerät). Zusätzlich gibt es das Kollisionswarnsystem FLARM, es fängt an zu piepsen, wenn sich, ich ahne es schon, ein anderes Flugobjekt in der Nähe befindet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Steuerung erfolgt über die Querruder (Steuerknüppel rechts/links) und Höhenruder (Steuerknüppel vor/zurück), sowie die Seitenruder (Pedale). 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Normalerweise klinkt das Seil im Windenstart automatisch aus, sobald das Flugzeug den richtigen Winkel erreicht hat. Falls dies nicht funktioniert, gibt es den gelben Ausklinkknopf. Der Pilot betätigt ihn nach dem Start in jedem Fall zur Sicherheit drei Mal. Die Bremsklappen werden ausgefahren um schneller zu sinken, ein blauer Hebel links im Cockpit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich darf jetzt auch kurz „probesitzen“ und die Sicherheitsgurte anlegen, die Pedale und den Steuerknüppel ausprobieren. Ich merke, wie eine leichte Nervosität in mir aufsteigt, obwohl ich noch Boden unter den Füßen habe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Severin Tengler wird mich heute zu einem Flug mitnehmen, er ist im Verein einer der jüngsten Piloten, hat aber mit ca. 700 Starts schon hinreichend Erfahrung gesammelt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als er mir den Fallschirm anlegt und einen Notausstieg beschreibt, wird mir langsam etwas mulmig, aber ich bin auch heilfroh über das zusätzliche Gepäck auf meinem Rücken.  Das ist mein allererster Segelflug und ich möchte nicht, dass es mein letzter wird. Der Start erfolgt blitzschnell, innerhalb von 2 Sekunden heben wir vom Boden ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die G-Kräfte drücken mich ordentlich in den Sitz. Es geht fast senkrecht nach oben, wir steigen und steigen, jetzt klinkt das Seil aus.  Wir liegen nun in angenehmer Position auf ca. 400 Meter Höhe. Severin gibt dem Windenfahrer am Boden durch, dass der Start gut war. Jetzt heißt es, die Thermik zu finden. In Sichtweite kreist ein Paraglider, ein Anzeichen für Aufwind. „Probieren wir es also mit engen Kreisen“, sagt Severin, „mal sehen, wie viel Höhe wir gewinnen können, bei Dir soweit alles klar?“ „Ja, alles bestens,“ flunkere ich. Einerseits kann ich mich gar nicht satt sehen an der Landschaft aus der Vogelperspektive, andererseits bemerke ich ein komisches Schwindelgefühl. Wir fliegen weiter im Steigflug Richtung Petersberg und ich mache ein paar Schnappschüsse mit dem Handy. Mein Magen ist immer noch flau, und ich frage Severin, ob das normal ist. „Danke, dass Du mir Bescheid gibst, wir werden dann zum Flugplatz zurückkehren.“ Also wenden wir uns vom Berg ab, fliegen erstmal eine großzügige Kurve über Brannenburg und Severin kündigt über Funk die geplante Landung an. Er erklärt mir, dass wir zunächst parallel zur Landebahn fliegen und dann zwei weitere enge Kurven, um dann geradeaus Kurs auf den Flugplatz zu nehmen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Landung erfolgt genauso perfekt und präzise wie der Start, ich hatte sie mir viel holpriger vorgestellt, stattdessen gleiten wir auf der Wiese dahin, fahren eine kleine Rechtskurve und kommen zum Halt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit schlotternden Knien steige ich aus und danke meinem aufmerksamen Piloten für diese atemberaubend schöne und sensationelle Erfahrung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der Juli Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2021
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:28:27 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das Dokumentarfilmfestival "nonfiktionale"</title>
      <link>https://www.connilechner.de/das-dokumentarfilmfestival-nonfiktionale</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           in Bad Aibling
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/NF-2018_Aibvision-Filmtheater.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Dokumentarfilmfestival „nonfiktionale“ Bad Aibling findet dieses Jahr von 22.-25. Juli 2021 statt und erfreut sich mittlerweile überregionaler Bekanntheit. 16 Filme stehen auf dem Programm - „Wort für Wort“ der rote Faden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kam es zu dem diesjährigen Motto?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tamara Daničić, die seit 2012 zusammen mit Melanie Liebheit das Festival leitet, erklärt es mir so: „es gibt zwei Wege, zum Motto zu kommen: einmal hat man Filme, die man diskutierenswert und spannend findet - im Team überlegen wir dann: was ist eine mögliche gemeinsame Klammer? 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Oder: man hat tatsächlich eine thematische Idee, in diesem Fall „Wort für Wort“, was eigentlich ein Pendant zu „sprechende Bilder“ darstellt, unser Motto aus 2018. Wir haben ja Filme gezeigt, die über das Bild erzählen und möglichst ohne Worte auskommen. Als „Pass-Stück“ sind es nun Sprache und Texte, die eine tragende Rolle spielen. Nicht nur inhaltlich, sondern auch handwerklich, da wir selber ja auch zum Teil Filmemacher sind."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gibt es bestimmte Trends, die sich abzeichnen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Inhaltlich als auch formal nehmen z.B. hybride Formen immer mehr zu, diese Grenze zwischen Spiel- und Dokumentarfilm, vor 20-30 Jahren noch relativ klar gezogen, weicht immer mehr auf. Dokumentarfilme haben Spielfilmelemente und umgekehrt, es gibt also auch Spielfilme mit viel Improvisation und dokumentarischen Elementen. Da wir bei der nonfiktionale keine Jahresauslese des Vorjahres zeigen - das Produktionsjahr ist bei uns nicht entscheidend - versuchen wir gar nicht, irgendwelche Trends abzubilden. Es geht tatsächlich darum, dass ein Film, egal wie lang oder kurz, alt oder neu, zum Motto passt und wir dann innerhalb dieses Mottos versuchen, einen Fächer mit verschiedenen Facetten auszuspannen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ermöglicht dann auch eine gewisse Freiheit bei der Auswahl?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Unser kürzester Film dieses Jahr ist 4 Minuten lang und der längste 218 Minuten, es geht also sehr weit auseinander, und wir sind eines der ganz wenigen „Mischfestivals“, woanders werden entweder Kurz- oder Langfilme gezeigt, das ist wirklich eine Besonderheit am Bad Aiblinger Dokumentarfilmfestival.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wandelt sich die Art, wie wir Filme wahrnehmen, im Laufe der Zeit?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Was ich sagen kann, ist, dass wir hier ein treues Publikum haben, das mit uns mitgewachsen ist, die Qualität der Diskussionen hat sich in den 13 Jahren, die es die nonfiktionale gibt, geändert, am Anfang dominierten inhaltliche Fragen und dank der Moderationen und der Gespräche mit Filmemachern nach den Vorstellungen geht es jetzt z.B. mehr um bestimmte Erzählweisen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also: Warum hat man sich für eine bestimmte Haltung oder Form der Montage entschieden, was sind die ästhetischen Gesichtspunkte, mittels welcher Techniken wird der Inhalt transportiert?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist jetzt nicht so, dass wir da mit einem pädagogischen Ansatz rangegangen sind, nach dem Motto, wir wollen unser Publikum erziehen, sondern es hat sich im Endeffekt so entwickelt und macht durchaus auch stolz.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wir nehmen das Publikum mit auf eine filmische Entdeckungsreise und es wird, wie immer, vielfältig: teils heiter, leicht, spannend, es sind Lebensgeschichten - wir wünschen uns, dass das Publikum sich einlässt, „Popkorn-Konsumware“ wollen wir nicht bieten.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was macht für Sie persönlich einen gelungenen Film aus?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Einer, der einfach ein Fenster aufstößt, durch das ich vorher noch nicht geblickt habe. Das kann auf unterschiedliche Art passieren: über die Bildsprache, die Atmosphäre, eine neue Perspektive, die sich eröffnet; das ist das, was ich am Dokumentarfilm schätzen gelernt habe: einerseits entwickle ich eine gewisse Demut, andererseits wird die Welt weiter.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist ein Dokumentarfilmer nicht so etwas wie ein hoffnungsloser Idealist, der im Vergleich zum „Mainstream“ Kino kaum Anerkennung bekommt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Der Dokumentarfilm hat sich in den letzten 20 Jahren wahnsinnig entwickelt und auch viel mehr Marktanteil gewonnen, rein ökonomisch betrachtet. Ich glaube, dass viele Leute Dokumentarfilm nach wie vor nicht genug kennen oder dabei zuviel an Naturfilme etc. denken. Mich freut es jeweils, wenn ich bei Workshops wie im Gymnasium in Bad Aibling die Schüler sehe, die dann oft ganz erstaunt und zum Teil begeistert sind, wie wahnsinnig vielschichtig und toll Dokumentarfilm ist. Aber es braucht schon eine gehörige Portion Idealismus, die Budgets sind natürlich viel bescheidener aufgestellt als beim Spielfilm.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grundsätzlich geht es einfach darum, Dinge, die einem am Herzen liegen, auch zu transportieren."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) nonfiktionale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der Juli Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2021
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_nonfiktionale.jpg" length="107173" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:28:20 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Seit über 20 Jahren:</title>
      <link>https://www.connilechner.de/seit-ueber-20-jahre-kraut-und-rueben-in-brannenburg</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Kraut und Rüben in Brannenburg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/5ed5c1c0-324a-452c-b79c-860b27f614af-987b57ea.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brannenburg, gleich hinter der Kreuzung Richtung Autobahn / Nußdorf:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier findet man den Naturkostladen „Kraut und Rüben“ von Irmi Langrieger, den sie in diesen Räumlichkeiten vor 3 Jahren bezogen hat. Sie begrüßt mich sehr freundlich und fängt schon gleich an, zu erzählen - bevor ich das Aufnahmegerät starten kann - und da gibt es viel Interessantes zu erfahren:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Idee, einen eigenen Laden mit Biolebensmitteln aufzumachen, kam ihr schon 1997 - vor über 20 Jahren also, die älteste Tochter wurde gerade 12 Jahre alt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie wollte sich neben Haushalt und Kindern für „eine gute Sache“ einsetzen, das war der ausschlaggebende Punkt. Hobbymäßig am Garteln - Pferde und Kühe gehörten auch dazu - und immer schon Gefallen an einer Lebensweise, die sich der Erhaltung von Mensch und Natur verschrieben hat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So wurde der zum Haus gehörende Schuppen kurzerhand ausgebaut, eine Auswahl an regionalen Pflanzen und Gemüsesorten angeboten und eine Klingel für die Kunden angebracht, eben ein bayerisches „Start-Up“, unaufgeregt und unprätentiös, á la Irmi Langrieger.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach 2 Jahren reichte die Fläche dann nicht mehr aus und es wurde ein Ladengeschäft in Brannenburg bezogen. Die Kunden, die von Anfang an dabei waren, kennt sie heute noch, manche sind schon weit über 80 Jahre alt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mittlerweile hat sie „Kraut und Rüben“ auf dem regionalen Bio-Sektor fest etabliert, und das nicht nur wegen der großen Auswahl an Lebensmitteln, Pflanzen und Naturkosmetik, sondern sicherlich auch aufgrund ihrer ruhigen und bescheidenen Art, der Gelassenheit, die sie ausstrahlt und der Wertschätzung, die sie jedem Einzelnen ihrer Kunden entgegenbringt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie sie betont, wäre sie heute nicht mehr da, wenn sie nicht von Anfang an die Unterstützung der Kunden erfahren hätte, die eine ähnliche Lebenseinstellung mit ihr teilten und die mit ihrem Angebot zufrieden waren. Denn ein sog. Selbstläufer war es sicherlich nicht, auch wenn sie heute davon leben kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihr ging es sowieso nie um Profit oder Bereicherung, sondern um die Umsetzung eines einfachen, persönlichen Konzepts:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie möchte als Frau guten Gewissens zum Einkaufen gehen, ohne große Bedenken, ob es jetzt für die Umwelt gut oder schlecht ist.  Egal, ob es die Art der Verpackung betrifft, die Herkunft der Lebensmittel und Form der Tierhaltung, die Verwendung von Pestiziden und auch die Behandlung der Arbeiter auf den Feldern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und, so fügt sie hinzu, „Lebensmittel sind ja das, was uns alle am Leben hält.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weitgehend kann sie diese Vorstellung bei sich im Laden verwirklichen, allerdings gibt es noch einiges zu tun, z.B. bei den Verpackungen. Hier gehen ihre Zulieferer neue Wege mit sog. „Recycle-Plastik“, ganz glücklich ist sie nicht damit, aber immerhin besser als herkömmliches Plastik, was sich in ca. 1.000 Jahren abbauen wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Selbst ganz ohne Verpackungsmaterial zu arbeiten, wäre schwierig, es gibt ja mittlerweile auch Läden, die das anbieten, aber das ist nicht ihr Ansatz.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Überhaupt war sie noch nie eine Anhängerin radikaler Ideen oder eine dieser „Extremisten“, sagt sie mit einem Augenzwinkern. Von heute auf morgen findet kein nennenswerter Wandel statt, lieber strebt sie langsame, aber nachhaltige Veränderungen an.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für sie selbst heißt das: stetig an der Verbreitung ihrer Lebenseinstellung zu arbeiten, sich auf dem Laufenden zu halten, die Anregungen und Wünsche ihrer Kunden ernst zu nehmen und darauf zu reagieren, und ja, sie kann sich selten einmal frei nehmen, geschweige denn länger in Urlaub fahren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weil sie eh kein Fernweh verspürt, eher das Heimweh während Urlaubsreisen mit den Kindern, ist das für sie in Ordnung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit Corona ist der Umsatz deutlich gestiegen, Bio boomt geradezu, und wenn es längere Schlangen vor dem Laden gibt, gibt es für die Wartenden draußen frisch gepressten Saft, oder wie im Winter, einen heißen Punsch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mittlerweile hat sie 3 Teilzeitkräfte und 4 Aushilfen angestellt, alles Frauen, die neben Haushalt und Kind dazuverdienen möchten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie es mit der Biobranche weitergehen wird?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „In 20-30 Jahren wird es fast überall nur noch Bio geben“, sagt Irmi Langrieger im Brustton der Überzeugung, und das klingt aus Ihrem Munde einfach glaubhaft und authentisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Kraut und Rüben, Conni Lechner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht in der Juni Ausgabe Wendelstein Anzeiger, 2021
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0012-bc9eb61e.JPG" length="3728564" type="image/png" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:28:03 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.connilechner.de/seit-ueber-20-jahre-kraut-und-rueben-in-brannenburg</guid>
      <g-custom:tags type="string">Essen und Trinken</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0012-bc9eb61e.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/DSC_0012-bc9eb61e.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>An Interview with Heiner Stadler, founder of Labor Records</title>
      <link>https://www.connilechner.de/an-interview-with-heiner-stadler-founder-of-labor-records</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An Interview with Heiner Stadler, founder of 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.blogger.com/blog/post/edit/3102621648304679119/5117020052432509541#" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Labor Records
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           What was your musical upringing, what were your influences?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – There was no musical upbringing to speak of; instead, my interest in music began after being exposed to jazz. The first fascination involved traditional jazz and later bebop skipping the swing era altogether. Later, an intense interest developed in contemporary classical music. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Would you say that you inherited the adventurous spirit of your great-grandmother Josephine Amann-Weinlich, founder of the first European Women´s Orchestra in the 1860s who toured extensively in Europe and the US?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – Perhaps, who can tell. The idea is comforting, though, if only for the fact that some distant lineage is continuing here.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The choice to leave Germany and move to New York in 1965 was probably a consequent step for a musician and composer seeking the interaction with the lively scene there. Who did you encounter first when arriving? Did you find a kind of mentor?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – It is comparable to painters who in the past felt the absolute necessity to go and live in Paris with all its ramifications. As for initial contacts, first there were trombonist Tom McIntosh and drummer Horacee Arnold. Shortly thereafter, Horacee introduced me to pianist Borah Bergman and we became lifelong friends. A mentor I never had.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           What was the music scene like then, was it a closed circle or easy to get in touch and work with musicians that aroused your attention?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – It did not feel like a closed circle. Rather, musicians were fairly easy to approach and came to my rehearsals without any expectations beyond the interest in trying something new musically.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           When did you have the idea of creating your own label, Labor Records?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – This came about in the early 1970’s. A small movement had started at the time when musicians realized that they would have to create their own labels, fully under their control, to record and sell their music without any interference from companies with primarily commercial interests.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           What musicians did you record with and bring together in the studio?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – My first recording in 1966 featured Jimmy Owens, trpt, Joe Farrell, tenor sax, Garnett Brown, tb, Don Friedman, p, Barre Phillips, bass and Joe Chambers on drums. We had rehearsed the piece, on and off, for several months, which gave me the encouragement, because of very limited resources, to rent the studio for only one hour. Joe Farrell was a late replacement for John Gilmore, who had intended to take part but had to go out of town, on very short notice, with African percussionist Olantunji. Other musicians I worked and recorded with later are listed on my webpage . I did not maintain any contact with any of them except for bassist Reggie Workman and singer Jay Clayton, who remain friends to this day.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Is there an anecdote you would like to share – some odd or bizarre experience you made while recording or during an encounter with a musician or other personality?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – After one of the early rehearsals I was riding the subway with John Gilmore. Gilmore, a member of Sun Ra’s Arkestra, was a musician I particularly adored. He hardly spoke, only when I asked him how old he was, he replied: „I don’t think in those terms anymore“. It was obvious – now – that he had fully absorbed Sun Ra’s ideas of space and time something that struck me nevertheless as bizarre considering where I had come from a year earlier.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           What would you do different now if you had the chance to revise some of your decisions in the creative process and development of your label?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – I probably should have tried to get a better grasp of the money needed to survive and work in this environment. Not sure, however, whether I could have ever adjusted my mental and emotional state accordingly.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            It is not much different with the creative process. On one hand, I was determined throughout my life to never revise my basic ideas and convictions but wished in hindsight to have been more open at times to things with less stringent requirements. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Can a recording substitute for listening to the music when performed live – which do you prefer personally?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – I used to prefer recordings but now find myself more open to listen to music live. Could it ever be a substitute? No idea. As far as I am concerned, It all depends on the moment, the kind of music and space– mentally and physically–where I happen to be.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Can you relate to the following quote?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “A composer is a guy who goes around forcing his will on unsuspecting air molecules, often with the assistance of unsuspecting musicians.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ―
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.blogger.com/blog/post/edit/3102621648304679119/5117020052432509541#" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Frank Zappa
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – Not really, sounds a bit too poetic for my taste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Heiner Stadler
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Published in June, 2016 on my Blog
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_heiner_stadler-ca82d79c-4b0f1d5f.jpg" length="819705" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:26:37 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.connilechner.de/an-interview-with-heiner-stadler-founder-of-labor-records</guid>
      <g-custom:tags type="string">Kunst und Kultur</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_heiner_stadler.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_heiner_stadler-ca82d79c-4b0f1d5f.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>The artist Maximilian Erbacher in interview</title>
      <link>https://www.connilechner.de/the-artist-maximilian-erbacher-in-interview</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heimat ist töten... today, I am your friend...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Maximilian Erbacher’s oevre, including installations and interventions in public space, is concerned in one way or another with artistic examinations of subtle shifts, which force us to re-assess the supposedly known. Led by his discerning gaze, we come to places where communication between people and their environment seems no longer possible.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erbacher studied graphic arts at University of Applied Sciences Augsburg, Germany, media arts at University of Ulster Belfast, North Ireland followed by the Academy of Media Arts Cologne, Germany, with Valie Export and Jürgen Klauke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           His works have been previously shown amongst others in MOD Institut Bangalore (India 2014), Lena Brüning Gallery (Berlin, 2012), Mirko Mayer Gallery (Cologne 2011), Jonkang Lu Art Shanghai (China 2010), Städtische Skulpturenmuseum Heilbronn (Germany 2009), Zentrum Beeldende Kunst Rotterdam (Netherlands 2003), Taipei Fine Art Museum (Taiwan 2002) amongst others. With a DAAD stipend he has also taught media arts and performance at the Universityof Pécs (Hungary 2011).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heimat ist Töten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           What was this performance about?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           I used an air gun and me as a target. People could choose wether to shoot the gun in my direction or even directly on to me. Four out of fourteen women did actually shoot, ten out of twenty-one men did so, too.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Did you wear a safety vest?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           No, I was wearing a parka under a t-shirt and skiing glasses.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Were you scared at one point?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Yes, when I was hit on my hand and it started to bleed, I was quite alarmed.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           That´s when I realized I was actually vulnerable. But I wouldn´t have broken up the performance. It was a one-time experience though, to stage a performance like this.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           I did not go further in this direction.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Today I am your friend
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tell me about this project.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Today I am your friend is the message I wrote on a piece of paper with my mobile number underneath to be torn off. Like the many messages you find in the streets daily, sticked on lamp posts or traffic light poles.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           What was the reaction?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           A lot of people called me and I would ask them: what would a friend for one day be to you? Actually, I did not have to explain much, the people, more women than men, knew exactly what they would like me to be.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Were the callers mostly “friendly”?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Only one time I got a strange call and did not want to meet that person. It was not easy to shake him off. He stated that he found a great interest in pedophilia and so I stopped asking any more questions …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kind of scary – so, what were the “normal” situations like once you met up?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In almost all of the meetings, after doing some carpet cleaning or fixing of amenities or carrying stuff, there was a basis of trust between us. I felt like a social therapist because people got into very personal, very existential topics right away. They did not shy the camera, either.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           There was a transvestite in Shanghai you told me about…?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Yes, an elderly man in his transvestite attire was driving on his scooter past my “Hole-in-the-Wall” office several days in a row. After the third day or so, he came in and invited me to his place. It was a luxurious apartment, a little bit run down, with a Bechstein piano and a violine and loaded book shelfs. He lived in these surroundings quite isolated from the outside world. Books served as his companions. There was no one he could really get into any deeper conversations with. He was speaking 3-4 languages fluently.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Postsocialist countries – there was a common phenomenon, right?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quite striking, yes. In Pécs, Hungary and Shanghai, China there was this sense of NO trust. Family was very important and kept like a closed circle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So many women, so little time…?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Well… spontaneous marriage invitations, asked to be a friend for more than one day in a row with relationship advances, calls out of school classrooms with clear intentions from a teenage girl… I could tell you many more stories …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Any intentions of becoming a therapist now?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           No, it was so very intense in almost all the meetings that I felt a deep emptiness after the week the performance was over. I had never thought that it would be so strenuous to engage in these interactions. But I always jumped in straight away  and didn´t care about the boundaries or consequences – in that way, I was doing a lot more than your average therapist could offer…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           What will become of the now registered trademark?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Actually, I can see it in a TV format. If RTL would offer me a reasonable price, I would go for it. There are so many people that are ready to strip down in front of an audience, you can see it in the daily programs and audience reactions.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           You were spontaneously incorporated in a movie, how did this come about?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The munich filmmaker Klaus Lemke saw my messages in the street of Munich Maxvorstadt and used them as the main plot in his film “Der schmutzige Süden” in 2010. I got to meet him and do a lengthy interview - a very witty man with some true insights on Munich society. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.maxerbacher.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Homepage Maximilian Erbacher
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos (c) Maximilian Erbacher
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Published on my Blog in October, 2015
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/aaa81528/dms3rep/multi/webgo_header_max.jpg" length="182761" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:26:33 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.connilechner.de/the-artist-maximilian-erbacher-in-interview</guid>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>30. Internationales Dokumentarfilmfestival München - 07. bis 17. Mai 2015</title>
      <link>https://www.connilechner.de/30-internationales-dokumentarfilmfestival-muenchen-07-bis-17-mai-2015</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gespräch mit Anja Klauck, freie Journalistin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von 07. bis 17. Mai findet das 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.blogger.com/blog/post/edit/3102621648304679119/2540580108131855744#" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Dokfest Muenchen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            statt und ich sprach im Vorfeld mit der freien Journalistin 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.blogger.com/blog/post/edit/3102621648304679119/2540580108131855744#" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Anja Klauck
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            über die diesjährige 30. Jubliäumsausgabe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie viele Filme sind dieses Jahr eingereicht worden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rund 1.000 Filme…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie viele davon hast du gesichtet?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz gesichtet zwischen 60 und 65, würde ich sagen. Aber dazu kommen natürlich noch jede Menge Kurzsichtungen (z.B. in den Gruppen bei unseren Arbeitstreffen, die an mehreren Wochenenden stattfinden). Jedenfalls sind es jedes Jahr so viele, dass lange Abende und Augenringe vorprogrammiert sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie viele Filme schaffen es letztendlich ins Rennen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Jahr zeigen wir etwa 140 Filme aus 38 Ländern, darunter zahlreiche internationale und nationale Premieren, das sind mehr oder weniger so viele wie vergangenes Jahr. Unterschied: Zur Jubiläumsausgabe (30.!) spielen wir zehn Tage: 07.-17. Mai 2015, d.h. drei Tage länger als in den vergangenen Jahren und mehr Wiederholungsvorstellungen (manche Filme bis zu vier Mal). Damit hat jeder die Chance, den Film zu sehen, den er unbedingt sehen möchte. Das Programm ist jetzt auch online: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.blogger.com/blog/post/edit/3102621648304679119/2540580108131855744#" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           http://www.dokfest-muenchen.de/DOK_fest_program
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie bist du zum Dokfest gekommen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich arbeite schon – in der gleichen Funktion – seit 1999 für das Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest (zunächst als Praktikantin, daraus hat sich aber eine langjährige „Freundschaft“ entwickelt). Der dortige Festivalleiter kennt Daniel Sponsel, der das Dokfest hier leitet – und so bin ich zum Dokfest München gekommen. Seit einigen Jahren gibt es auch eine enge Kooperation zwischen den beiden Festivals.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kannst du die Zeitspanne nennen, nach der klar wird, dass ein Film Potential hat?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist ähnlich wie beim Kennenlernen von Menschen: Ein erstes Gespür für den Film bekommt man in den meisten Fällen bereits in den ersten 5 – 10 Minuten und ich würde mal sagen, in ca. 80 % bestätigt sich dieser Eindruck im Laufe des Films. Aber das kann man alles nicht verallgemeinern. Manche Filme brauchen Zeit, um sich zu entwickeln und natürlich gibt es immer wieder auch (positive) Überraschungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entscheidet das Publikum mit bei der Preisverleihung?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oder gibt es einen Publikumspreis?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das BR Filmmagazin kinokino vergibt reihenübergreifend einen Publikumspreis. Ansonsten gibt es Preise in den verschiedenen Reihen, über die jeweils professionelle Jurys entscheiden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist Deine Funktion innerhalb des Dokfest?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin ein sogenannter Programmer, d.h. ich sichte, gestalte das Programm mit, schreibe Katalogtexte und moderiere während des Festivals Vorführungen in Anwesenheit der Filmemacher – und das Ganze natürlich mit vielen anderen zusammen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was war die schlimmste Panne, die dir während einer Filmpräsentation passiert ist?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz dramatische Sachen sind mir bisher noch nicht passiert. Das ist ja gerade die Herausforderung für Moderatoren, dass sie Fettnäpfchen umschiffen, brenzlige Situationen überspielen, sodass erst gar keine Panne draus wird (oder zumindest keine, die das Publikum mitbekommt). Neben den normalen Unwägbarkeiten sind mir nur zwei Sachen im Gedächtnis geblieben: Einmal musste ich ad-hoc ein Filmgespräch auf spanisch führen, weil der Übersetzer nicht kam und das andere Mal habe ich eine Frau im Publikum mit „der Mann dahinten“ mit ihrer Wortmeldung dran genommen (aber ich denke, sie hat es nicht bemerkt…)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dein interessantester oder zumindest ein interessanter Gesprächspartner/in während einer Präsentation?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Gesprächspartner sind prinzipiell erstmal alle interessant, denn immerhin haben sie einen spannenden Film – sonst wären sie nicht im Programm. Im Filmgespräch eröffnen sich immer noch mal ganz neue Aspekte des Films und ich muss gestehen, dass ich danach manchmal selber noch positiv(er) überrascht war von manchen Filmen, die ich vorher schon kannte. Ein für mich erinnerungswürdiges Erlebnis: Bei meiner allerersten Moderation – das war noch in Kassel – zu einem Nina-Hagen-Porträt von Peter Sempel (ein Szene-Urgestein) war sein erster Kommentar nach dem Film, dass er gar keine Lust habe darüber zu sprechen, aber draußen sei ein Stand aufgebaut, wo man Plakate etc. kaufen könne. Das hätte mich beinahe in meinen „Grundfesten“ als Moderatorin erschüttert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Filme haben es nach den Festivals in die Kinos geschafft? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um nur einige vom vergangenen Festival zu nennen: das Nick-Cave-Biopic 20,000 DAYS ON EARTH, DER GROSSE IRRTUM, der sich auf die Suche nach dem Marktwert des Menschen macht, oder EVERYDAY REBELLION zum Thema gewaltloser Widerstand. Das Dokfest hält auch über die Kinostarts von Filmen, die beim Festival liefen, auf dem Laufenden. Vom aktuellen Programm haben bisher u.a. LA BUENA VIDA von Jens Schanze, NICHT ALLES SCHLUCKEN von Jana Kalms und Piet Stolz, UNE JEUNESSE ALLEMANDE von Jean-Gabriel Périot oder WAS HEISST HIER ENDE? DER FILMKRITIKER MICHAEL ALTHEN von Dominik Graf einen Kinostart.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gibt es ein Lieblingsthema
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            bei Filmen für dich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das kann man so pauschal nicht sagen. Generell interessieren mich immer existenzielle Themen wie Liebe, zwischenmenschliche Beziehung, Krankheit, Tod oder ganz „abseitige“ Themen, mit denen man sich vorher nie auseinandergesetzt hat (und das ohne den Film auch nicht tun würde). Einer meiner ersten Filme, die ich moderiert habe, ist KANALSCHWIMMER von Jörg Adolph, und das ist echt verrückt, was die (mitunter schon recht alten) Menschen auf sich nehmen, um den Ärmelkanal zu durchqueren. Dann wiederum sehr herzerwärmende Filme über alte Menschen wie HERBSTGOLD, der Olympioniken weit jenseits ihres 70. Lebensjahrs begleitet. Oder BEVOR DER LETZTE VORHANG FÄLLT, die liebevolle Hommage an neun alternde homo- und transsexuelle Künstler, die zu einer letzten Tour zusammenfinden. Oder MIT HAUT UND HAAR, der höchst intelligente und unterhaltsame Protagonistinnen mit bewegender Lebensgeschichte zu Wort kommen lässt. Das sind einfach Geschichten, die das Leben besser schreibt als jedes Drehbuch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wichtig ist aber nicht nur der Inhalt, sondern auch die formale Umsetzung. Bestes Beispiel im aktuellen Programm: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.blogger.com/blog/post/edit/3102621648304679119/2540580108131855744#" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           LEBE SCHON LANGE HIER
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Inhalt: Der Blick aus einer Wohnung auf eine Kreuzung in Berlin. Das reißt erstmal keinen vom Stuhl. Aber die Umsetzung schon: schönste Schwarzweiß-Bilder, poetische undergründig-philosophische Texte aus dem Off,  der über Bild-/Ton-Schere vermittelte Kontrast von Innen und Außen und eine eigens komponierte Musik, die einfach das Gefühl des Films trifft. Neben den großen politischen Themen ist auch das Dokumentarfilm. Da kann man nur von Glück sagen, wenn für solche Perlen Platz im Programm ist!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Foto (c) Dokumentarfilmfestival München
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht auf meinem Blog im April 2015
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 02 Jan 2023 14:31:17 GMT</pubDate>
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